Erdrutschsieg für rechte und Anti-EU Parteien in Slowenien und Italien – Zeitenwandel in Europa

EU fördert afrikanische Massenmigration (Durch Robsonphoto/Shutterstock)
EU fördert afrikanische Massenmigration (Durch Robsonphoto/Shutterstock)

EU-Autokrat Juncker hat dieser Tage nicht viel zu lachen. Erst fällt Italien an die Lega und die Fünf-Sterne Bewegung, was ja schlimm genug ist, und nun hat sich auch Slowenien nach fast 30 Jahren Pro-EU Regierungen dazu entschlossen, Brüssel den Rücken zu kehren und die Segel neu zu setzen. Die SDS, Slovenska demokratska stranka, die viel Unterstützung von Ungarns Viktor Orbán bekam und eine ähnliche Politik der Festung Europa für Slowenien fahren will, ist als klarer Sieger aus den Parlamentswahlen hervorgegangen.

Von Young German

Janez Jansa, Kopf der SDS, der seinen Wählern versprochen hat, weitere Zuwanderung nach Europa zu stoppen, Slowenien nicht länger dem Willen einer supranationalen und undemokratischen EU zu unterwerfen und die nationale Identität vor dem Globalismus zu beschützen, strahlt vor Glück in die Kameras.

Dass diese Botschaft mit den Wählern räsonierte, ist unstrittig. Die SDS hält zwar keine absolute, dafür aber die relative Mehrheit an Sitzen im Parlament und muss nun schauen, wie sie eine Regierung mit den abgeschlagenen Parteien links oder rechts von der eigenen Position aus bilden kann. Mit Slowenien fällt ein ehemaliger Musterschüler der EU in Mittel/Osteuropa, der eigentlich stets zu den kleinen, aber feinen Unterstützern der europäischen Integration gehörte. Das ist jetzt vorbei und mit der SDS an der Spitze sieht es so aus, als würde Slowenien, das schon unter der letzten linkslastigen Regierung kein Freund der Grenz- und Zuwanderungspolitik von Berlin und Brüssel war, sich der neuen «Allianz der Unbeugsamen anschließen».Tschechien, Polen, Dänemark, Slowenien, Slowakai, Ungarn, Österreich, Italien und die meisten der anderen Balkanländer und die des Baltikums möchten den globalistischen «Open-Borders» Kurs nicht mitmachen. Damit bildet sich heraus, was man gut und gerne als eine EU innerhalb der EU nennen könnte. Eine Allianz von freien Staaten, die sich politisch innerhalb der europäischen Union organisieren und sie von innen heraus zum Einhalten bringen wollen.

Blicken wir nach Großbritannien, dann sieht es dort nicht wesentlich besser aus. Obwohl Theresa May zur Fraktion gehört, die den Brexit im Grunde nicht wollte und jetzt durch das Votum gezwungen ist, ihn einzuleiten, bleibt die Tatsache eben bestehen, dass die Vox Populi, die Stimme des Volkes, gesprochen hat. Die Bürger des Königreiches haben sich für den Brexit entschieden und der EU damit letztendlich das Vertrauen entzogen.

Derweil war es nicht sonderlich hilfreich für Juncker und seine Eurokraten, dass man versuchte, die italienischen Wähler für ihre Wahl der nationalpopulistischen Lega und der Fünf-Sterne (Anti-EU) zu bestrafen. Denn anders lässt es sich nicht beschreiben, wenn der von der vormaligen pro-europäischen Regierung noch amtierende President Sergio Mattarella den vorgeschlagenen Finanzminister der Lega ablehnte, weil er ihm zu Euro-kritisch war. Eigentlich ein Schlag ins Gesicht für alle Wähler in Italien, deren Stimmen zu immerhin 70% an eine der beiden Parteien, Lega und Fünf-Sterne, gingen. Wochenlang verhandelte man in Italien, stellte ein Regierungsprogramm auf, das sich nicht falsch interpretieren lässt. Durch und durch eine Ablehnung des EU-Zentralismus, die Wiederherstellung nationaler Grenzpolitik und die Rückabwicklung der Migrationspolitik der letzten zwanzig Jahre. Abgesehen von den Ansätzen zur Remigration, spielten die beiden Parteien jedoch auch mit dem Gedanken, sich von dem Euro als Währung zu trennen. Zumindest Sergio Mattarella und sein Truchsess in Brüssel waren überzeugt, dass Italiens nationale Regierungskoalition den Euro fallen lassen könnte.

Mattarellas Ablehnung war, nüchtern betrachtet, der Versuch der EU-Zentralisten in Italien und Brüssel, das Wahlergebniss im Land zu torpedieren und am Wähler vorbei zu entscheiden, wer welches Amt besetzen und welche Politik gemacht werden darf.  Mattaralla besaß sogar die Dreistigkeit, einen Mann namens Carlo Cottarelli mit der Regierungsbildung zu beauftragen, der dem Internationalen Währungsfond angehörte und problemlos als EU-Technokrat bezeichnet werden kann. Er sollte dann, wenn Mattarella und Brüssel sich durchgesetzt hätten, die EU-freundliche Regierung bilden und die Finanzpolitik der Vorgänger fortsetzen. Eine solch anmaßende Aktion, die völlig die Wahlen in Italien quasi ignorieren wollte, hat es in der Geschichte der europäischen Demokratien wohl noch nicht gegeben. Nicht verwunderlich war es deshalb, dass Lega und 5-Sterne nach diesem Schlag des Brüssel-Imperiums sogar noch an Zustimmung gewannen und bei möglichen Neuwahlen mit noch deutlicheren Ergebnissen hätten rechnen können. Es lässt sich eben nicht mehr leugnen und Brüssel muss erkennen, dass die EU auch in Italien abgewählt ist. Da half auch das widerliche Getue von Günther Oettinger nichts, als er den Wählern in Italien von oben herab sagte, dass diese Entwicklung, nämlich der vermeintliche Zusammenbruch der Regierungskoalition, bevor sie richtig entstehen konnte, den Italienern eine Lehre sein sollte, gefälligst nicht für eurokritische und nationalpopulistische Parteien zu stimmen. Günther Oettinger ist übrigens CDU-Politiker und EU-Komissar für Haushalt und Personal.  Also haben wir einen EU-freundlichen Präsidenten in Italien, der noch von der vorherigen Regierung stammt und die Regierungsbildung der Lega und 5-Sterne behindert, und wir haben einen EU-Kommissar, der sich über die Wähler in Italien echauffiert, die an dem Stuhl sägen, auf dem Oettinger selbst sitzt und der ihm so ein gutes Gehalt beschert.

Letzte Woche gab Mattarella dann doch grünes Licht für die mit leichten Personalveränderungen angetretene Regierungskoalition aus 5-Sterne und Lega, die nach dem quasi Coup d’État durch die pro-Brüssel Eliten in Rom und im Berlaymont-Gebäude an der Rue de la Loi massiv an Popularität gewinnen konnten. Neuwahlen hätten sich, so kalkulierte man, wohl hinter verschlossenen Türen bei den Eurokraten noch negativer auf die EU ausgewirkt.

Erst wollte man es in Brüssel nicht recht glauben, dann wollte man es verhindern, danach verhandelte man und nun muss die Situation einfach akzeptiert werden. Italien und Slowenien sind als Stützsäulen einer sterbenden Union gefallen und suchen den Weg zur Rückkehr zum Nationalstaat. Die Technokraten Brüssels mussten in diesem Jahr einige herbe Rückschläge einstecken und es ist wohl nicht zu übermütig formuliert, wenn ich sage, dass sich eine konservative und nationale Wende in Europa abzeichnet.

Nur Deutschland wird sich vermutlich als letzter Gast  weigern, vom sinkenden EU-Dampfer von zu Bord gehen, sich an das blaue Sternenbanner klammern, während die Wellen der katastrophalen Politik das Schiff verschlingen und dabei rufen: «WIR SCHAFFEN DAS! WIR KAPITULIEREN NIE!»

Foto: Pixabay

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35 Kommentare

  1. Slowenen, Österreicher…Ungarn wissen, es gibt keinen schlimmsten Feind als einen damaligen BESATZER hinter deinem RÜCKEN!!! Moslem…gestern Wien, Heute Hamburg!!!!! Morekill, was machst DU nun???? Nach Ankara, Ärsche lecken und Steuermilliarden wieder verbrennen?????

  2. Und wann startet ENDLICH die Remigration aller Musels und Afrikaner? Wenn nicht bald wird’s ’ne Neo-Kristallnacht für genannte „Gruppen“. an wird dann nicht klagen dürfen, man hätte es nicht gewußt. Umso länger gewartet wird, umso eindeutiger wird es so kommen. Nicht nur im Namen Iulias, sondern in Erinnerung an viele andere, die von diesen beiden „Gruppen“, dank unserer eigenen „Eliten“, brutalst ermordet wurden. Selbst Körper- und Geisteskranke: http://www.dhnet.be/actu/faits/il-viole-une-handicapee-pour-regulariser-son-sejour-5b1d69ac5532a2968864d642

    Es kommt, ich höre schön die rythmischen Trommeln des Todes…

  3. Hoffentlich haben die auch schon eine SÄGE „geschmiedet“, für die Stuhl-Füße von Schanklod & Merkel-Macron-May-Konsorten ?!

    Keine Macht mehr in Europa für ISLAM-Kollaborateure.

  4. Wichtig ist nach Abwicklung der EU die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, deren Eigentum und Pensionen zu konfiszieren als auch die Konten einzufrieren, wie bei Gadaffi und den anderen Dikatoren und damit den entstandenen Schaden zu verringern.

  5. Auch wenn sie sonst zu nichts zu gebrauchen ist, bei den Wahlen unserer südlichen und östlichen Nachbarn leistet Murksel als Drohkulisse gute Arbeit.

  6. So wird es in Europa weitergehen, nur wollen es die noch Machthaber gern anders sehen. Uns stellt man hin als dumm, bin gespannt, wie die glotzen, wenn plötzlich der Richter vor denen steht, weil nichts mehr in Europa geht.

  7. Es ist eine Freude, dass sich das schöne Italien endlich von der Brüsseler Knechtschaft befreit. Jetzt auch noch Slowenien.
    Das ganze erinnert an die Lagebesprechungen in der Wolfsschanze Anno 45 als der bereits vom Wahnsinn heimgesuchte A.H. noch Divisionen die es nicht mehr gab auf dem Reißbrett hin und her manövrierte. Niemand traute sich dem Irrsinn zu widersprechen aber alle wussten, dass der Untergang nicht mehr aufzuhalten war. Ich hege die Hoffnung, dass jetzt endlich der Druck innerhalb der Union so groß wird, dass man Merkel noch von ihrem unseligen EU Plänen der unbegrenzten Migration abhalten kann, Die Zeit rennt…

  8. Und Merkel wartet auf die EU Versammlung um sich dort von einem Füllhorn der überschwänglichen Solidarität für eine gemeinsame Flüchtlngspolitik übergießen zu lassen. In ihrem Wahn geht die immer noch, dass die Eu sowas auf die Beine stellen kann. Gut in 20 bis 30 Jahren aber sofort? Denen sind alle das Hemd näher als der Rock und die lassen sich nicht mehr kommandieren. Die Phalance wird immer größer Polen, Tschechien, Slovakai, Österreich, Ungan nun auch Italien da müsse ja etliche Zwangssantioniert werden aus Brüssel. Etwas schützenhilfe wird es auch aus Kroatien, Bosnien und Moldavien bekommen.

  9. Die Ideologie der Union sollte eigentlich ebenso im rechten Spektrum angesiedelt sein. Das war zumindest einmal der Gedanke der Gründerväter dieser Parteien. Was Merkel jedoch daraus gemacht hat, ähnelt heute einer SPD oder Grünpartei. Das ist auch der Grund, warum sich konservative Europas nicht mehr mit den Werten von CDU/CSU identifizieren wollen. Vor allem das „C“ ist obsolet geworden. Ein „I“, für Islam wäre angebrachter. Der Islam ist auch der Grund für ihren Abstieg und den Aufstieg der Rechten in Deutschland, wie auch überall sonst in Europa.
    Aber zurücktreten wird die Pastorentochter nie!

    • Ich bin 43 als Bayer und Deutscher auf die Welt gekommen, und Deutschland liegt in Europa. Als ewiger CSU-Wähler habe ich bei der Wahl keine Wahl: AfD.
      Der jüngst verstorberne Kardinal Meisner hat den C-Parteien schon lange das C abgesprochen.

      Die konservative Politik der ewigen CSU-Regierung in Bayern hat das Land noch oben gebracht, so daß Michael Klonovski lästern kann: Alle Bundesländer geben Geld aus und Bayern und Württemberg zahlen. Alle europäischen Länder geben Geld aus und Bayern und Württemberg zahlen.

      Neidlos gestanden, Klonovski kann das besser darstellen.
      Meine neueste Erkenntnis: Die dümmsten Wähler wohnen in den Großstädten und im Norden. Sie können einfach nicht vernünftig wählen. Allerdings breitet sich die Dummheit wie eine Seuche auch im Süden aus.

  10. Machterhalt und Erfüllung der Aufgaben der Puppenspieler sind das Credo der Altparteienpolitiker und von Junker und Co.
    Denn scheidet Italien aus dem Euro und der EU aus, dann hilft den Akteuren nicht einmal
    mehr das PropagandaÖR, denn die Target2 Salden, ESM und ESF fliegen diesen
    Transatlantikern dann knallend um die Ohren.

    • Raus aus allem was auf dem Papier steht. Alles was ich nicht anfassen kann ist nicht Substanziell 🙂

      Du hast noch irgendwo Guthaben auf einem Konto irgendwelche Sparer laufe oder was weiß ich noch alles? Weg damit denn ein „Schnitt“ wird unweigerlich kommen.

  11. In Deutschland kommt alles Rechte eine Legislaturperiode später wegen des fleissig eindressierten Schuldkomplexes. Aber es kommt. Für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.

    • …ich glaube, wir sind auch so weit. Nur wird hier bei den Wahlen dermaßen beschissen….und das Aufbegehren gegen diesen Betrug kommt nur schleppend in die Gänge.

    • Bis zur nächsten Legislaturperiode gibt es kein DE mehr..leider..wenn es so weiter geht und die Mehrheit der Michel noch schläft, aber ist ja auch kein Wunder, Michel schuftet sich für die Bereicherer zu Tode, hat keine Zeit zum aufwachen

  12. Haha, seehr gut!
    Ja, die „Kommissare“ (nur schon diese Bezeichnung… schauder!) haben fertig. You are fired – G7 lässt grüssen…

  13. Deutschland hat das „Talent“, den Trends hinterherzulaufen und als Letzter durch’s Ziel zu gehen. Stichwort: Deutschland, die späte Nation.

  14. Richtig, jedes land in europa soll sich von dem wahnsinnsmoloch EU abwenden.Das ist ja keine vereinigung von freien staaten sondern eine diktatur von frankreich , deutschland, niederlande, belgien, luxenburg und lichtenstein. Diese jeweiligen diktatoren wollen über die übrigen staaten bestimmen und ihnen ihre einheitsbrei kultur aufdrängen. jeder staat der sich zu dieser jetztigen EU gehörig fühlt gibt sein selbst, seine identität auf und wird sklave der junker-macron -merkel wahnsinnsdiktatur.
    Ich lese gerade :Yanis faroufikis „Die ganze geschichte( meine auseinandersetzung mit europas establishment)“. Da kann man hinter die geschichte der heuchlerischen, erpresserischen und dreisten machenschaften der EU-politiker schauen und man staunt wirklich , dass sowas überhaupt im 21JH existiert, die politik dieses molochs ist mörderisch.
    diese moloch politiker haben keine achtung vor den verschiedenen staaten sie behandeln sie wie sklaven. Richtig ekeleregend.

    • Nur ohne „lichtenstein“ !
      Das „Fürstentum Liechtenstein“ ist kein Teil der Europäischen Union.
      Seit dem 1. Mai 1995 ist Liechtenstein lediglich Mitglied des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) und nimmt damit am EU-Binnenmarkt teil. FL gilt wie Island oder Norwegen als „integrierter Drittstaat“. Viel enger ist aber die Bindung an die Schweiz, Sie sind in einer Wirtschafts-, Zoll- und Währungsunion verbunden

  15. Migrantengewalt, Eurozusammenbruch – Target II ist da noch das kleinere Billionenübel, Verarmung des deutschen Volkes, Ineffizienz durch Energiebasisvernichtung, Genderquotenschwachsinn, Zerschlagung der einheimischen Autoindustrie…

    Die Fallstricke sind gespannt und jeder für sich reicht für den kommenden Absturz. Die EUdSSR bricht allein schon deshalb weg, weil der bedeutendste Bürge, das ausgebeutete deutsche Volk, nimmer mehr kann. Die EU ist Geschichte – endlich mal etwas, wofür man Merkel danken muss. Doch der Preis ist wieder mal der Niedergang Deutschlands. Die Linksgrünen können jubeln, aber nur kurz, die überleben das nie!

    • „Die Linksgrünen können jubeln, aber nur kurz, die überleben das nie!“

      Niemand weiß was kommt aber rmein Knüppel liegt schon parat für eine gewisse Klientel bei einem Zusammenbruch nur keine Sorge.Grün ist nicht Bio Grün ist Abfall

  16. Vielen Dank an Jouwatch für den wirklich aufschlussreichen Artikel! Wie lange können die Brüssler Technokraten und Antidemokraten ihr Unrechtsregime noch leiten? Wie lange können sie die Rückkehr zu einem „gesunden“, nationalstaatlichen Zusammenschluss freier Länder noch verhindern? Es war einmal eine EG, die das mMn innehatte. Der Größenwahn der EU muß aufhören! Für ein Europäische Gemeinschaft der Vaterländer!

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