Marburger Psychologe warnt: Warum der Fall Susanna Angst vor Fremden schürt

Foto: Durch Fer Gregory/Shutterstock
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Ein Flüchtling hat die Tötung der 14-jährigen Susanna in Wiesbaden gestanden. Daraus Schlüsse auf alle Geflüchteten zu ziehen, wäre falsch. Ein Marburger Psychologe sieht genau diese Gefahr. Vor allem auf Facebook tobt der Mob.

Von Thomas Schlawig

Ein Flüchtling hat die Tötung der 14-jährigen Susanna in Wiesbaden gestanden. Wenn man den gesamten Artikel ließt, entdeckt man gleich mehrere Fehler. Zunächst müßte es heißen, wieder einmal ein „Flüchtling“…. Auch ist es falsch, von einem Flüchtling zu sprechen, denn es war ein Krimineller, der sich in Deutschland Asyl erschleichen wollte. Der nächste Fehler versteckt sich hinter der Tötung, denn es war eine eiskalte Vergewaltigung mit einem ebenso eiskalten anschließenden MORD.

Nachdem ich nur den ersten Satz gelesen hatte, wollte ich wie immer wissen, wer sich hinter dem Verfasser verbirgt. Es ist der Marburger Sozialpsychologe Prof. Dr. Ulrich Wagner (Fachbereich Psychologie und Konfliktforschung). Geboren ist er im Jahr 1951 und somit kann man ihn in weitläufigem Sinne den unsäglichen 68ern zuordnen. Zumindest als Sympathisanten. Es ist somit nicht verwunderlich, daß er zu den berufsmäßigen Beschwichtigern, Relativierern und Verdrängern von Gewalt durch „Flüchtlinge“ gehört. Er würde alles natürlich ganz anders bewerten, wenn es sich bei Mörder und Opfer um umgekehrte Nationalitäten handeln würde. Der Deutsche hat dann aus purem Fremden- und Ausländerhaß und den armen „Flüchtling“ ermordet. Dieser Satz ordnet mich jetzt dem Mob auf Facebook zu.

Weiterhin warnt der Sozialpsychologe und Konfliktforscher davor, Schlüsse auf alle Geflüchteten zu ziehen, denn das wäre falsch.

Der Fall der getöteten Susanna weckt Ängste in Teilen der Bevölkerung, die aus Expertensicht auch durch Fehleinschätzungen entstehen. „Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass wir Wahrnehmungsfehlern unterliegen und zur Überschätzung der tatsächlichen Zustände neigen, wenn es um den Zusammenhang von Kriminalität und bestimmten Gruppen geht“, sagte der Marburger Sozialpsychologe Ulrich Wagner.

Hier frage ich mich, ob dieser Sozialpsychologe und Konfliktforscher noch alle Latten am Zaun hat?

[…] weckt Ängste […] die durch Fehleinschätzungen und Wahrnehmungsfehlern entstehen […] und zur Überschätzung von tatsächlichen Zuständen neigen.

Fehleinschätzungen, Wahrnehmungsfehler, Überschätzung von tatsächlichen Zuständen ???

In einer Zeit, in welcher im gefühlten Stundentakt Mädchen und Frauen vergewaltigt und ermordet werden redet dieser linke Ideologe von Fehleinschätzungen, Wahrnehmungsfehlern und Überschätzung von tatsächlichen Zuständen. Geht´s noch? Erst gestern wurde in Viersen erneut eine 15-jährige mit einem Messer brutal ermordet. Diesem Mann sollte die Approbation sowie die Professur entzogen werden. Solche Leute sind einfach gemeingefährlich, ganz einfach weil deren Beschwichtigungen und Relativierungen unter jungen Leuten, namentlich Frauen und Mädchen zu Fehleinschätzungen, Wahrnehmungsfehlern und zur UNTERSCHÄTZUNG von tatsächlichen Zuständen führen, welche sie in eine gefährliche Falle laufen lassen.

Desweiteren fabuliert der Sozialpsychologe und Konfliktforscher, Zitat:

„Wenn wie jetzt ein schreckliches Verbrechen geschieht und ein Mensch mit Fluchthintergrund der Täter sein soll, dann bleibt uns das viel besser im Gedächtnis hängen als wenn wir allgemein hören würden: Eine junge Frau ist Opfer einer sexualisierten Gewalttat geworden“, erläuterte der Wissenschaftler. Das veranlasse die Menschen leicht zu der Annahme und Fehlwahrnehmung, dass sehr viele oder alle Flüchtlinge so seien: „Wir überschätzen die Größenordnung.“

[…] „Wir kommen zu dem Fehlschluss, dass alle Geflüchteten so sind“, sagte Wagner. Das schüre Angst vor bestimmten Gruppen. „Das führt dann auch dazu, dass es zu Fremdenfeindlichkeit kommt und sich das Thema politisch ausnutzen lässt.“

Soviel Dummheit, Verbohrtheit und Ignoranz läßt einem das Blut in den Adern gefrieren. Aber diese Einstellung ist man (leider) von Linken und Grünen ideologieverbohrten Gutmenschen gewohnt.

Der 20 Jahre alte irakische Flüchtling Ali B. steht im Verdacht, die 14-jährige Susanna aus Mainz vergewaltigt und umgebracht zu haben. Ihre Leiche war am Mittwoch in einem Erdloch in Wiesbaden gefunden worden.

Und wieder wird relativiert und bezweifelt. Der „Flüchtling“ steht nicht im Verdacht, er hat gestanden den Mord begangen zu haben. Mich würde nicht wundern, wenn ein Gutmenschen-Anwalt das Geständnis als unter Folter erzwungen bezeichnen und somit anzweifeln würde.

Gerade eben wurde bekannt, daß der Mörder von Susanna auch ein 11-jähriges Mädchen vergewaltigt haben soll.

„Wir kommen zu dem Fehlschluss, dass alle Geflüchteten so sind“, sagte Wagner. Das schüre Angst vor bestimmten Gruppen. „Das führt dann auch dazu, dass es zu Fremdenfeindlichkeit kommt und sich das Thema politisch ausnutzen lässt.“

Dazu empfehle ich dem Sozialpsychologen und Konfliktforscher folgenden Artikel:

Zwischen 2014 und 2016 stieg die Zahl polizeilich registrierter Gewalttaten in Niedersachsen demnach um 10,4 Prozent – zu 92,1 Prozent sei diese Zunahme Flüchtlingen zuzurechnen. Dies sei insofern nicht verwunderlich, als dass es sich bei einem spürbaren Anteil der Flüchtlinge um junge Männer in der Altersspanne handele, in der Menschen verstärkt straffällig seien.

92,1 Prozent der polizeilich registrierten Gewalttaten sind „Flüchtlingen“ zuzurechnen. Wohlgemerkt geht es um polizeilich registrierte Gewalttaten nur in Niedersachsen. Keiner kennt die Dunkelziffer in diesem Bundesland und in ganz Deutschland. Und da es sich um einen Fehlschluß handelt, das alle „Flüchtlinge“ so sind, empfiehlt der Sozialpsychologe und Konfliktforscher den direkten Kontakt, wenn die anonyme Gruppe der Flüchtlinge Ängste auslöse:

„Kontakt ist eine sehr effektive Möglichkeit, unangenehme Gefühle bis hin zu Angst zu bekämpfen. Auf die Menschen zugehen, Erfahrungen machen und feststellen: Da gibt es nette und da gibt es weniger nette.“

Hier liegt nun der Hase im Pfeffer, wenn der Sozialpsychologe und Konfliktforscher eine derartig schwachsinnige und gemeingefährliche Empfehlung gibt. Ich hatte hier, hier, und hier bereits darüber geschrieben, daß es den Leuten regelrecht abtrainiert wurde, kritisch zu sein und Fremden mit Skepsis zu begegnen, denn genau das sind natürliche Schutzreflexe. Man hat es ihnen abtrainiert, weil es sich dabei um „Rassismus“ und „Fremdenfeindlichkeit“ handelt. Spätestens hier sollte erkennbar sein, um wes´ Geistes Kind es sich bei dem Sozialpsychologen und Konfliktforscher „Prof. Dr.“ Ulrich Wagner handelt.

Gestern laß ich einen Artikel von Michael Klonovsky in welchem er es auf den Punkt bringt:

Gerade in Fällen wie dem schrecklichen Ende der zu Tode geschändeten 14-Jährigen – über den linke Kommentatoren schreiben werden, dass es doch erstaunlich sei, wie sehr er die Gemüter bewege, wo doch die meisten Vergewaltiger aus dem näheren Umfeld der Opfer stammen, und schon ist es nicht mehr nur Wasser auf Mühlen, sondern auch ein Lackmusbeweis für die herrschende Fremdenfeindlichkeit –, gerade in solchen seit Herbst 2015 sich häufenden Fällen, sage ich, tritt übrigens ein altes linkes Klischee in seine Rechte: die Schuld der Gesellschaft. Denn in der Tat ist das gesellschaftliche Klima mitverantwortlich dafür, dass junge Mädchen die Hyänen streicheln und mit ihnen spielen wollen. Die Gesellschaft hat ihnen eingeredet, dass die Possierlichen ihnen nichts tun werden, und zwar durch die Bank, Eltern, Politiker, Lehrer, Journalisten, TV-Kasper, Pfaffen, Komödianten, NGO-Fatzkes, Unternehmensführer, alle raten sie unisono: Geh‘ auf die neuen Einwohner unseres durch diese Ankömmlinge erst richtig lebenswerten Landes zu, nimm Kontakt zu ihnen auf, freunde dich mit ihnen an, sei kein dumpfdeutscher xenophober Frosch, büße deine Erbschuld in tätiger Fernstenliebe. Alle Schutzinstinkte sind einem solchen Kind abtrainiert worden. All diese Mias, Marias und Susannas wussten nichts davon, dass in der tribalen Welt vieler Goldstücke die Frau bei der ersten Berührung in den Besitz des sogenannten Mannes übergeht, dass sie ihm zu gehorchen hat und, sofern europäisch, christlich, jüdisch oder konfessionslos, ohnehin nur eine ungläubige Schlampe ist. (Ob sie etwas ähnliches von der Kanzlerin denken, entzieht sich meiner Kenntnis; die Vermutung liegt allerdings nahe. So weit, Brüder der Wüste, sind wir im Geiste vielleicht bisweilen gar nicht auseinander!)

Dem ist nichts hinzuzufügen, außer die Worte des AfD-Landes-und Fraktionsvorsitzenden von Rheinland Pfalz, Uwe Junge:

Der Tag wird kommen, an dem wir alle Ignoranten, Unterstützer, Beschwichtiger, Befürworter und Aktivisten der Willkommenskultur im Namen der unschuldigen Opfer zur Rechenschaft ziehen werden.“  

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