Göttingen: Linksextreme versuchen Abschiebung zu verhindern – Polizisten verletzt

Symbolbild Polizeiwagen, Quelle: pxhere.com
Symbolbild Polizeiwagen, Quelle: pxhere.com
Etwa 100 gewaltbereite Linksextremisten haben gestern in Göttingen versucht , die Abschiebung eines Mannes aus Simbabwe zu verhindern. Sie blockierten das Polizeigebäude, in dem der 33-jährige Afrikaner in Gewahrsam war. Dabei kam es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. Zwei Beamte seien verletzt worden, teilte eine Polizeisprecherin mit. 

Der Sportverein, in dem sich der Flüchtling engagiert hatte, zeigte sich betroffen. Er sei von der Abschiebung überrascht worden, sagte der Vorsitzende des SC Hainberg, Jörg Lohse. Der 33-Jährige habe sich stets „tadellos“ verhalten, teilte er mit.

Der Rechtsanwalt des abgelehnten Asylbewerbers kritisierte den Polizeieinsatz gegen die Unterstützer als unverhältnismäßig. Mehrere Menschen hätten Verletzungen durch Pfefferspray erlitten, andere Prellungen und Schürfwunden, erklärte er.

In Göttingen versuchen Linksextreme immer wieder, drohenden Abschiebungen zu verhindern. Dabei kam es in der Vergangenheit mehrfach zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. Nach Darstellung der Basisdemokratischen Linken gibt es ein Alarmtelefon, über das bei Bedarf Linksextreme zusammengetrommelt werden. Entsprechende Aktionen solle es auch zukünftig geben, so die Linken. (MS)

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