Missbrauchs-Opfer schreibt offenen Brief an den Pfarrer aus Aalen“: „Mein Vergewaltiger trug auch so ein Tuch um den Kopf!“

Symbolfoto: Durch uzhursky/Shutterstock

Die Unterwerfungsgeste des Pfarrers aus Aalen hat nicht nur die Islam-Debatte befeuert, sondern weckt anscheinend noch ganz andere Erinnerungen auf, wie dieser offene Brief belegt (Name des Verfassers der Redaktion bekannt)

Sehr geehrter Herr Sedlmeier,

in der schwaebischen.de konnte man ja überall Ihren erbärmlichen Kopftuchauftritt sehen,welcher ja auch im Netz verbreitet wurde..

Ich habe früher über 15 Jahre in katholischen Einrichtungen als Waisenkind gelebt und dies von meinem 3. Lebensjahr an.

Man kann ja hier nicht von katholischen Einrichtungen reden,in der ich hausen musste, sondern eher von einem katholischem Lager, in dem Kinder missbraucht und misshandelt wurden..

Es war einfach grausam, was man erlebt hat und welche Typen man kennengelernt hatte, die sich Diener Gottes nannten..

Mein Fall ist mal in gewissen Zeitungen beschrieben worden und Bistum und Diener_innen Gottes haben sich flehentlich bei mir entschuldigt und wollten doch alles intern klären.

Auf Wunsch kann ich Ihnen entsprechende Artikel und entsprechende Korrespondenzen der katholischen Täter_innen  zukommen lassen

Nichts ist bis heute geklärt worden, das Archiv wurde angeblich aufgelöst, so dass eine Unterlagen mehr auffindbar sind..

Die katholische Kirche und deren merkwürdige Gestalten haben bis heute ihre Opfer im Regen stehen lassen..Die Kirche hat mir die Kindheit gestohlen..Ich war mehr eine lebende Leiche in Ihren Einrichtungen.

Auch die Jugend wurde mit von der katholischen Kirche gestohlen..

Dass das Leid, welches nicht nur mir in katholischen Einrichtungen zugefügt wurde, eine lebenslange Wirkung hat, die man einfach nicht beiseite schieben kann, sei nur am Rande erwähnt..

Ich war durch die Schandtaten der Diener Gottes lebenslang traumatisiert ob im Hellen oder Dunklen..und bin es bis heute noch..

Ich war vor ein paar Jahren monatelang in einer Klinik, die bei mir das Trauma aus der Kindheit festgestellt hatten..Dies habe ich auch schwarz auf weiß..

Ich hatte es ja jahrzehntelang verdrängt, bis es irgendwann man ausgebrochen war..

Das Leben ist zu kurz,um die Taten, die die katholische Kirche nicht nur mir angetan hat,mal hinter sich zu lassen…Die jahrzehntelange Verdrängung hatte ja schon stets eine Menge Kraft gekostet..

Überwiegend habe ich nur männliche Schweine und gewalttäige Frauen kennengelernt, die sich als Diener Gottes ausgaben..Als Kind,wenn man von Kind überhaupt reden kann, da ich nie Kind sein durfte und konnte, hatte man sich ja die Mimiken der Diener Gottes innerlich eingescannt, so dass man wusste,wie die stets drauf waren..

So konnte man sich ab und zu aus dem Staube machen, aber leider nur ab und zu..

Ich schreibe Ihnen,da Sie den selben Gesichtsausdruck haben,wie manche notgeilen Pfaffen, die ich aus meiner Kindheit kennengelernt habe..

Die schlichen sich auch manchmal mit einem Tuch über dem Kopf an mein Bett,weil diese dachten, nicht erkannt zu werden..

Als ich Ihr Foto gesehen habe, musste ich kotzen,da mich die Verbrechen, die ich erleben musste in meiner sogenannten Kindheit wieder eingeholt haben.

Dies war ein furchtbarer Moment.

Ich empfehle Ihnen daher, solche Späße in Zukunft zu unterlassen..Dienen Sie Ihren Gott,aber lassen Sie Ihre Finger doch aus dem Spiel,wenn es um Politik geht, da Sie gewisse Dinge wohl nicht verstehen und sich dann so erbärmlich verkleiden, wie ein pädophiler Bock, wie ich es in meiner Kinderheit erleben durfte.

Die katholische Kirche sollte sich endlich mal um die tausenden Opfer kümmern,die lebenslang leiden müssen durch die furchtbaren Verbrechen, die durch die katholische Kirche begangen wurden.

Ich werde diese Mail persönlich an Bischof Fürst faxen(07472-169-561)  damit wir als Opfer der Kirche nicht durch so erbärmliche Verkleidungen der sogenannten Diener Gottes aufgewühlt werden.

 

Hochachtungsvoll

Heinrich B.

Wandere aus, solange es noch geht!
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4 Kommentare

  1. Schlimm ist, das diese Strukturen nach wie vor da sind. Ich gehe den Popen schon immer soweit wie möglich aus dem Weg und übe mich in Verachtung, auch wenn es positive Ausnahmen geben mag. Ich habe jedoch keine kennengelernt, und mir ist keine bekannt.Hochalimentiert, selbstgefällig, faul und zu nix zu gebrauchen, das ist mein Fazit.

  2. Der Pfarrer wird bestenfalls stöhnen über dem Brief w*chsen. Im schlechtesten Fall wird er aus der Erregung heraus sich ein Kind schnappen und es so richtig der Heiligkeit zuführen. Was ein Pfaffe, diese unseligen Kuttenträger, halt unter Heiligkeit so verstehen.

  3. Diese notgeilen Pfaffen sind alle feige Armleuchter. Ich war selber fünf Jahre in einem Jesuiteninternat (später kam raus, dass wohl auch in dieser Zeit dort Übergriffe stattgefunden haben). Mich hat kein einziges Mal einer von denen angemacht, denn sie wussten wahrscheinlich, dass ich Vollgas gegeben hätte, mit Schreien, öffentlich machen, schlagen, beißen, spucken, anzünden, Familie/Freunde einbinden. Diese fiesen Typen suchen sich immer die Wehrlosesten aus. Schande über sie! Und macht endlich vollkommen Schluss mit der staatlichen Alimentierung der Kirchen“fürsten“, ich kann diese Fressen nicht mehr sehen!

  4. Also ich habe diesem „Diener Gottes“ bei Anblick des Bildes sofort per E-Mail zu seinem schnuckeligen Aussehen, so als herzallerliebste Maid gratuliert!
    Hoffentlich hat er sich darüber so richtig gefreut!

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