Großbritannien: Die totale Zensur ist da!

screenshot Breitbart London
Breitbart zeigt nur noch ein verspixeltes Foto von Tommy Robinson (screenshot Breitbart London)

Mit einer richterlichen Verfügung ist in Großbritannien jede Berichterstattung über die Verhaftung und ad-hoc-Verurteilung des Islamkritikers Tommy Robinson untersagt worden. Ein Verhalten, dass man eigentlich nur in totalitären Staaten findet. 

von Marilla Slominski

Und so traut sich auch nur ein einziges Medium mit einer verstümmelten Schlagzeile aus der Deckung: „(Zensiert) Für (Zensiert): Leeds Crown Court gibt Medien Bann heraus“, titelt Breitbart und verpixelt sogar das Foto des zu am 25.Mai verhafteten und noch am selben Tag zu 13 Monaten Haft verurteilten Aktivisten Tommy Robinson.

 

 

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Breitbart zeigt nur noch ein verspixeltes Foto von Tommy Robinson (screenshot Breitbart London)

Der Medienbann des Leeds Crown Gerichts (jouwatch berichtete) betreffe alle Veröffentlichungen zum Thema im gesamten Vereinigten Königreich, so Breitbart. Es dürften weder Einzelheiten der Festnahme noch des Gerichtsverfahrens bekannt gemacht werden. Daraufhin zogen sämtliche Medien wie Breitbart London, the Mirror, the Daily Record, Birmingham Mail und der russische Sender Russia Today ihre Artikel zurück.

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Auch die Details der gerichtlichen Verfügung sind geschwärzt(screenshot Breitbart London)

In den sozialen Netzwerken hat der Fall Robinson für Empörung gesorgt. Hunderte Unterstützer sammelten sich spontan zu einer Demonstration vor Downing Street No 10 und skandierten „Tommy, Tommy, Tommy Robinson“, der Ruf mit dem sie ihn bei Veranstaltungen in der Vergangenheit immer wieder begrüßten. „Schämt Euch“ riefen sie im Chor. Es kam zu Sitzblockaden, spontane Reden und immer wieder wurde die Forderung „FreeTommy“ (Befreit Tommy) laut. Im Visier eines Redners auch die vielen sogenannten „grooming-Gangs“ in Großbritannien, bei denen meist muslimische Männer junge Mädchen gefügig machen, sie unter Drogen setzen, missbrauchen und zur Prostitution zwingen. Das Video der Spontan-Demo hat bereits mehr als 700.000 Aufrufe. Eine Petition, die seine Freilassung fordert, wurde bisher von mehr als 165.000 Menschen unterschrieben.

Unterstützung kommt auch von dem UKIP-Vorsitzenden Gerard Batten: „Ich versuche, mich an einen Rechtsfall zu erinnern, in dem jemand wegen eines „Verbrechens“ verurteilt wurde, über das nicht berichtet werden kann. Der ins Gefängnis geworfen werden kann, ohne dass man, aus Angst vor Missachtung des Gerichts, seinen Namen, seine Straftat oder seinen Haftort nennen kann. Kann sich jemand an einen solchen Fall erinnern?“ fragt der britische Parlamentsabgeordnete auf Twitter. 

Vor dem Leeds Crown Gericht wird gerade gegen Mitglieder einer solche kriminellen Vereinigung ein Prozeß geführt. Tommy Robinson hatte vor dem Gerichtsgebäude gestanden und live die Ankunft einiger Angeklagten übertragen und sie zu den Vorwürfen angesprochen. Die Männer beschimpfen ihn daraufhin ungestraft als „son of a bitch“ (Hurensohn). Für diese Live-Übertragung wurde Tommy Robinson noch am selben Tag wegen „Störung des öffentlichen Friedens“ zu einer mehr als einjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Seine Freunde befürchten, dass er den Gefängnisaufenthalt nicht überlebt. Immer wieder wird er von Korangläubigen mit dem Tod bedroht und von denen er jetzt im Knast täglich umgeben ist.

Im islamisierten Großbritannien – einst das Land der Redefreiheit – wird inzwischen jede öffentliche Äußerung gegen den Islam strafrechtlich verfolgt – wie in den über 50 Islam-Staaten weltweit wird Kritik an der „Religion des Friedens“ nach Scharia-Recht als Blasphemie und „Hassrede“ gewertet. Ein Ziel, das sich auch deutsche Politiker – allen voran Heiko Mass mit seinem Netzdurchsetzungsgesetz  auf die Fahnen geschrieben haben.

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