Eltern beschimpften Polizei nach Amok-Alarm wegen mangelnder Arabisch- und Türkisch-Kenntnisse

Muslima (Symbolbild: shutterstock.com/Durch ZouZou)
Muslima (Symbolbild: shutterstock.com/Durch ZouZou)

Berlin – Am Dienstag hatte die Berliner Polizei wegen eines Amok-Alarms einen stundenlangen Einsatz in der Berliner Wilhelm-Hauff-Grundschule zu absolvieren. Nun werden die Beamten von aufgebrachten Migranten-Eltern angefeindet:  Die Polizei habe nur unzureichend auf Arabisch oder Türkisch kommuniziert.

Nachdem ein Anrufer am Dienstag einen Verdacht auf einen Amoklauf an der Wilhelm-Hauff-Grundschule im hoch migrierten Berliner Stadtteil Wedding ausgelöste, war die Polizei vor Ort und evakuierte die Schule. Am Ort des Geschehens trafen dann besorgte Eltern ein, die sich hinter einer polizeilichen Absperrung sammelten und zunehmend aggressiver wurden. Der Vorwurf: Die Polizei habe nur unzureichend oder gar nicht auf Arabisch und Türkisch kommuniziert. „Die Polizei hat vieles falsch gemacht, so Ayten O. laut der Bildzeitung.

Polizeiliche Serviceleistung für Muslime: Arabisch und Türkisch

Dem migranitischen Vorwurf entgegnet nun die Polizei. Man habe sehr wohl und zeitnah mit einem Lautsprecherwagen an der Schule die Durchsagen nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Arabisch und Türkisch vorgenommen. Auf Twitter heißt von Seiten der Polizei und zu dem Umstand, dass in Deutschland in bestimmten Stadtteilen kein Deutsch mehr verstanden wird:

Statement Polizei Berlin (Bild: Screenshot)
Statement Polizei Berlin (Bild: Screenshot)

Wie es scheint, haben immer mehr Bürger langsam aber sicher die Nase gestrichen voll von den immer dreister werdenden Forderungen aus der muslimisch-arabischen Zuwanderungsecke. „Warum rechtfertigt sich die Polizei, dass sie in Deutschland keine Lautsprecher-Ansagen in 50 verschiedenen Sprachen anbietet? Allein, dass hier Durchsagen auf Arabisch durchgegeben werden, ist für mich schon ein falsches Zeichen. Überall wird diese Klientel mit Dolmetschern und Übersetzungen verhätschelt. Man sollte stattdessen mal die Sprache des Landes lernen, in dem man lebt. Dann braucht man auch keine Angst haben, wenn so etwas passiert, dass man die Polizei nicht versteht“, so ein Kommentator.

„Good job.  Traurig, dass ihr euch rechtfertigen müsst. Nächstes Mal bitte noch Getränke und Schnittchen anbieten“, so ein weiterer Kommentar in Richtung der Polizei.

Ein weiterer informiert: „Im Wedding leben Familien, die teilweise in dritter Generation hier leben. Es ist eine Frechheit, Durchsagen in anderen Sprachen zu verlangen . Wer von öffentlichen Organen in seiner Sprache angesprochen werden will, soll das dort tun, wo diese Sprache Landessprache ist“, ist nur ein weiterer Kommentar unter vielen, die die immer geringer werdende Bereitschaft aufzeigt, sich den Befindlichkeiten einer gewissen Einwanderungsgruppe zu beugen.

GdP: Vorwürfe „bodenlose Frechheit“

Bei der Gewerkschaft der Polizei ärgert man sich offensichtlich ebenfalls über die dreiste Kritik am Einsatz. „Wir müssen die Kirche mal im Dorf lassen. Ich kann verstehen, dass sich Eltern in so einer Situation um ihre Kinder sorgen, aber unsere Kollegen haben in einer unübersichtlichen Lage alles versucht, um schnellstmöglich alle Personen in Sicherheit zu bringen und Entwarnung geben zu können. Der Berliner Polizei aber vorzuwerfen, dass sie bei einer Gefährdungslage an einer Schule in der deutschen Hauptstadt nicht auf Türkisch oder Arabisch kommuniziert, ist eine bodenlose Frechheit“, so der GdP-Landesvorsitzende Norbert Cioma in einer Mitteilung.

„Ich glaube kaum, dass Polizisten bei einem derartigen Vorfall in Istanbul auf Deutsch, Spanisch oder Kiswahili informieren. Vielleicht sollten wir in solchen Fällen mal darüber reden, dass die Schulverwaltung und die Bezirke schnellstmöglich Übersetzer und andere Unterstützung im Rahmen der Krisenintervention an den Ort bringen“, so Cioma laut der Berliner Morgenpost. (SB)

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