Linksradikale Chorknaben

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Frauenquote - Nein danke! (Foto: Screenshot "Women know your limits"/Harry Enfield/ BBC/ Youtube)

Daß die Wendland-Linken der Bürgerintiative Lützow-Dannenberg unter der Eigenbezeichnung „Kulturelle Widerstandspartie 2018“ das Privathaus eines Polizisten in Hitzacker belagert haben, ist die eine Sache. Wie sie diese Belagerung und ihre Konsequenzen aber öffentlich darstellen, eine sehr bezeichnende andere. Über linke Euphemismen.

von Max Erdinger

Die „Welt“ schreibt:

Gorleben, aus Sicht der Initiative „unverändert der wunde Punkt“ der Republik, steht über Pfingsten mal wieder im Mittelpunkt der Diskussion von Politik und Medien. Der Anlass allerdings ist nicht friedlicher Protest, sondern die Bedrohung der Familie eines der Wendland-Linken nicht genehmen Polizisten.

Dessen Haus in Hitzacker war am Freitagabend von 60 bis 80 Teilnehmern der „Widerstandspartie“ belagert worden. Dabei wurde die Familie des Beamten nach Angaben eines Behördensprechers mit Parolen und Plakaten eingeschüchtert.

Der Spuk war schneller vorbei, als die Krawallos vorher angenommen hatten. Eine herbeigerufene Hundertschaft der Polizei stellte die Identitäten mehrerer dutzend „Kulturwiderständler“ fest, ehe sie laufen gelassen wurden. Niedersachsens Innenminister Pistorius (SPD) sprach von einer „unfassbaren Grenzüberschreitung“ und forderte die schnelle Bestrafung des linken Pöbels.

Wenn sich ein immigrationsfreundlicher SPD-Politiker angesichts von Merkels ungesicherten Grenzen und der damit verbundenen, unkontrollierten Masseneinwanderung selbst der Worte „unfassbare Grenzüberschreitung“ bedient, dann ist das schon bezeichnend. Richtig link wird es aber, wenn die roten „Kulturwiderständler“ die Feststellung ihrer Personalien als einen „brutalen Polizeiübergriff“ darstellen und behaupten, sie seien als „Gruppe von Sänger*innen“ grundlos von der Polizei angegriffen worden, wobei es zehn Verletzte gegeben habe. Unverfroren ist die Ankündigung, rechtliche Schritte gegen die Polizei auf den Weg zu bringen. Die „solidarischen Sänger*innen“ hätten sich lediglich „gegen die Vorgehensweise bzw. die repressiven Aktivitäten des übermotivierten Staatsschutzbeamten“ gewandt, „der seit Monaten linke Projekte im Landkreis malträtiert“ habe.

Eine Grenzüberschreitung wird also plötzlich „unfassbar“ – und die Belagerung der Familie eines Staatsschutzbeamten, das Anbringen kurdischer Flaggen vor diesem Haus in Hitzacker und das Skandieren von Parolen vor dem Privathaus sind nicht etwa Belästigung und Einschüchterung, sondern „solidarisches Singen“. Das belegt wieder einmal eindrücklich, warum dann, wenn Politik eine Ansammlung von Krankheiten wäre, Linke als die Pest und Grüne als die Pestbeulen daherkämen:  Es gibt nicht eine Quadratsauerei, die Linke nicht euphemistisch verklären würden, wenn sie ihnen gefällt. Linke sind Weltmeister im Erfinden von Euphemismen.

Die unwiderrufliche Tötung ungeborenen Lebens nannten sie bereits „Schwangerschaftsunterbrechung“. Ihre Intoleranz bezeichnen sie seit Herbert Marcuse als „repressive Toleranz“. Bei allem Antidiskriminierungsgeschwafel haben sie sich für ihre eigene Diskriminierung Andersdenkender die „positive Diskriminierung“ ausgedacht. Ein Volk, das unter ihrer mutwillig importierten Gewaltkriminalität zu leiden hat, bezeichnen Linke als „bunte und weltoffene Gesellschaft“. Ihren demokratischen Kritikern dichten sie alle möglichen Phobien an und stigmatisieren sie so als „krank“.  Die fiskalische Ausplünderung des Volks bezeichnen sie als „soziale Gerechtigkeit“ – und die kopflose Verschleuderung der geraubten Kohle an die bevorzugte Klientel ihres parasitären Paternalismus´ euphemisieren sie zur „Teilhabe an der sozialen Gerechtigkeit“ – wo? In „diesem Land“, nicht etwa in Deutschland. Um kulturelle Unterschiede zwischen Bayern und Zentralafrikanern nicht ins Bewußtsein der Adressaten ihrer Rede vordringen zu lassen, schwafeln sie permanent nur noch von „die Menschen“, gehen aber dann, wenn sie selbst zu Geld gekommen sind, zum Porschehändler. Nicht etwa, um sich ein Exemplar von „die Autos“ zu kaufen, sondern explizit einen Porsche.

Linke schaffen das Kunststück, sich über „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ zu echauffieren und dabei selbst vor gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit nur so zu strotzen. Ihre erbitterte Feindlichkeit gilt allen, die grundsätzlich anders ticken als sie selbst.

Der Linksdenke zufolge ist das in sich logisch. Es gibt keine Wahrheit und alles ist lediglich eine Frage der jeweiligen Perspektive. Nichts ist absolut so, wie es ist, sondern immer und vor allem ist es relativ zu irgendetwas anderem irgendwie. So also auch im Fall des belagerten Privathauses in Hitzacker. Es handelte sich nicht absolut um die Bedrohung und Einschüchterung der Familie eines ihnen nicht genehmen Beamten, sondern um ein harmloses Sängertreffen zur Erbauung der „Singenden“. In der Ukraine gilt ihnen Putin als Aggressor, die Sezession der Krim wird kurzerhand zur Annexion. Die NATO hingegen ist in Syrien auf Friedensmission und die Hamas im Gazastreifen greift Israel nicht an, sondern sie protestiert nur.

Logik halten sie für ein patriarchales Instrument zur Unterdrückung der Frau und unterteilen sie deshalb in „männliche Logik“ und „weibliche Logik“, ganz so, als ob es unterschiedliche „Logiken“ gäbe.

Es ist die absolute Unfähigkeit der Linken zur Wahrhaftigkeit, die Franz Josef Strauß vor über dreißig Jahren schon so weit gebracht hat, sie als „Ratten und Schmeißfliegen“ zu bezeichnen. Heutzutage würde ihm das aber nicht mehr als zulässiges Deutsch durchgehen, sondern als „Haßrede“. Die Haßrede wiederum wurde von den derbsten Haßrednern selbst, den Linken, zum Verbrechen erklärt. Lediglich ihre eigenen Leute sind offiziell nach wie vor zu keinem solchen Verbrechen fähig. Da können sie Böhmermann, Yücel, Berg oder Augstein heißen wie sie wollen.

Linke würden natürlich keine Gelegenheit auslassen, die Wunden ihrer Verletzten aus dem Kampf gegen die Ungerechtigkeiten dieser Welt groß herauszustellen, weil das gut für ihr märtyrerhaftes Opferimage ist, welches sie gerne pflegen. Linke reden nie, sondern sie „kämpfen“ immer. Von den Verwundungen der „zehn Verletzten“ des „brutalen Polizeiübergriffs“ in Hitzacker erfahren wir aber nichts. Keiner scheint ärztlicher Behandlung bedurft zu haben. Das hätten wir nämlich todsicher erfahren. Wir dürfen also davon ausgehen, daß es sich bei den „zehn Verletzten“ um Personen handelt, die deswegen Hautrötungen hatten, weil sie sich vor dem erbaulichen Gesang noch ein paar hässliche Pickel ausgedrückt haben.

 

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