Wird Seehofer zurück nach Bayern geschickt?

Horst, der Märchenonkel (Foto: Collage)

Bremen/München – Wenn wir in einem Land leben würden, in dem Politiker, die versagen, Konsequenzen ziehen müssen, wäre Horst Seehofer schon längst weg vom Fenster und könnte zurück in seine so geliebte Heimat Bayern gehen.

Aber wir leben ja in Deutschland und so müssen sich die Bürger wohl auch in den nächsten Jahren mit diesem Innenminister abplagen.

Dabei trägt er wohl im jüngsten BAMF-Skandal eine Mitschuld, allerdings auch sein Vorgänger Thomas de Maizìere. Wir erinnern uns: Von 2013 bis 2016 soll die Bremer Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) unter Leitung der Beamtin Ulrike B. Tausende Asylanträge zu Unrecht genehmigt haben. Ihre Nachfolgerin, Josefa Schmidt wollte diese widerliche Angelegenheit aufklären und schickte am 25. Februar einen Bericht an die BAMF-Zentrale in Nürnberg. Mehrmals versuchte sie dann, mit Seehofer Kontakt aufzunehmen, rief sogar in seinem Ministerbüro an, um ihn persönlich über den „größten Flüchtlingsskandal der Republik“ zu informieren, wie die „Bild“ es formuliert. Doch Seehofers Büro ließ Josefa Schmidt abblitzen! Selbst auf die persönlichen SMS regierte der Minister nicht. Seehofers Staatsminister wurde eingeschaltet, doch noch immer passierte nichts. Inzwischen wurde Frau Schmid „strafversetzt“, was auf eine Vertuschung des Skandals hinweisen könnte.

Auf jeden Fall sollte Seehofer vor einen Untersuchungsausschuss gezerrt werden und dann werden wir mal sehen, ob das alles wie gewohnt wieder im Sand verläuft.

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