Hallo CSU, hier spricht der “braune Schmutz”

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Die «AfD sei Feind von allem, für das Bayern steht» und «brauner Schmutz hat in Bayern nichts verloren»!

Alles Worte von der CSU, genauer von CSU-Generalsekretär Markus Blume und seinem Strategiepapierchen. Man merkt, dass der Wahlkampf vor der Tür steht und die CSUler mitsamt Heißluft-Horst eine dolle Panik schieben. Denn die AfD rückt ihnen auf die Pelle, übernimmt die Politikfelder, die von der CSU durch ihren Kuschelkurs mit der Kanzlerin aufgegeben wurden. Mal soll das Kreuz an jede Wand, mal gehört der Islam nicht zu Deutschland, dann aber doch zu Bayern und manchmal weiß man nicht, ob die CSU-Wahlkampfveranstaltung im Bierzelt nicht doch von der AfD ist, sobald mal keine Kamera dabei ist.

Von Ignatius

Man muss schon ziemlich abgehoben und verblendet sein, um Millionen der ehemaligen eigenen Wähler als «braunen Schmutz» zu bezeichnen. 2014 habe ich ein knappes Jahr in München gewohnt und damals mein Kreuz beim Kandidaten der CSU gemacht, trotz meiner eigentlich sozialdemokratischen Vorgeschichte. Die CSU erschien mir damals jedoch als der bessere Verwalter für die Stadt. Heute muss ich wohl ehrlich sagen, dass ich das sehr bereue. Denn als «braunen Schmutz» musste ich mich noch nie beleidigen lassen. Ich gehe nämlich davon aus, dass Markus Blume die AfD in ihrer Gänze, also samt ihrer Wähler meint. Denn dazu zähle ich mich ja mittlerweile auch!

Also dann – hier spricht der «braune Schmutz»! Dieser Schmutzfleck von einem Bürger, der seinem Land mehrere Jahre in Uniform diente, ein halbes Jahr sozialen Dienst in Afrika im Rahmen einer christlich-katholischen Mission absolvierte, kräftig an Kindershilfswerke spendet und im Sommer 2015 in den Erstaufnahmeeinrichtungen freiwillige Hilfe für die herbeigerufenen Asylsuchenden leistete, hat der CSU etwas zu sagen.

Er möchte sagen, dass die Verkrustung in der Macht der Partei nicht gut getan hat und sie hiermit, das schwört dieser braune Schmutzfleck hoch und heilig, auf alle Zeiten einen potenziellen Wähler verloren hat, sollte dieser «Schmutz» jemals wieder nach Bayern ziehen.

Denn wer nach Silvester 2015 nicht verstanden hat, dass diese Politik des Abnickens und der Hörigkeit gegenüber Angela Merkel der Niedergang Deutschlands als zivilisertes Land bedeuten wird, dem ist leider nicht zu helfen. Und wenn die CSU Wähler zurückgewinnen will, dann sollte sie nicht selbige beleidigen und gemeinsame rhetorische Floskeln mit der Antifa und den Linksgrünen austauschen. Denn was die Wähler der AfD sind, waren einst auch Wähler von CDU/CSU, SPD und FDP.  Fährt die CSU weiter diesen inhaltsleeren Kurs, hält sie weiter zu Merkel, statt Vernunft regieren zu lassen und den Bund mit der CDU aufzukündigen, dann wird sie vom Wähler gnadenlos abgestraft werden.

Dieser «braune Schmutz» hat jedenfalls die Nase gestrichen voll von der Heuchelei der sogenannten «etablierten Parteien».

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