Reden wir bald über Islam-Terrorist*innen? Barley unterstützt Genderstern im Duden

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Katarina Barley will sich nicht um Sorgen und Nöte der Deutschen kümmern. Foto Shutterstock

Als erstes Mitglied der Bundesregierung hat sich die weit links stehende SPD-Justizministerin Katarina Barley für die Aufnahme des Gendersterns (*) in den Duden ausgesprochen. 

Sie freue sich „über jede Veränderung, die dazu beiträgt, unseren Blick auf andere Formen von Identität und Lebensweisen zu entspannen“, sagte Barley gegenüber dem Tagesspiegel. Die „Gender-Debatte“ habe zu Veränderungen viel beigetragen, gerade weil ihre Protagonistinnen und Protagonisten sich „gegen einen gesellschaftlichen Konsens“ gestellt hätten, so die Aussage der ehemaligen sozialistischen Familienministerin Barley.

„Sprache sagt viel darüber aus, wie eine Gesellschaft tickt und zusammenhält“, erklärte die sich selbst im linken Flügel verortende Ministerin. Dafür sei der Duden stets ein wichtiges Messinstrument gewesen. Wenn nun diskutiert werde, den Genderstern aufzunehmen, zeige dies, dass sich etwas verändert habe: „Über die Sprache werden Menschen Teil von etwas. Sprache grenzt aber auch aus, gerade wenn es um die Frage der sexuellen Identität geht.“

Der Rat für deutsche Rechtschreibung, der die amtliche Schreibweise von Worten festlegt, will sich auf seiner nächsten Sitzung am 8. Juni mit dem Thema „geschlechtergerechte Schreibung“ befassen. Würde das Gremium eine entsprechende Schreibung empfehlen, könnte der Genderstern künftig offiziell ins Duden-Regelwerk aufgenommen werden. (SB)

Das Gendersternchen wird zum Beispiel für folgende Worte eingerichtet: Terrorist*in, Verbrecher*in, Schläger*in, Vergewaltiger*in, Islamist*in usw.

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