Schwarz-Rot in Sachsen ohne Mehrheit: SPD einstellig

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Staatskanzlei (screenshot Twitter)

Dresden – In einer aktuellen INSA-Landtagswahlbefragung für Sachsen kommt das aktuelle schwarz-rote Regierungsbündnis nicht mehr auf eine Mehrheit. In der Erhebung im Auftrag der „Bild“ (Dienstagsausgabe) kommt die CDU nur noch auf 32 Prozent. Die SPD fällt auf neun Prozent und ist – erstmals in Sachsen – einstellig.
Die Linke erreicht 19 Prozent. Auch Grüne und FDP schaffen mit jeweils sechs Prozent den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde. Die AfD erreicht 24 Prozent.

Sonstige Parteien kommen zusammen auf vier Prozent. Die aktuelle Regierungskoalition kommt damit nur noch auf 41 Prozent. Auch für eine Kenia-Koalition (CDU, SPD, Grüne) und eine Deutschland-Koalition (CDU, SPD, FDP) würde es mit jeweils zusammen 47 Prozent für eine parlamentarische Mehrheit nicht reichen.

Regierungsfähige Mehrheiten gibt es für CDU, SPD, Grüne und FDP mit zusammen 53 Prozent sowie für Zweier-Bündnisse aus CDU und Linken mit zusammen 51 Prozent oder CDU und AfD mit zusammen 56 Prozent. „Ohne und gegen die CDU gibt es in Sachsen keine regierungsfähigen Mehrheiten. Aber auch für die CDU wird es schwer, denn keine der traditionellen oder gewünschten Konstellationen ist mehrheitsfähig“, sagte INSA-Chef Hermann Binkert.

Für die Umfrage wurden vom 4. bis zum 11. Juni 2018 insgesamt 1.009 Bürger befragt. (dts)

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