Der faule Apfel fällt nicht weit vom Stamm: EU-Kommissar Oettinger strebt Top-Job in der Wirtschaft an

Foto: Günther Oettinger (über dts Nachrichtenagentur)

Die Elite von heute besteht aus zwei Sorten von Typen. Die einen sind in der Wirtschaft tätig und lenken die Politik und die anderen sind in der Politik tätig und werden von der Wirtschaft gelenkt. Und wenn der Politiker alles dafür getan hat, dass es seinen Herren auch wohl ergeht, bekommt er am Ende seiner Politiker-Karriere auch noch ein kleines Geschenk:

EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) hätte nach dem Ende seiner Amtszeit in Brüssel gerne einen Top-Job in der Wirtschaft. „Meine Planung ist, die Politik zu verlassen. Ich bin gesund und motiviert für einen Neustart in der freien Wirtschaft. Mein beruflicher Schwerpunkt wird außerhalb der Politik sein“, sagte Oettinger dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Montagsausgaben). Noch habe er jedoch nichts unterzeichnet. Der CDU-Politiker geht davon aus, dass die gegenwärtige EU-Kommission womöglich noch etwas länger im Amt bleiben könnte.

„Die jetzige Kommission hat ein Mandat bis November 2019. Ich kann mir vorstellen, dass es nach der Europawahl schwierige Verhältnisse gibt und die alte Kommission noch etwas länger im Amt bleiben muss“, sagte Oettinger. Für den Wechsel ehemaliger EU-Kommissare gebe klare Regelungen für ehemalige Kommissare: „Ich darf nicht gleich in dem Bereich tätig werden, für den ich jetzt Verantwortung trage.“

Schon klar, nicht gleich, aber ein wenig später. Damit ist auch die politische Aufgabe der EU-Kommissare klar umrissen. Ein Verein gegen die europäischen Bürger, das ist die EU!

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