Großbritannien sagt den bösen Küchenmessern den Kampf an

Eine gefährliche Waffe (Foto: Durch Syda Productions/Shutterstock)

Es gibt Leute, die schnallen es einfach nicht. Und dazu gehört offensichtlich der britische Richter Nic Madge. Er möchte laut „Focus“ gerne, dass spitze Messer nur noch unter bestimmten Voraussetzungen verkauft werden  und Küchenmesser nur abgerundete Enden haben dürfen. Mit diesem schwachsinnigen Vorschlag will der Richter Tote bei Messerstechereien verhindern. Weiß er denn nicht, dass der Griff eines Messers von einem Täter angefasst wird, dass ein Küchenmesser im Prinzip recht harmlos ist und erst, wenn es in falsche Hände gerät zur tödlichen Waffe wird? Will dieser Richter auch Stiefel und Fäuste verbieten, die ja bekanntlich auch immer wieder mal eingesetzt werden, um jemanden umzubringen.

Der „Focus“ nennt noch Details: Madge kann sich sogar vorstellen, dass die Polizei eine Art „Abrundungsprogramm“ für spitze Messer einführt: „Die Eigentümer von ganz legal gekauften Küchenmessern könnten an einen Ort geführt werden, wo diese modifiziert werden. Dabei würden die Spitzen in runde Enden abgefeilt werden“, so der Richter…

Hat der verwirrte Mann noch niemals davon gehört, dass man Messer schleifen kann, bis sie wieder scharf sind? Besser wäre doch eine Analyse, wer hier so gerne und so schnell zum Messer greift. Und wenn man weiß, wer das ist, kann man hier ein wenig abrunden, statt harmlose Hausfrauen zu entwaffnen.

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