Aus Angst vor islamischem Aufruhr: Bürgermeister will illegale Zeltstadt nicht abbauen!

screenshot France.info
Streit um Ramadan-Zelte in Sevran (screenshot France.info)

Der Bürgermeister von Sevran in Seine-Saint-Denis weigert sich trotz einer Anordnung des Verwaltungsgerichts zwei Zelt abzubauen, die auf einem Parkplatz anläßlich der Ramadan-Fasterei für die Muslime errichtet wurden. „Es gibt keine Moschee, die diesen Namen verdient“, rechtfertigt sich der Bürgermeister der hauptsächlich von Migranten bewohnten 50.000 Einwohner Gemeinde nahe Paris. Es werden Ausschreitungen befürchtet, sollten die Zelte tatsächlich abgebaut werden. 

Die Behörden seien gewarnt worden, Muslime könnten die „Nachbarschaft in Brand setzten“, berichtet Breitbart.

Die zwei großen Zelte wurden wie auch schon in den Jahren zuvor, auf dem privaten Parkplatz einer Wohnsiedlung aufgebaut. Doch diesmal gibt es Ärger mit dem Vermieter. Der zog vor Gericht und bekam Recht. Kein Grund für den Bürgermeistern Sevran, Stéphane Blanchet, nachzugeben. Er teilte dem Gericht mit er fürchte „die Störung der öffentlichen Ordnung“ im Falle des Rückbaus der Zelte. Schließlich kämen täglich hunderte Korangläubige zum Beten in die Zelte, weshalb sie „sehr wichtig“ seinen, heißt es in France.info. 

Bis Dienstag haben der Bürgermeister und die muslimischen Veranstalter noch Zeit, die Zelte freiwillig zu entfernen. Danach droht ihnen eine Geldstrafe von 2000 Euro pro Tag. „Seit vier Jahren stellen wir diese Zelte dort auf, so weit wie möglich entfernt von den Wohnhäusern, um möglichst wenig zu stören.Überall in der Nachbarschaft werden solche Zelte aufgestellt, warum sollen wir nicht das Recht dazu habe“, fragt Mostefa Aras, Präsident einer lokalen Gemeinschaft. Für ihn ist das Gerichtsurteil eine „Provokation“.

„Der Vermieter macht einen schweren Fehler: Für alle Muslime ist der Monat Ramadan ein Monat des Friedens, er sollte sie deshalb in Frieden lassen“, meint auch Mongi Boubaker, der seit 40 Jahren am Pont Blanc lebt. „Es ist absolut nicht notwendig, die Zelte zu demontieren“, stimmt Jean-Luc Jacquot, Präsident des l’amicale des locataires du Pont-Blanc zu: „Wenn sie abgebaut werden, besteht die Gefahr, dass einige das zum Anlass nehmen, die Unruhe, Krawalle und Auseinandersetzungen wollen“, so Jacquot.

Das solche „Provokationen“ in den „sensiblen“ Stadtteilen mit einem hohen muslimischen Bewohneranteil schnell in Gewalt umschlagen können, zeigen immer wider Beispiele aus der Vergangenheit. Ob angebliche sexuelle Schlagstock-Vergewaltigung wie im Fall von Theo in Paris, die Aufforderung in Toulouse an eine Korangläubige, das Verschleierungsverbot zu beachten oder der Tod eines Gefängnisinsassen – jeder Vorfall kann der Funke sein, der die islamische Gemeinschaft zum Angriff übergehen lassen kann. (MS)

 

 

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