Größte Grenzschutzübung Österreichs: „Nein, wir lassen uns sicher nicht überraschen“

Österreichs Innenminister Herber Kickl (FPÖ) (Bild: FB)
Österreichs Innenminister Herber Kickl (FPÖ) (Bild: FB)

Österreich – „Nein, wir lassen uns sicher nicht überraschen. Und es wird kein Durchwinken geben“. Das kündigte Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) in Bezug auf Österreichs bisher größte Grenzschutzübung an. Aktuell sind 80.000 Migranten von Griechenland auf dem Weg nach West- und Mitteleuropa. 

Mit bis zu 1000 Teilnehmer der neuen Grenzschutz-Truppe „Puma“ sowie Bereitschaftspolizisten und auch Einheiten des Bundesheeres kündigte Österreichs Innenminister Kickl an, am 25. Juni im grenznahen Spielfeld die bisher größte Grenzschutzübung durchführen zu wollen. Grund: Laut Aussagen der Polizeispitzen der Balkanländer wollen sich aktuell 80.000 Migranten von Griechenland nach West- und Mitteleuropa durchschlagen. Dies bestätigte zudem der Direktor des österreichischen Bundeskriminalamts.

Massiver Migrationsanstieg: Die Lage ist „kritisch“

Kickl entgegnete der Kritik aus den Reihen der linken Opposition, dass es schlicht nicht stimme, dass kein massiver Anstieg der Schleppertätigkeit auf der Balkanroute festzustellen sei.  General Franz Lang, Direktor des österreichischen Bundeskriminalamts bestätigte, dass in Albanien ein Anstieg der Migration um bis zu 110 Prozent zu verzeichnen sei . Ebenso dramatisch sei die Situation in Bosnien. Die Lage sei „kritisch“, so der hohe Beamte. „Auf dieser ,Moscheen-Route’ sehen die Polizeikräfte vor allem männliche junge Einzelgänger, viele davon gelten als ,Terrorist-Fighter’“, so General Lang weiter.

„Wir müssen auch auf den Fall vorbereitet sein, dass bei einem plötzlichen großen Migrationsstrom die Grenzschutzmaßnahmen in diesen befreundeten Ländern nichts mehr helfen„, erklärt Innenminister Kickl zur Ende Juni angesetzten Großübung an der österreichischen Grenze in Spielfeld. Kickl: “Wir zeigen damit auch, dass wir’s ernst meinen. Es wird mit uns kein Registrieren und Durchwinken geben, sondern eine echte Abwehrhaltung.“

„Problem hat mit dem Satz ,Wir schaffen das’ begonnen“

Auch auf die speziell von der Vorgängerregierung oft genannten „unschönen Szenen“ im Falle einer Grenzsperre geht der Innenminister ein: „Wir entschärfen ja sicher nicht die eigene Lage, wenn wir die Menschen einfach durchwinken. Und unsere Polizisten werden so nahe an der slowenischen Grenze stehen, dass jeder dort gestellte Asylantrag ein Fall für die Slowenen sein wird.“

Innenminister Kickl kritisiert laut der Tageszeitung die deutsche Kanzlerin einmal mehr: „Das ganze Problem hat ja mit dem Satz ,Wir schaffen das’ begonnen.“ (SB)

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.

15 Kommentare

  1. Avigdor Liebermann israelischer Verteidigungsminister verkündete am 30.03.2018 laut ZDF: „Wer sich dem Zaun nähert, muß damit rechnen erschossen zu werden.“

  2. Gegen diese herannahenden Barbaren helfen nur noch Waffen im Einsatz, ich glaube nicht, daß Österreich diesen Schritt riskiert. Merkel wird schon wieder eine Lösung einfallen.

  3. Italien, Österreich und Ungarn haben die Grenzen dicht. Damit sind wir über die Balkanroute recht gut abgedichtet. Die Flüchtilanten bleibt dann noch der Weg über die Ukraine und Polen zu uns. Einen großen Dank an unsere umsichtigen Nachbarn.

  4. Sehr gut, endlich fangen wir an einen Schutzwall zu errichten,und es liegt an jedem einzelnen Migranten,ob er unschöne Bilder produzieren will oder nicht.die Invasion muss gestoppt werden.auch mit Waffen.sie benutzen jeden Tag Waffen,es wird Zeit zurückzuschlagen!

  5. Was wird Österreich machen, wenn tausende vor der Grenze stehen. Es gibt keine Zäune oder sonstige Abwehranlagen. Nur mit Schußwaffengebrauch sind diese Leute aufzuhalten. Und da fehlt mir einfach der Glaube, daß die Österreicher schießen werden. Um sich selbst zu schützen wäre dies inzwischen der einzige Weg. Ich bin gespannt.

    • Irgendwann wird irgendwer den Schiessbefehl an der Grenze geben müssen –

      ansonsten landet die Aufgabe auf den Strassen der Länder

      bei Polizei und Miltär

      (denn Frankreich London und Schweden zeigen wo die Reise hingeht)
      und ein urbanes Aufstandsgebiet ist durch eine Zentralgewalt nicht kontrollierbar (siehe aktuell Frankreich)

      je länger die Festung Europa und die Ausschaffung der Unpassenden dauert, umso grösser wird der Blutzoll und der Schaden

  6. „Du felix austria“ bleib bei deinen maßnahmen, schütze dein land vor den migrantenschmarotzern. Es muß ja einen mutigen geben der diesem wahnsinnigen treiben ein ende bereitet..

  7. Kann man nur hoffen und beten, dass die österreichischen und anderen europäischen Patrioten mit gesundem Menschenverstand, und noch real existierenden Selbsterhaltungstrieb dafür sorgen, dass MERKEL umgehend aus dem Kanzleramt AUS-GESCHAFFT wird!

    Ich erwarte von der militärischen Bundeswehr-Führung, dass sie auch ab sofort aktiv die deutschen Grenzen schützt, Hand in Hand mit der Polizei, und notfalls anders lautende „Befehle“ von Flinten-Uschi und Seehofer/Merkel ignorieren. Notfalls FESTSETZEN! Oberste Pflicht der BW ist Deutschland und seine Bürger zu schützen. Genau darum geht es JETZT. Und das muss auch so bleiben.

    • Ich glaube, das wollen viele. Leider aber wird es nicht passieren.

      Wichtiger fände ich, dass DE EU-intern vor die Wand läuft, womit die Truse schon mal entmachtet wäre so halbwegs. Und, ich hoffe, dass es zum Bruch zwischen CSU und CDU kommt, womit wir Neuwahlen hätten. Die Chancen könnten nicht schlecht sein, weil die CSU in Bayern liefern MUSS, will sie nicht von der AfD überholt werden.

  8. In solchen zeiten wie wir sie Dank der Volksverräterin Merkel erleben freue ich mich über jede nachricht in dieser art.

Kommentare sind deaktiviert.