Kandel: Kasperletheater der ARD-GEZ-Söldner!

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„Das Mädchen und der Flüchtling“ –  Seifenoper a la Tausend-und-einen-Nacht zur besten Sendezeit

Von Klaus Lelek

Schon der Titel: „Was Deutschland bewegt – das Mädchen und der Flüchtling“ erinnert eher an einen Roman von Rosamunde Pilcher als an eine knallharte Doku, die das Totalversagen des Staates in der Flüchtlingspolitik, das Totalversagen der Polizei beim Schutz der zum Abschlachten freigegebenen Mia und erst recht die Verstrickung des Bürgermeisters Poß bei dem „Frauenzuführprojekt“ thematisiert. Und so war die Seifenoper zur besten ARD-Sendezeit um 20.15 vor allem eins: Eine Selbstentlarvung der subtilen Manipulation, deren oberstes Ziel es war, sowohl den Mord an Mia, als auch die parallele Messerattacke auf ein marokkanisches Mädchen in Darmstadt als „Einzelfälle“ minderjähriger Flüchtlinge darzustellen.

Wie alle Märchen mit etwas Budenzauber beginnen, so wurde gleich zu Anfang die Mär verbreitet, der Killer aus Afghanistan wäre erst 14 Jahre alt gewesen, als er Mia in Kandel „kennen lernte“. Da Lügen nur richtig funktionieren, wenn man auch eine Portion Wahrheit drunter mischt, so wurde ziemlich lückenlos das Versagen der Behörden beim Schutz des Mädchens dokumentiert. Auch, dass die Gewaltkriminalität seit der Flüchtlingskrise sprunghaft angestiegen ist, wurde durch einen hohen Polizeibeamten schonungslos offengelegt.

Im Gegenzug präsentierte die ARD die schutzsuchenden Musterknaben aus der Darmstädter WG des Messerstechers, und drückte dann kräftig auf die Tränendrüsen, als sich die armen Flüchtlinge aus Angst vor „pauschaler Verurteilung“ angeblich nicht mehr auf die Straße trauten oder in netten Rollenspielchen zusammen mit Migrations-Sozialarbeitern das „Verhalten bei Minirockfrauen“ nach 22 Uhr übten.

Dann switchten die gleichgeschalteten Propagandisten wieder rüber zum Tatort Kandel, wo der Widerstand des Frauenbündnisses und „Kandel ist überall“ protokolliert wurde und auch einige Demonstranten und Bürger von Kandel zu Wort kamen. Scheinbar hat es sich wohl bei den öffentlichen Rechtlichen inzwischen herumgesprochen, dass fast fünftausend Demonstranten, hinter deren Forderungen mehr 15 Prozent der Wähler stehen, nicht einfach so als „braunen Dreck“ von der Mattscheibe wischen kann, und so gab man der baden-württembergischen AFD-Abgeordneten Frau Dr. Christina Baum erstmalig Gelegenheit, die politischen Motive des breiten Protestes vorzustellen. Dann war, wie nicht anders zu erwarten, „Nazijäger“ und Antifa-Aktivist Rüdiger Stein am Zug, der wie seinerzeit die STASISPITZEL den Demonstrationszug komplett gefilmt und dann den GEZ-Söldnern seine „Menschenjagd-Trophäen“ präsentierte. NPD-Mitglieder fand er keine – über die hatte man schon vorher Sendezeit geopfert, dafür aber die bösen „Identitären“.

Mit einem Polizeistreifenrundgang durch das friedliche multikulturelle Darmstadt, einem Besuch der Flüchtlings-WG und einem Statement des Direktors der kriminalpsychologischen Zentralstelle Dr. Martin Rettenberger klang die Märchenstunde aus. Letzterer verursachte bei mir einen Anflug abendlicher Heiterkeit, denn der Bursche sieht aus wie ein Zwillingsbruder des Rammstein-Gitarristen Paul Landers und trägt wie dieser Ohrringe. Weniger lustig klingt seine völlige Fehleinschätzung in Sachen Migrantenkriminalität. Demnach hat das nicht mit den Herkunftsländern und erst recht mit dem Dingsda zu tun, sondern beruht auf „eigener Entwicklung“. Damit konterkariert er sogar die ARD, die im Heimatdorf des Kandel-Killers auf Recherche ging und eine breite Zustimmung für Ehrenmorde fand.

 

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