Jedem das Seine und dem „Spiegel“ einen Tritt in den Hintern

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Immer dieze Nazis! (Foto: Collage)

Die Schwachmaten aus der „Spiegel„-Redaktion haben mal wieder ihre hohlen Birnen in die Kloschüssel gesteckt und was „Nazihaftes“ herausgesaugt: Das Bekleidungsunternehmen Peek & Cloppenburg hat mit dem NS-Spruch „Jedem das Seine“ für Mode geworben. Der Spruch war am vergangenen Wochenende in einem Werbeprospekt für Hemden, Krawatten und Fliegen im Umkreis von bundesweit mehr als 20 Filialen verbreitet worden, bestätigte das Unternehmen mit Hauptsitz in Hamburg. Der Satz „Jedem das Seine“ steht auch am Eingang des ehemaligen NS-Konzentrationslagers Buchenwald und richtete sich dort an die Lagerinsassen…

Nun haben sich die Nazis, weil es nun mal Deutsche waren, der deutschen Sprache bedient, diese sicherlich aber nicht erfunden. Die ist nämlich schon etwas älter, genauso wie der Spruch „Jedem das Seine“:

Suum cuique geht als Grundsatz auf das antike Griechenland zurück. In der Politeia stellte Platon fest, dass Gerechtigkeit besteht, „wenn man das Seine tut und nicht vielerlei Dinge treibt“ (τὸ τὰ αὑτοῦ πράττειν καὶ μὴ πολυπραγμονεῖν δικαιοσύνη ἐστί, to ta hautou prattein kai me polypragmonein dikaiosyne esti, IV 433a). Jeder soll das Seine tun, und zwar in Art und Umfang so, wie es seinem Wesen, seinen Möglichkeiten und den individuellen Umständen entspricht (Idiopragieformel). Ergänzend erklärte Platon, dass auch jeder das Seine bekommen und dass niemandem das Seine genommen werden soll (433e)…

Auch in Cicero, De officiis I,15, findet sich der Ausdruck: „[…] in hominum societate tuenda tribuendoque suum cuique et rerum contractarum fide“ („[…] in der Aufrechterhaltung der Gesellschaft der Menschen, darin, einem jedem das Seine zukommen zu lassen sowie in der Verlässlichkeit vertraglicher Abmachungen“)…

All das interessiert ist für den „Spiegel“ anscheinend eher nebensächlich, Hauptsache die journalistischen Versager finden einen Linksfaschisten, der sich auch an diesem umgangssprachlichen Spruch stört:

„Eine derartige Werbung ist absolut geschmacklos und geschichtsvergessen“, kritisierte der sächsische Linken-Politiker André Schollbach, der die Werbung entdeckt hatte. Er habe „keinerlei Verständnis dafür, dass ein derart bekannter und an Zynismus kaum zu überbietender Nazispruch für Werbezwecke benutzt wird.“

Aus Angst vor weiteren medialen Übergriffen oder linksradikalen Terroranschlägen hat die Firma die „verbale Ungeschicklichkeit“ bedauert, was tief in diese verkommene Gesellschaft blicken lässt.

Aber wie wir wissen, haben die Nazi-Größen des öfteren in den Spiegel geblickt und sicherlich auch darüber geredet. Also ab sofort wissen wir alle: Spiegel ist voll Nazi!

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