Hat Susanna´s mutmaßlicher Mörder Ali B. noch ein drittes Mädchen vergewaltigt?

Fahndungsfoto: Ali B. gilt im Fall Susanna als dringend tatverdächtig (
Der mutmaßliche Mörder von Susanna: Ali B. Foto: Polizei

Reporter der WELT haben sich in der Wiesbadener Flüchtlingsunterkunft umgehört, in der die achtköpfige Familie von Ali.B vier Zimmer bewohnte. Den dort untergebrachten sogenannten Flüchtlinge aus aller Herren Länder war die Familie immer wieder unangenehm aufgefallen. Sie berichten von Polizeieinsätze in der Nacht, Lärm und Schlägereien.  Und von einer möglichen dritten Vergewaltigung.

Im Hof treffen die Reporter auf zwei Volleyball spielende junge Männer. Einer von ihnen, groß und mit Brille, spricht gut Deutsch und erzählt, er habe Ali B. nur flüchtig gekannt. Freunde von ihm hätten ihn aber oft in der Wiesbadener Innenstadt bei McDonalds in Begleitung verschiedener Mädchen gesehen. Von dem Verdacht, dass Ali in dem Heim eine 11-jährige vergewaltigt habe – wofür die Polizei keine Beweise fand – wisse er nichts. Aber vor zwei Wochen sei ein Vater mit seiner 15-jährigen Tochter aufgetaucht und habe behauptet, der 20-jährige Iraker Ali B. habe mit seiner Tochter gegen ihren Willen Geschlechtsverkehr gehabt. Der Vater habe Anzeige bei der Polizei erstattet, doch die will auf Nachfrage der WELT davon nichts wissen.

Ansonsten sei die Stimmung in der Flüchtlingsunterkunft nun ängstlich. Alle hätten nun „Furcht vor dem, was nun passiert“. Hungernde Musliminnen bereiten das Essen für das große Fastenbrechen nach Sonnenuntergang.  „Wir haben Angst, dass Deutsche kommen, um etwas zu machen“, so eine der Korangläubigen.  Am Vortag habe jemand einen Stein nach einem Bewohner geworfen, wird behauptet. „Warum? Wir haben nichts mit dem Verbrecher zu tun“ , fragen sie verständnislos. (MS)

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