Deutschland zahlte 21 Milliarden – UNO-Flüchtlingshilfe stellte 2017 nur magere 24 Millionen Euro bereit

Foto: Durch Bartolomiej Pietrzyk/Shutterstock
Asylantrag in Deutschland - eine sichere Sache (Foto: Durch Bartolomiej Pietrzyk/Shutterstock)

2017 wurden 21 Milliarden vom Bund für „Flüchtlinge“ ausgegeben. Mit dieser Meldung machte die Presse Pseudo-Stimmung gegen die Asylpolitik von Merkel. Dabei spiegeln die Zahlen keineswegs die Gesamtkosten wider, für die der Steuerzahler in Deutschland aufzukommen hat, diese dürften bei den offiziellen Zahlen der Zuwanderung eher das Zehnfache betragen. (1)

Nun vermeldet die UNO Flüchtlingshilfe einen „Rekordbeitrag“ in gerade einmal zweistelliger Millionenhöhe, siehe nachfolgende Pressemitteilung. 

Im letzten Jahr erzielte die UNO-Flüchtlingshilfe das beste Ergebnis seit Gründung der Organisation vor 38 Jahren: Insgesamt 24 Millionen Euro konnten für weltweite Flüchtlingsprojekte und zusätzliche Maßnahmen zur Verfügung gestellt werden, die auf die Notlage von Flüchtlingen aufmerksam machen. Der größte Betrag, 21 Millionen Euro, ging dabei an die lebensrettende Arbeit des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR). Die UNO-Flüchtlingshilfe ist der deutsche Partner des UNHCR. Auch in Deutschland war die UNO-Flüchtlingshilfe 2017 aktiv und unterstützte mit insgesamt 1,4 Millionen Euro 70 Flüchtlingsprojekte deutscher Träger.

Neben der Vorstellung der letztjährigen Projektförderung und Bilanz wurde bei der Mitgliederversammlung auch der Vorstand der UNO-Flüchtlingshilfe neu gewählt. Als Vorsitzender wurde Bernd Schlegel im Amt bestätigt, ebenso der bisherige stellvertretende Vorsitzende, Bernhard von Grünberg. Die Geschäftsführerin von Pro Familia NRW, Rita Kühn, kam als weitere stellvertretende Vorsitzende in den Vorstand der UNO-Flüchtlingshilfe.

Der Vorsitzende dankte Jörn-Erik Gutheil, der nicht wieder kandidierte, für seine jahrelange Mitarbeit als stellvertretender Vorsitzender des Vereins. So würdigte Bernd Schlegel dessen Einsatz für Flüchtlinge in der UNO-Flüchtlingshilfe: „Jörn-Erik Gutheil hat durch sein Engagement vielen Geflüchteten unmittelbare Hilfe zukommen lassen. Durch seine Initiativen hat der Verein die Arbeit des UNHCR noch intensiver unterstützen können und auch die Projektförderung der UNO-Flüchtlingshilfe für Initiativen in Deutschland auf eine solide Basis gestellt.“

Als Gastredner unterstrich Dominik Bartsch, der UNHCR-Vertreter in Deutschland, das enge Verhältnis und die konstruktive Zusammenarbeit zwischen dem UNHCR und der UNO-Flüchtlingshilfe, die „weit über das Geld hinausgeht“. Gemeinsames und wichtigstes Ziel beider Organisationen sei es, Flüchtlingen auf der ganzen Welt zu helfen.

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16 Kommentare

  1. Der Steuerlatzerdepp zahlt so einiges. Zum Beispiel jährlich 100 Millionen Euro an Entwicklungshilfe für Ruanda. Dessen Staatspräsident ist glühender Fan von Arsenal London und ab der Saison 2018/19 wird Ruanda für schlappe 35 Millionen Euro Trikotsponsor. Ich bin gespannt, was für eine Antwort ich vom Entwicklungshilfeministerium auf meine Mail-Anfrage erhalte.

  2. Warum gehen die Deutschen unter diesen Vorzeichen eigentlich wie die Idioten bis zum Ableben arbeiten, haben andererseits aber keine funktionierenden Familien und kaum noch Kinder? Sind die wirklich so blöd?

  3. Flüchtlingen helfen wahrscheinlich nur das Sie den Weg nach Germoney noch schneller finden. Deutschland zahlt wie immer den Löwenanteil für die UN Flüchtlingshilfe während die UN selber ihre Leistungen immer mehr kürzt. Ich glaube auch nicht das es bei den 21 Milliarden Euro bleibt die Aufwendungen für die Flüchtlingshilfe insgesamt dürften schon die Billionengrenze geknackt haben.

  4. Sag ich doch, wir zahlen alles. Auch für die Dummheit der Altparteien, und den Untergang Deutschlands.

  5. 1.2015, also noch weit vor der Grenzöffnung, schrieb Barbara Coudenhove-Kalergi (Merkel hat 2010 der Europa-Preis dieser Stiftung bekommen) im österreichischen Standard:

    „Europa bekommt ein neues Gesicht, ob es den Alteingesessenen passt oder nicht. Wir leben in einer Ära der Völkerwanderung. Sie hat eben erst begonnen und sie wird mit Sicherheit noch lange nicht zu Ende sein.“

    Dazu paßt auch, daß man die Mittel für das Welternährungsprogramm des UNHCR drastisch gekürzt hatte, von 27 Dollar auf 13 Dollar pro Tag und Flüchtling. Die Flüchtlinge konnten vor Ort nicht mehr vernünftig versorgt werden. Ihnen blieb nur die Flucht nach Europa. Alles was hier passiert ist geplant.

  6. Welche „Flüchtlinge“ ?
    Ich nehme nur illegale Migration auf Kosten der Steuerzahler und der inneren Sicherheit fest.

  7. Diese Unsummen hart verdienter Steuergelder mal halbwegs sinnvoll im eigenen Land investiert und wir stünden strahlend da. Vermutlich zu strahlend, so da immer darauf geachtet wird das die Deutschen möglichst viel ihres Geldes abgeben müssen. Hoffentlich haut die Afd den Blockparteien das mal so richtig um die Ohren!

  8. Verdoppelt man die Zahlungen der dummen Deutschen in 2017, dann liegen wir bei 42 Milliarden Euro. Und so ist die Realität lt. dem Ökonomen Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen.
    „Und somit würde ein Schuh draus!“

    • Stell Dir vor, wir würden dieses Geld in Schulbildung, Erwachsenenfortbildung, Renten stecken!
      Ein Paradies würde entstehen!

  9. Ich habe heute meine Einkommenssteuererklärung fertiggestellt. Ich bin ja sowas von arm angesichts der immensen Unkosten, die ich habe, die natürlich abzusetzen sind. Gerade mal, daß ich nicht zurTafel zugelassen werde. Nein, von mir keinen einzigen Cent mehr für diesen Irrsinn als absolut unvermeidbar.

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