AfD kritisiert Einschätzung der Bundesregierung zur Wissenschaftsfreiheit

Universität (Bild: shutterstock.com/Durch Heiko Kueverling)
Universität (Bild: shutterstock.com/Durch Heiko Kueverling)

Die Bundesregierung sieht die Wissenschaftsfreiheit in Deutschland nicht durch politische Korrektheit bedroht. Das geht aus der Antwort auf eine entsprechende Anfrage von Abgeordneten der AfD-Bundestagsfraktion hervor. Danach hält die Bunderegierung keine besonderen Maßnahmen zum Schutz der Wissenschaftsfreiheit für erforderlich.

„Es ist skandalös und beschämend, dass die Bundesregierung auch mit Blick auf die Wissenschaftsfreiheit die Realtäten nicht anerkennt und somit dabei ist, ein Grundrecht preiszugeben, das immer häufiger in Frage gestellt wird. Angesichts der Fälle um den Historiker Jörg Barberowski, den Politikwissenschaftler Herfried Münkler oder auch den Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft Rainer Wendt beklagt sogar der Deutsche Hochschulverband, dass die ,Debatten- und Streitkultur an Universitäten‘ erodiert und erkennt dafür den Grund in der politischen Korrektheit“, so der bildungspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Dr. Götz Frömming, am Montag in Berlin.

Dabei seien die Vorkommnisse um Baberowski, Wendt und Münkler wahrscheinlich nur die spektakulärsten, so Frömming weiter. Es gebe sicherlich genug andere, bei denen die Gebote der politischen Korrektheit die Wissenschaftsfreiheit einschränken würden, ohne dass überhaupt jemand davon Kenntnis erlange. Die AfD-Bundestagsfraktion sehe dies als gravierendes Problem im Wissenschaftsbetrieb:

„Wir können nicht hinnehmen, dass heute an den Universitäten und Hochschulen ein Meinungsklima herrscht, in dem Wissenschaftler ängstlich auf Kollegen und Studenten schielen, sich schweigend einem Konformitätsdruck beugen oder angefeindet werden, nur weil ihre Meinungen und Forschungsergebnisse, ja ihre Forschungsthemen und -ansätze im Widerspruch zu ideologischen Ansichten und Erwartungen bestimmter politischer Gruppierungen stehen. Genau so wenig dürfen Debatten zwischen Hochschulen und anderen, demokratisch legitimierten Gruppierungen der Zivilgesellschaft durch linke ‚Pressure-Groups‘ werden. Der freie wissenschaftliche Diskurs muss wiederhergestellt werden, notfalls durch Institutionen, die darüber wachen – dafür werden wir uns im Bundestag einsetzen.“

Im Oktober 2017 forderten Wissenschaftler der Universität Frankfurt, dass der Chef der Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt keinen Vortrag über Ausländerkriminalität halten dürfe. Ein Jahr zuvor verhinderten Studenten einen Vortrag des Historikers Jörg Baberowski an der Universität Bremen wegen vermeintlicher rechtsextremer Äußerungen. 2015 ergingen Proteste gegen den Berliner Politikwissenschaftler Herfried Münkler. Ihm wurden rassistische, sexistische und militaristische Annahmen unterstellt. (SB)

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5 Kommentare

  1. Das ist NICHT skandalös, sondern – aus Sicht des Regimes – einfach nur „konsequent“.

    De facto ist auch dort die Islamisierung voll im Gange, was unerträglich ist.

  2. Dier Islam dringt in alle Bereiche, von der Kita bis in die Unis, von dort in die Banken und andere DAX Unternehmen, alles wird unterwandert. Wer jetzt noch pennt, dem wünsche ich die Scharia an den Hals.

  3. „Die Bundesregierung sieht die Wissenschaftsfreiheit in Deutschland nicht durch politische Korrektheit bedroht.“

    Natürlich nicht, denn die Bundesregierung ist ja für Political Correctness, z.B. in Sachen Genderideologie, zu deren Gunsten sie „soziale“ Netzwerke zensieren lässt.

    Ich habe mehrere Beispiele dafür auf Lager, dass zensiert wurde, wer die Meinung geäußert hat, dass es „nur“ zwei Geschlechter gibt. Die biologische Wahrheit wird also zensiert, ebenso Biologen, die diese Wahrheit aussprechen.

    Gerade auf den Universitäten sind beim Genderthema regelrechte Gesinnungswächterinnen in einflussreicher Position. Die Genderideologie beeinflusst in erheblichen Maße die Lehrerausbildung und überhaupt pädagogische/didaktische Fachbereiche, was nur logisch ist, da Ideologen immer Kinder und Jugendliche nach ihrem Gusto erziehen und umerziehen wollen.

    Sämtliche Fachbereiche an der Uni und an den Fachhochschulen halten sich an die Sprachregelungen, die durch diese Ideologie bedingt sind. Studenten werden eine ganze Note schlechter bewertet, wenn sie sich in ihrer Abschlussarbeit nicht dran halten. Sie werden auch nicht mehr als „Studentinnen“ und „Studenten“ bezeichnet, sondern als „Studierende“. Dabei ist ein Sturierender eigentlich nur einer, der gerade z.B. eine Speisekarte „studiert“.

    Da werden Studentenwerke für teuer Geld in „Studierendenwerke“ umbenannt, obwohl es immer heißt, es sei kein Geld da.

    Mehr über die Genderei und über Geschlechterbiologie hier:

    http://www.verlag-natur-und-gesellschaft.de

  4. Diese „political correctness “ ist eigentlich sowas wie die vorgaben in der DDR im 3.reich und in allen schrägen diktaturen.
    Wer soll denn geschützt werden mit diesem unfug??? Die deutschen politiker, die deutsche mainstream presse, eventuell sogar die islamverbände? Die antifa, der schleichende terror?
    Also die eliten schreine immer gleich nazi, nazi, sie selber wenden aber nazimethoden an.

  5. Nicht zu vergessen Prof. Thomas Rauscher, Univ. Leipzig, dessen Vorlesungen von Studentenprotesten, unterstützt von der sächs. Wissenschaftsministerin, boykottiert wurden, weil er sich z.B. gegen die hemmungslose Vermehrung auf dem afrikanischen Kontinent aussprach.

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