Hallo Berufsgutmenschen! Wollt ihr nicht wieder demonstrieren?

Wenn Gutmenschen gegen islamische Vergewaltigungen und Terror demonstrieren (Foto: Durch Nomad_Soul/Shutterstock

Offener Brief an alle, die am 30. Juni 2005 gegen den Ehrenmord von Gönül Karabey demonstrierten und heute zum Mord an SUSANNA und MIA schweigen, vertuschen, relativieren und die Protestierer als Nazis und politische Missbraucher diffamieren und sogar „verbrennen“ wollen.

Von Klaus Lelek

Sehr geehrte Wiesbadener SPD-Mitglieder, Linke, Gewerkschaftler, Sozialarbeiterinnen vom Georg Buch Haus, Mitarbeiterinnen von Wildwasser, Terre des Femmes, Herr Nedim Tuyun, Frau Dr. Christine Raupp und Frau Serap Cileli und viele andere…

Wenn sich niemand von Euch zwischenzeitlich den Verstand weggesoffen und weggekifft hat oder an Alzheimer erkrankt ist, so könnt ihr Euch alle sicherlich an die große Demonstration am 30. Juni 2005 erinnern, als mehr als zweitausend Menschen durch das Migrationsviertel von Wiesbaden Wellritzstraße zogen, um lautstark gegen ein importiertes menschenverachtendes Frauenbild zu demonstrieren, das allein im besagten Jahr über sieben Menschenopfer gefordert hatte. Es ging um den Ehrenmord an Gönül Karabey, die sich in einen deutschen Mann verliebt hatte und dafür sterben musste. Heute müssen auch deutsche Frauen sterben, wenn sie – wie Mia – ihren muslimischen Freund nicht mehr lieben, oder -wie Susanna Feldmann – nur westliche Huren sind, die man vergewaltigt und dann am Bahndamm wie die Schlachtreste vom Opferfest entsorgt.

Ja, liebe Wiesbadener Gutmenschen, der Wanderpokal islamisch motivierter Männergewalt ist mal wieder in Wiesbaden gelandet. Aber anders als 2005 werden wohl keine zweitausend linksgrüne Menschenrechts-Aktivisten durch die Innenstadt und noch weniger durchs Türkenviertel ziehen, um gegen die anhaltende Gewalt eingesickerter Neubürger, die Ihr als „kulturelle Bereicherung“ feiert, zu demonstrieren. Zum einen wohl schon deshalb, weil Susanne Feldmann nur eine Deutsche, ja schlimmer noch, nur eine Jüdin ist. Was schon per se – anders als 2005 – völlig ausschließt, dass auch nur eine einzige Demonstrantin mit bekennendem muslimischen Migrationshintergrund an solch einer Demo mitmarschieren würde. Egal, wer sie organisiert. Hier beginnt, aber endet noch lange nicht die bis zum Himmel stinkende menschenverachtende Doppel-Moral Eurer gesamten linken Community. Sie fängt hier erst richtig an:

Heute werden Demonstrationen gegen Frauengewalt wie etwa in Kandel, Bochum und Berlin fast ausschließlich von der Gegenöffentlichkeit des bürgerlichen Lagers, die sich zu einer großen parlamentarischen und außerparlamentarischen Opposition zusammengefunden haben, durchgeführt. Natürlich sind das in Euren schizoiden, stark eingeschränkten Wahrnehmungen alles „Nazis“ oder „brauner Dreck“. Komisch nur, dass man darunter kaum Leute mit NPD-Vergangenheit trifft, sondern ehemalige CDU-Mitglieder, SPD-Mitglieder, Linke mit DKP-Vergangenheit, Mitglieder der DDR-Bürgerrechtsbewegung oder Gründungsmitglieder der Grünen wie Ludger Sauerborn oder meine Wenigkeit. Und natürlich auch gestandene, akademisch gebildete Leute wie Zahnärzte, Rechtsanwälte, Lehrer, Professoren, Ingenieure oder Leute, die in anderen Parteien oder Verwaltungen schon sehr hohe Ämter bekleidet haben, aber heute als Nazis diffamiert werden, weil sie den fundamentalistischen Islam kritisieren. Und natürlich jede Menge Menschen mit echtem Migrationshintergrund, die den Wahnsinn der Islamisierung in ihren eigenen Heimatländern erlebt haben und nur darüber staunen können, wie linke Eliten Islamfaschisten in den Hintern kriechen!

Sind wir alten, echten Apo- und Öko-Aktivisten, für die Menschenrechte – und vor allem Frauenrechte – höchste Priorität hatten, uns nicht treu geblieben? ICH HABE 2005 EURE DEMO IN WIESBADEN IN VOLLEM UMFANG UNTERSTÜTZT! Und weil ich mich nicht geändert habe, so habe ich mich natürlich auch in Kandel kräftig engagiert – als einfacher Demonstrant, der zwischen Tausenden mitmarschierte und als Berichterstatter, der eine fünf bis sechsstellige Zahl von täglichen Lesern mit Infos rund um Kandel versorgte. Und ich würde auch in Wiesbaden oder Mainz DEMONSTRIEREN, weil ich als überzeugter Menschenrechtler und Humanist der ketzerischen Meinung bin, dass eine Susanne Feldmann oder Mia Valentin genauso ein Recht auf sexuelle Freizügigkeit und körperliche Unversehrtheit hat, wie eine Gönül Karabey, die sterben musste, weil sie nicht nach den Regeln der Scharia lebte.

Heute seid Ihr es, der gesamte linksgrüne Mainstream, die nach Kräften diesen fundamentalistischen Islam unterstützen, der zugleich Ausgangspunkt für Ehrenmorde, Antisemitismus, Homophobie und sexuelle Übergriffe ist. Mit all diesen Begleiterscheinungen einer frauen- wie menschenverachtenden Weltanschauung, werdet ihr linksgrünen Berufsgutmenschen diverser sozialer Einrichtungen doch seit Jahren – auch schon vor der Flüchtlingskrise – tagtäglich konfrontiert. Ja, ihr Mitarbeiterinnen von Terre des Femmes, Wildwasser oder Aktionsbündnis Wiesbadener Mädchen und Fraueneinrichtungen, habt Ihr jemals die Ursachen von Ehrenmorden richtig analysiert? Ist Eurer weibliches Klientel seit 2005 freier geworden?  Selbstbestimmter? Ist die Zahl der Ehrenmorde gesunken?  Habt Ihr am Ende jämmerlich versagt? Oder gar die Frauen und Mädchen jämmerlich und feige verraten, weil Ihr reflexartig – nur um keine Rassisten zu sein – ihren muslimischen Patriarchen immer mehr Rechte und Freiräume geschaffen habt, dessen Auswirkungen nun immer drastischer zu Tage treten?

Als Dokument dieses Versagens, trotz erstaunlicher Reflexionen und Analysen eine bereits damals sich anbahnende Entwicklung nicht gestoppt zu haben, will ich aus der Rede von Frau Dr. Christine Raupp zitieren, die sich zunächst so anhört, als hätte sie eine Rednerin in Kandel gehalten:

„Wir werten den Mord nicht als bedauerlichen Einzelfall eines Durchgeknallten. Wir sind nicht bereit, das Misshandeln, Unterdrücken, Verstümmeln, Ermorden von Mädchen und Frauen unter dem Stichwort kulturelle, religiöse oder sonstige Eigenart zu den Akten zu legen… „

Doch dann kommt jener wohlbekannte schizoide Brei, der alle guten Vorsätzen wieder annulliert und zunichte macht, wenn es heißt: „Wir lassen uns nicht vereinnahmen von denjenigen, die den Mord nutzen wollen, um rassistische Positionen gegen unsere muslimischen Mitbürger zu beziehen.“

Der Eiertanz geht weiter, wenn es heißt: „tatsächlich werden diese Morde aber verübt, weil Frauen nicht den engen Maßstäben entsprechen, die Männer ihnen setzen.“

Auch dieser Satz wird sofort konterkariert: „Es geht hier nicht um Religion oder kulturelle Identität“

Soso! Aus welchem kulturellen Umfeld kommen denn die Männer, die „enge Maßstäbe“ anlegen? Woher stammen die engen Maßstäbe? Findet man die am Ende sogar in einem Buch? Woher stammt die Verachtung, Mädchen wie Schlachtvieh am Bahndamm zu entsorgen?Lernt man so etwas im Zen-Kloster?

Wer diesen verquasten, fast kann man sogar sagen schizophrenen, sich selbst widersprechenden, geistigen, pseudoakademischen Dünnfluss gelesen hat, weiß, warum nach 2005 keine linke Demonstration gegen Ehrenmorde oder Frauengewalt mehr stattgefunden haben. Wer von den Berufsgutmenschen will bei jeder Demo – allein in diesem Jahr hätten hunderte stattfinden müssen – an das eigene Versagen, an die eigene Lebenslüge erinnert werden? Kein einziges Opfer von Migrantengewalt zuzüglich Ehrenmorde war es wert, dass dafür ein SPD-Mitglied, Gewerkschaftler, Sozialarbeiter oder Grüner mit einem Schild durch die Fußgängerzone gezogen ist, so wie dies an jenem denkwürdigen 30. Juni 2005 geschah.

Bereits damals hat die Grüne Integrationsbeauftragte Marie Luise Beck geraten, die Gewalt an moslemisch-türkischen-kurdischen Frauen nicht zu thematisieren, sondern sogar zu verschweigen!. Diese grüne Menschenverachtung hat auf der Abschlusskundgebung auf dem Mauritiusplatz Serap Cileli scharf kritisiert. Ebenso wie Zwangsehen, Importbräute und milde Urteile durch Migrantenbonus. Heute gehört das alles – sogar  Mehrfachehen und Kinderehen – zum Alltag einer dekadenten, toleranzbesoffenen Gesellschaft, die auch bestialische Morde wie an Susanna und Mia billigend in Kauf nimmt und nur eine Sorge hat, dass sie „rechts“ instrumentalisiert werden könnten.

Epilog:

Und so werdet Ihr verlogenen, linken Wiesbadener und Mainzer Berufsgutmenschen als Wegbereiter einer autoritären, patriarchalischen Weltanschauung, die bereits Kleinkinder in Kopftücher hüllt, auch im Fall Susanna keine weitere Träne vergießen, aber Euch mit perverser Lust und Bosheit auf all jene stürzen, die noch nicht so empathielos, verblödet, moralisch verkommen und verroht sind und wie in Kandel zu einer Demo aufrufen.

Ich sehe Euch schon mit bunten Schirmen und Einhörnern auf der Straße, wie blöde Schafe die „bunte Gesellschaft“ preisen und „Nazis raus!“ blöken. Allen voran der „Bürgermeister vom anderen Ufer“. Würden jene Vertreter einer Monokultur, die so schwarz ist wie der Stoff einer Burka, zur Macht kommen, würde der bunte Bürgermeister auf der Spitze der zur Moschee umgewandelten Marktkirche hängen und wie ein Wetterfähnchen im Wind flattern…

Darauf könnt ihr alle im Wiesbadener Ratskeller einen heben.

Mit besten Grüßen

Klaus Lelek

(ehemaliger, langjähriger Wiesbadener Bürger)

Ps: Damals – 2005 – hat sich niemand der Demo in den Weg gestellt. Demonstranten beschimpft, Frauen bedroht oder mit Steinen und Böllern beworfen. Sie wurde von ca 15 Polizisten geschützt.

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