Die widerliche Heuchelei der deutschen Mainstream-Journalisten: FreeDeniz ja, FreeTommy nein?

Foto: Collage

Wir erinnern uns noch alle an den gigantischen Aufschrei in den deutschen Medien, als der deutsch-türkische Journalist Deniz Yücel während der Arbeit von den islamischen Schergen Erdogans in der Türkei verhaftet und in den Knast gesteckt wurde.

Von Thomas Böhm

Die Welle der Solidarität, losgetreten von seinem Arbeitgeber, dem Axel Springer Verlag, war überwältigend. Das war im Sinne der Pressefreiheit auch gut und richtig, auch wenn man über Deniz Yücels Arbeit selber geteilter Meinung sein kann.

Die Kampagne „FreeDeniz“ schaffte es sogar in die Tagesschau:

Ein Jahr lang saß Deniz Yücel in türkischer Untersuchungshaft, nun ist er frei. Die Staatsanwaltschaft legte zugleich ihre Anklageschrift vor: Bis zu 18 Jahre Haft fordert sie für den Journalisten.

Der deutsch-türkische Journalist Deniz Yücel ist aus türkischer Haft entlassen worden. Sein Anwalt twitterte ein Bild des Korrespondenten, auf dem er seine Ehefrau umarmt. Wie die „Welt“ unter Berufung auf Yücels Anwalt meldet, wurde keine Ausreisesperre verhängt.

Die Freilassung wurde von einem Gericht angeordnet, nachdem die türkische Staatsanwaltschaft die Anklageschrift vorgelegt hatte. Sie fordert 18 Jahre Haft für den Reporter…

Die „taz“ und die „Welt“ engagierten sich ganz besonders für ihren Journalisten, am Axel Springer Verlagshaus prangte sogar ein riesiges „FreeDeniz“-Plakat und selbst Angela Merkel, ansonsten eher zurückhaltend, wenn es sich um das Schicksal ihrer Bürger handelt, schaltete sich ein. Sie forderte von der türkischen Regierung sogar eine faire Verhandlung.

Nun ist ein Kollege von Deniz Yücel unter ähnlichen Bedingungen „verschwunden“. Der britische Journalist Tommy Robinson wurde letzten Freitag bei der Ausübung seines Berufes, von der Straße weg in Leeds verhaftet, im Eilverfahren verurteilt und in den Knast gesteckt, wo ihm die „Todesstrafe“ durch muslimische Mitgefangenen droht. Einige vermuten sogar, dass genau das die Absicht der britischen Regierung sein könnte.

Gleichzeitig wurde in Großbritannien eine Nachrichtensperre verhängt, die uns an die finstersten Zeiten aus dem Dritten Reich, der DDR und anderer totalitärer Staaten erinnern.

Und was passiert gerade in Deutschland? In den deutschen Mainstream-Medien? Gar nichts! Nicht mal eine kleine Meldung, von Solidaritätsbekundungen von wegen „FreeTommy“ ist schon gar nichts zu sehen und zu lesen.

Und genau das bedeutet, dass es sich bei der „FreeDeniz“-Nummer um eine heuchlerische Farce handelt. Denn wenn es meinen ehemaligen Kollegen tatsächlich um Pressefreiheit gehen würde, wäre jetzt der Aufschrei bei Tommy Robinson ebenfalls so groß.

Oder hat dieser Journalist die falsche Gesinnung, weil er sich mit „muslimischen Vergewaltigungsgangs“ beschäftigt, weil er sich gegen die Islamisierung Europas stemmt? Endet für die deutschen Journalisten das humanitäre Engagement etwa am linken Ufer der Republik? Sind andersdenkende Menschen bei unseren asozialen Medienmachern vielleicht doch minderwertig und nicht der Rede wert?

Die Journalisten, insbesondere die Verantwortlichen im Axel Springer Verlag, sollten in sich gehen und ihr einseitiges Handeln überdenken.

Glaubwürdig aber werden sie wohl mit dieser zur Schau gestellten Haltung nie wieder sein.

Hinweis: Heute, um 18:30 Uhr veranstaltet Pegida Dresden einen „FreeTommy-Abendspaziergang“ (Altmarkt)

 

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18 Kommentare

  1. In den Augen der heuchlerischen Machthaber und deren Lemminge ist Demokratie das, was diese Witzfiguren darunter zu verstehen glauben.

  2. Der Ausdruck dreckige Saubande bringt es auf den Punkt. Anders ist die widerliche linke Journaille der Mainstream-Medien in Deutschland nicht zu bezeichnen. Ein übles Pack von hetzerischen Schreiberlingen, sobald es gegen Patrioten geht. Da läuft ihnen der Geifer aus dem Maul. Die Wut über das Unrechtssystem kocht hoch und höher, bis sie sich eines Tages mit brachialer Gewalt Bahn brechen wird. Dann gnade euch Gott ihr Schweine.

  3. Zitat: „…youwatch folgt der Traditionder Mainstreammedien. Es gibt keine Deutsch-Türken. …“

    Richtig, es gibt keine „Deutsch-Türken“, das ist eine Erfindung des linken Mainstream. Ein Türke bleibt immer ein Türke selbst wenn er 10 deutsche Pässe hat.

  4. Als Sie die Journalisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja
    kein Journalist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich
    geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter
    holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie
    mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte. (abgeändert von Niemöller)….das sollte wieder wesentlich populärer und den linken regelmäßig an den Kopf geworfen werden

  5. OT:
    Liebes Jouwatch-Team,
    bitte bleibt bei alten Sprachgebrauchs-Mustern.
    Es gibt keine Deutsch-Türken. Es waren, sind und bleiben TÜRKEN.
    Fragt sie selbst.
    Auch Gendersprech ist Mist.
    Haltet doch bitte die deutsche Sprache, zumindest in Schrift, sauber.
    Die Linken verhunzen sie schon mehr als genug.
    .
    Den Yüksel sollen sie einsperren, in der Türkei, und dem Robinson am besten den Schlüssel überreichen, wenn er sein Asyl in der BDR antritt.
    Dann sehen wir den Yüksel wohl nie wieder.

    • …da waren Sie mir in meinem Ansinnen, ebendiese falsche Bezeichnung ‚Deutsch-Türke‘ zu kritisieren, zeitlich zuvor gekommen.

  6. ………deutsch-türkische Journalist,,,,,,,,,,,,,,,
    Das sehe ch anders. Er ist Türke und hat aus Zufall einen D Pass

  7. Dieses verkommene Establishment merkt die eigene Heuchelei schon nicht mehr. Aus dem gleichen Grund können die auch keine Debatte führen. Die schmeißen nur noch mit ihren para-religiösen Glaubensbekenntnissen um sich.

  8. Tommy Robinson ist ja auch kein Moslem und gehört somit nicht zur neuen Herrenrasse. Nur eine kleine,überflüssige braune Ratte, wie der Geld und Politodel uns ja so gerne nennt.
    Im Mittelalter brachten Ratten die Pest, heutzutage vielleicht endlich Freiheit vor Gängelei und Gesinnungsdiktatur.

  9. Robinson ist für die Medien nicht von Interesse. Sein Fehler ist das er nicht die Ausrottung der deutschen Rasse gefordert hat. In Dresden nicht mehr Bomben gegen Deutsche fordert und einzelnen Personen wie Sarrazin einen elendigen Tod wünscht.

    Ja, dann wäre Polen offen.

  10. „Die widerlicher Heuchelei der deutschen Mainstream-Journalisten“
    Liebe Leute, repariert doch bitte die Überschrift. Das tut ja weh.

  11. Ich bin froh, daß ich seit Jahren die Leitmedien konsequent boykottiere, einschließlich GEZ-TV und Zeitungen. Ich stelle fest, daß sich meine Einstellung zu gewissen Dingen immer weiter von Jenen entfernt, die diesen Medien nach wie vor vertrauen. Gestern erst habe ich wieder einen sehr guten Vortrag von Dr. Daniele Ganser über den CIA-Putsch im Iran angesehen. Versuchen Sie mal , darüber mit „normalen“ Menschen zu sprechen und sie stellen fest, was ich mit „entfernen“ gemeint habe!

  12. Wir erleben gerade die 30er Jahre des letzten Jh. erneut

    Ein Deva Vu ist zum Verständnis nicht erforderlich.

    Wie die 40er ausgingen, wisst ihr.

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