Gauland – das ganze Geschiss

Foto: AfD
Deutscher Widerstand: Alexander Gauland (Foto: AfD)

Jetzt zetern sie wieder, die Bigotten der Merkel-Republik. Alexander Gauland (AfD) setzte die zwölf Jahre der Nazizeit von 1933 bis 1945 ins Verhältnis zu einer tausendjährigen deutschen Geschichte und befand, sie seien ein „Vogelschiss.“ Alle bekommen die Schnappatmung, alle drehen am Rad – und selbst Freunde der AfD finden, das hätte sich Gauland verkneifen sollen. Werdet endlich erwachsen! Die Forderung.

von Max Erdinger

Woraus besteht der Vogelschiss? – Aus Scheiße. Kann man in Deutschland noch sagen, daß es innerhalb einer tausendjährigen Geschichte zwölf kurze, beschissene Jahre gegeben hat, ohne daß gleich wieder das ganze Land ausflippt? – Anscheinend nicht. Darf man in Deutschland noch die Zahl 12 ins Verhältnis zur Zahl 1000 setzen? Geht das noch? Darf man die Zahl 1000 überhaupt noch verwenden? Das Dritte Reich nannte sich auch Tausendjähriges Reich, oh Grusel. Die Zahl 88 ist immerhin bereits verboten auf deutschen Kfz -Kennzeichen, weil „H“ der achte Buchstabe des Alphabets ist. Zweimal der achte Buchstabe ergibt ein HH – und das heißt glasklar „Heil Hitler!“. „88“ kann gar nichts anderes sein, als ein verkleidetes „Heil Hitler!“.  Wenn man allerdings gleich HH nimmt, ohne den Umweg über die 88 zu machen, dann heißt es einfach „Hansestadt Hamburg“ und keiner regt sich auf. Wieso geht eigentlich die Zahl 3345 noch? Was sucht eigentlich das Doppel-S im Ortsnamen von „Essen“? Warum kann man sich noch immer Forelle mit Mandeln in Buttersauce im Restaurant bestellen? Das war schließlich die Lieblingsspeise des GröFaZ! Kann man noch sagen, der Herbst ´42 sei wunderschön gewesen auf dem Obersalzberg?

Leute, Leute, Leute, ihr habt derartig einen an der Klatsche, daß es nur noch zum Davonlaufen ist! Ihr habt nicht nur einen an der Klatsche, sondern einen richtig widerlichen Hau habt ihr. Weil eure Empörung nämlich noch nicht mal echt ist, was ja schon blöd genug wäre. Zur Schau gestellt wird eine, schlecht gespielt auch noch! Nichts gibt es günstiger als das Wohlgefühl, welches sich einstellt, wenn man wieder mal einen „Nazi“ gestellt hat und mit seiner gespielten Empörung den eigenen, freilich nie bewiesenen, antifaschistischen Edelmut zum Schnäppchenpreis ausstellen kann.

Es hilft aber alles nichts: Zwölf Jahre Hitlerei sind ihrer Dauer nach ein zeitlicher Vogelschiss innerhalb einer tausendjährigen deutschen Geschichte. Das ist so! Daß es zwölf besonders ätzende Jahre gewesen sind, steht auf einem ganz anderen Blatt. Vogelscheiße ist ätzend, wie jeder weiß, der einen Vogelschiss zu lange auf dem Lack seines Autos hat eintrocknen lassen. Es bleiben dennoch -verreck! – (9)88! weniger ätzende Jahre übrig, selbst für denjenigen, der den Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) im Angesichte des Zweiten Weltkriegs für eine Petitesse halten möchte.

Wer empört sich hauptsächlich? Ausgerechnet diejenigen, die in ihren Methoden die größte Ähnlichkeit mit den geschissenen Nazis haben! Im Prinzip ist der halbstaatliche Facebook-Zensor auch nichts anderes als ein Nazi-Blockwart. Es macht prinzipiell keinen Unterschied, wem man ein Hotelzimmer nicht vermietet, weil einem seine Nase nicht paßt – Gauland oder Rosenzweig – oder bei wem man zu einem Boykott aufruft, weil einem seine Ansichten nicht gefallen. Die prügelnden und marodierenden Antifa-Horden unterscheiden sich prinzipiell nicht von der SA. Aber Aufregung wegen Gaulands „Vogelschiss“? – Deutschland einig Gagaland, oder was?

Alexander Gauland macht das goldrichtig mit den „Nadelspitzen“, die er immer wieder setzt. Er demaskiert damit das ganze verlogene Getue. Nicht Gauland hätte Gegenstand der Betrachtung zu sein (das hätten seine Gegner gern), sondern die „Empörten“! Je öfter die wie die Durchgeknallten durch die Nachrichtenmeldungen hüpfen, desto besser ist ihr wahres Wesen zu erkennen. Nicht die AfD gleicht in ihren Methoden den Nazis, sondern die haßerfüllten „Kritiker“ Gaulands und der AfD, die bigotten „Empörten“!

Es ist nachgerade ein Treppenwitz der Geschichte, daß sich ausgerechnet diejenigen zu Nazijägern aufspielen dürfen – und dann auch gleich die Inquisition in Personalunion stellen -, die vor wenigen Jahrzehnten, während der chinesischen „Kulturrevolution“,  noch am Vormittag „Nie wieder Auschwitz! Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!“ skandiert haben, um am selben Tag nachmittags Mao Tse Tung, den anderen Massenmörder zu bejubeln. Einer der Säulenheiligen der grünen Parteigeschichte, der vormalige Steinewerfer, Mordwaffentransporteur und Außenminister Joschka Fischer, der in der „Ahnengalerie“ des Außenministeriums jedes Bild eines Amtsvorgängers mit Verbindungen in die Nazizeit hat entfernen lassen wie Stalin seine gemeuchelten „Verschwörer“ auf alten Fotos, beschäftigte mit Joscha Schmierer einen Kommunisten und persönlichen Freund PolPots im Range eines Staatssekretärs. PolPot („The Killing Fields“) hat Mitte der Siebziger Jahre ein ganzes Drittel seines eigenen Volkes von den Roten Khmer umbringen lassen. Aus Sparsamkeitsgründen wurden seine Opfer, die ihm nicht mal eine Kugel wert gewesen sind, oft mit Plastiktüten erstickt. Aber Grüne dürfen über Gauland lamentieren? – Wie das denn?

Che Guevara war ein Negerhasser und Schwulenfeind – und ist heute noch eine Ikone der Linken. Ausgerechnet diese Bagage macht ein Faß auf wegen „Vogelschiss“!? – Bestens! Das und nichts anderes hätte Thema zu sein in dieser lächerlichen Vogelschiss-Kakophonie. Gauland liefert die Steilvorlage – und niemand verwandelt sie? Wie blöd wird´s denn noch? Nicht Gauland hätte das Thema zu sein, sondern die Reaktionen auf Gauland! Gerade die Reaktionen der „Empörten“ sind die besten aller Gelegenheiten, ihnen ihre selbstgerechte Bigotterie stante pede in ihre Schreihälse zurückzustopfen! Aber was passiert stattdessen? – Mimimi …

Daß die zwölf Nazijahre ihrer zeitlichen Dimension nach ein Vogelschiss in der gesamten deutschen Geschichte sind, ist wahr. So und nicht anders hatte Gauland das gemeint. Was, zum Teufel, gibt es daran auszusetzen, daß jemand die Wahrheit sagt? Ist es nicht das, wonach sich ein Großteil des Wahlvolks sehnt? Warum, zum Teufel, sollte ich mir überlegen, ob das aus parteitaktischen Erwägungen heraus klug ist oder nicht? Mich interessiert eine AfD nicht, die einem taktischen Verhältnis zur Wahrheit das Wort redet. Das tun bereits alle anderen Parteien und genau das ist auch das bundesrepublikanische Kardinalproblem. Eine Lüge gebiert nämlich die nächste.

Es soll mir doch keiner weismachen, daß auch nur eine der Krokodilstränen, die der deutsche Meinungs-Mainstream über die Opfer der Nazis vergießt, echt ist. Die Nazis und ihre Opfer dienen diesen miserablen Gestalten doch lediglich zu ihrer Selbstbeweihräucherung als Maulhelden. „Schau´mal, wie schön ich sagen kann, daß ich voll gegen die Nazis bin! Sehe ich gut aus dabei?“ – das ist doch das einzige, was diese bigotte Blase interessiert. Den Beweis liefern sie selbst durch ihr Schweigen zu Vorgängen, die durchaus eine große Naziähnlichkeit haben. Genozid ist ziemlich „nazi“, oder? In Südafrika ist das aber egal. Zimbabwe? – Schwamm drüber. Venezuela und der Hunger? – Sozialistisch verursacht, nicht der Rede wert. Und was ist schon ein lausiger Holodomor gegen einen veritablen Holocaust? – Da reden wir als Linker doch gar nicht darüber. Wir interessieren uns für Vogelschiss! Weil: Vogelschiss ist voll nazi. Aber hallo.

Go, Gauland, go! Gib´dem Affen Zucker! Wir werden schon noch herauskitzeln, wer hierzulande die größte Ähnlichkeit zu Adolf Nazi und seinen Spießgesellen hat. Heißer Tipp: Die Internationalsozialisten.

 

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