“Good morning Mainz/Vietnam”: Als die Menschen vor Susannas Bild niederknien, verstummt der Antifa-Mob!

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Frontbericht“ aus der Mordopferstadt Mainz, Kundgebung, verschanzt hinter der „Leine des Grauens“

Von Klaus Lelek

Mainz, Sonntag, 15 Uhr. Die Luft unter den feuchten, dichten Laubdächern am Helmut Kohl Platz steht. Monsunklima wie im Dschungel. Keine hundert Meter entfernt ist Merkels Fußvolk hinter Polizeiabsperrungen in Stellung gegangen. Sie würden uns wahrscheinlich gerne mit Napalmbomben bewerfen – wenn sie denn welche hätten – und so müssen sie sich mit Trillerpfeifen und hysterischen Schreien begnügen, die man schwerlich als „menschliche Stimmen“ ausmachen kann. Es klingt eher nach Zombiefilmen oder wie das Kreischen der Orks im Herr der Ringe. Wir befinden uns in einer Bastion. Jeder, der auf die Wiese unter den Bäumen nahe des Mainzer Regierungsviertel will, wird genau kontrolliert. „Wo wollen Sie hin?“, fragt bereits ein Polizist an der Rheinallee. Dann kommt kurz vor der Wiese nochmal eine „Sicherheitsschleuse“. Männer mit Rauschebärten, so wie ich, oder Althippie-Zöpfen wie der Mainzer Profimusiker „Jürgen“ werden besonders streng befragt, ob wir wirklich zu der als „rechtsgerichtet“ diffamierten Demo von „Beweg was Deutschland“ wollen.

Wie in Kandel, so ist auch diese Trauerkundgebung für Susanna bunt gemischt und hat genau jenen erfrischenden Charme kreativen Protestes einer NEUEN AUSSERPARLAMENTARISCHEN OPPOSITION, die sich wohl am allerwenigsten in ein rassistisches oder chauvinistisches Korsett zwängen lässt. Es sind besorgte Bürger aller Altersgruppen und Nationalitäten, die sich hinter der LEINE DES GRAUENS versammelt haben, um gegen die fast tägliche Migrantengewalt zu protestieren. Auch Iris ist wieder dabei. Die Tochter einer kanadischen Mutter hat in Kandel das erste Mal in ihrem Leben demonstriert und ist seitdem unentwegt auf Achse. Ebenso wie viele andere, die seit Frühjahr den Westen Deutschlands eine „Demonstrationswelle 18“ bescheren, wie Achmet A. – Aktivist mit eindeutigen Migrationshintergrund – treffend bemerkt und der, wie die anderen Redner, großen Wert auf die Überparteilichkeit des Protestes legt. Der bewegende Satz seiner Rede – ein Zitat von Albert Schweizer – lautet: „Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht nicht auf irgendeinem Platz, sondern im Herzen seiner Mitmenschen.“ Dass Achmed diesen Satz eines großen Menschenfreundes in das ohrenbetäubende Pfeifkonzert eines rasenden roten Pöbels rufen muss, zeigt die gesamte Primitivität und vor allem Menschenverachtung der Gegenseite, die wie ihre islamistischen totalitären Vorbilder keine demokratische Gesprächskultur mehr kennt.

Als wir für Susanna die Zeit anhielten  

Doch dann kam, ähnlich wie in Kandel, auch in Mainz der Moment, wo für uns alle die Zeit stehen blieb und sich der Himmel einen Spaltbreit öffnete. Wo das infernalische Schreien verstummte. Wo die LEINE DES GRAUENS mit ihren über 400 Fällen von brutaler islamistischer Migrantengewalt zum Bollwerk gegen Dummheit, Borniertheit und Gewissenlosigkeit wurde. Als ein Aktivist Susannas Bild zur Leine hinzufügte und gleichzeitig mehr als fünfzig Teilnehmer mit brennenden Kerzen in der Hand niederknieten. Gefolgt von einem zweiten Gänsehaut-Moment, der mich so erschütterte, dass ich für einen Moment meinen Notizblock zur Seite legen musste, als Gerhard aus Hanau, ein Freund der Familie, der Susanna wie sein Enkelkind liebte, mit einer schwarzen Kippa auf dem Kopf und einer Fahne von Rumänien und Deutschland in der Hand, die er zu einer Doppelfahne vereint hatte, auf die Bühne trat und mit Donnerstimme verkündete:

„Es ist inzwischen wieder so weit, dass Juden in Deutschland nicht mehr sicher sind! … Schuld daran ist ein Lügenpack, das sich Regierung nennt!“  

Harte Worte, die unter die Haut gingen, fand auch der Miterfinder der LEINE DES GRAUENS Robert V., dessen süddeutsche Heimatstadt sich seit der Flüchtlingskrise in ein regelrechtes Schlachthaus verwandelt hat.  Er nannte ebenso schonungslos die Quelle des infernalischen Hasses, der über uns hereingebrochen ist. Sie liegt dort „Wo bereits Siebenjährige lernen, die Aorta eines Herzens zu zerschneiden!“, bevor sein Statement gegen den Krieg in unseren Städten mit den Worten: „UND JETZT SUSANNA! NEIN! NEIN! KEIN EINZELFALL!“ endete. Klare Sätze über Merkels gleichgeschaltete Lügen und Propagandapresse, deren Vertreter wie Falschgeld zwischen den Demonstranten herumschlichen, fand Andreas in seinem Rededebüt mit einem Absatz, der die etwa hundertfünfzig Demonstranten zu frenetischen Beifallsstürmen hinriss:

„In der Allgemeinen Zeitung vom 9. steht auf der Titelseite, dass zwischen Samstag und Montag in Mainz rechtsgerichtete Gegner der deutschen Flüchtlingspolitik auf die Straße gehen. Völlig egal, welcher Schreiberling dies verbrach, aber diesem linksversifften Drecksblatt, das mittlerweile so widerlich ist, dass man toten Fisch beleidigt, wenn man ihn darin einwickelt, möchte ich mitteilen: Würdet ihr euer Resthirn einschalten, dann würdet ihr erkennen, dass wir die einzigen sind, denen noch etwas an ihrer Heimat liegt.“        

Versöhnlicher klang der Redebeitrag von Nico M., die als Orgateam-Mitglied die Initiative „Beweg was Deutschland“ als überparteiliche Bewegung sieht, Menschen wachzurütteln und zu vereinen, vor allem aber in Deutschland wieder ein Klima der Meinungsfreiheit zu schaffen.

Kein Opfer darf vergessen werden

Mit den Worten „Wenn man vergessen wird, stirbt man erneut“ verteilte Veranstalter Thomas G. das inzwischen auch überall im Netz kursierende kleine Plakat von Martin Sellner mit den Mordopfern Mia, Maria und Susanna. Ein Satz, der von einer neben mir gelangweilt herumlungernden ZDF-Reporterin mit den Worten: „Kommt mir irgendwie bekannt vor“ quittiert wurde. Ihr ausdrucksloser, abgebrühter, völlig empathieloser Gesichtsausdruck verriet mir, dass so ziemlich alle Redebeiträge wie durch ein Sieb durch sie hindurch gelaufen sein mussten. Und so fanden Thomas Abschlussworte zur Lügenpresse, die, anstatt offene Debatten zu ermöglichen, sich als Hetz- und Propagandaorgan der Mächtigen erweist und damit ihrer Aufgabe als vierte Säule der Demokratie nicht gerecht wird, meine vollste Zustimmung.

Einziger Wehrmutstropfen: Es hätten mehr Menschen den Weg nach Mainz finden können. Immerhin leben hier links und rechts des Rheinufers mehr als eine halbe Million Menschen. In diesem Sinne verdient eine Gruppe von Patrioten, die aus Nordrheinwestfalen angereist war, ein doppeltes Lob. Schade, dass die AfD-Wiesbaden, in deren Zuständigkeitsbereich Susannas Mörder lebte und auch das Mädchen ermordet wurde, weder auf ihrer Homepage noch auf der Facebookseite auf eine der Veranstaltungen für Susanna hingewiesen hat, geschweige es für nötig befand, wenigstens so etwas wie eine Kondolenznachricht zu verbreiten…

Darüber bin ich – als ehemaliger Wiesbadener – persönlich sehr enttäuscht.

Wandere aus, solange es noch geht!
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