Preisgekrönte Häupter

Foto: Collage
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Es gibt Dinge, die werde ich wohl nie verstehen. Einen dieser Momente durchlebte ich gerade wieder als ich hörte, dass ausgerechnet Angela Merkel mit dem Friedenspreis der Franziskaner in Assisi beworfen wurde. Ich weiß, die Kanzlerin der Herzen wurde schon zigfach mit Preisen beworfen, die sie nicht verdient hatte. Aber ausgerechnet einen Friedenspreis für ihr großartiges Engagement gegen sämtliche deutschen Interessen? Einen Friedenspreis für den unkontrollierten Import von Menschen in unsere Sozialsysteme? Einen Friedenspreis für die völlige Aufgabe staatlicher Kernaufgaben wie innere und vor Allem äußere Sicherheit? Einen Friedenspreis für die Zerstörung der eigenen Kultur und für die radikale Umsetzung von Multi-Kulti koste es was es wolle?

Von Gerhard Breunig

Aber Angela Merkel ist nicht die Einzige, die mit solchen Preisen „belohnt“ wird. Viele Andere werden ebenfalls völlig unverdient ausgezeichnet, es sei denn, die Preisverleiher verfolgen andere Interessen als das Wohl der betroffenen Menschen.

Dass im Jahre 2011 ausgerechnet der bisher schlimmste Kriegstreiber des Jahrhunderts mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, konnten nur die standhaftesten der System-Lemminge glaubhaft nachvollziehen. Obama erwarb sich nach dieser Preisverleihung völlig zurecht den Spitznamen Obomba, denn kein anderer US Präsident fing nach dem zweiten Weltkrieg mehr Kriege an als der Friedensnobelpreisträger. Weitere herausragende Friedensbringer, die einen solchen Preis ad absurdum führen waren beispielsweise Theodore Roosevelt im Jahre 1906. Auch er zeigte hinterher, was er „friedenstechnisch“ so drauf hat. Woodrow Wilson war der US Präsident, der die FED und damit das FIAT Money System und die Allmacht der Banken erst möglich machte. Er bekam diesen begehrten Preis im Jahre 1919 und ermöglichte mit seinen Taten erst die bis heute immer noch übliche Finanzierung aller gigantischen Kriege. Eine weitere herausragende „Friedensfigur“ wurde mit Henry Kissinger 1973 ausgezeichnet. Ob das Vergabegremium sich später über die eigene Entscheidung geschämt hat, ist nicht überliefert.

1978 wurden dann die Friedensstifter Sadat und Begin als Preisträger ausgewählt. Besonders gefreut habe ich mich über die Auszeichnung von 1986. Da wurde nämlich der Schriftsteller Elie Wiesel mit dem hohen Preis ausgezeichnet. Als 1988 die „Friedenstruppen“ der Vereinten Nationen dran waren, erreichte das Nobelpreis Komitee Orwell´s 1984 leider vier Jahre zu spät. Denn seit Orwell wissen wir ja „Krieg ist Frieden“.

Im Jahre 2001 hat es mit den Vereinten Nationen jene Organisation getroffen, welche Deutschland bis heute als Feindstaat betrachtet. Und jetzt bitte anschnallen, denn 2007 wurden mit dem IPCC die Klima-Gaukler schlechthin geehrt. Mit im Boot Al Gore, dessen „Dokumentation“ den Klimawahnsinn so richtig ins Rollen brachte.

Vor diesem Hintergrund erscheint es schon fast wieder erträglich, wenn 2012 die Europäische Union ausgezeichnet wurde.

Ein weiterer Preisträger war Nelson Mandela, in dessen Dunstkreis das Töten von Weißen in Südafrika salonfähig wurde. Er war 1993 dran. Im Jahre 1994 folgten Jassir Arafat, Jitzchak Rabin und Schimon Peres. Alle drei waren ebenfalls schillernde „Friedenspolitiker“.

Noch tumber werden allerdings die Fratzen, wenn sich der geneigte Leser die Liste der Preisträger des nach Karl dem Großen benannten Karlspreises anschaut. Hier finden wir die absolute creme de la creme der EUropäischen Raubpiraterie. So wurde Angela Merkel im Jahre 2008 die große Ehre zuteil. Jean-Cluade „Harald“ Juncker durfte sich den begehrten Preis bereits 2006 um den Hals hängen.

Der Finanzjongleur Jean-Claude „le Tricheur“ Trichet bekam ihn 2011. Der als EU Clown noch bestens bekannte Herman van Rumpuy war im Jahre 2014 dran. Mister 100 Prozent, der ehemals gottgleiche Kanzlerkandidat der SPD, unser „wertvoller als Gold“ Martin bekam die hohe Auszeichnung 2015. Vielleicht hätte er da, am Höhepunkt seiner Karriere einfach aufhören sollen, was er jedoch zum Schaden von uns Allen nicht tat.

Aber damit nicht genug. Gerade der Karlspreis bietet einen guten Einblick, wie systematisch das Hochloben von Systempolitikern, deren Hauptaufgabe es zu sein scheint, den hier lebenden Menschen möglichst großen Schaden zuzufügen, in Wahrheit bestens funktioniert. Hier noch einige weitere Preisträger, bei denen eigentlich nur der Kopf geschüttelt werden kann:

Tony Blair 1999, Wolfgang Schäuble 2012, Donald Tusk 2010, Papst Franziskus 2016, „Der Euro“ 2002, Beatrix der Niederland 1996, Mitterand & Kohl 1988, Henry Kissinger 1987, der Kriegstreiber Winston Churchill 1955 und on Top of the list Coudenhove-Calergi, dessen Plan ich in einem Artikel 2015 ausführlich erklärt hatte, was mir in der Folge eine Anklage nach §130StGB eingebracht hat. Die Einen werden eben belohnt, die Anderen getadelt. Es kommt anscheinend nur auf die Sichtweise und die Seite an, auf der man steht.

Die Vergabe solcher Preise ist für mich ein deutliches Zeichen der Negativauslese. Man bekommt fast den Eindruck es ginge nur darum, den Deutsche möglichst viel Schaden zuzufügen und ihnen möglichst viel weg zu nehmen, damit der jeweilige Politiker „Karls-Preis würdig“ wird. Dass der gerade verliehene Friedenspreis von Angela Merkel auch mit dem Blut der seit 2015 stark ansteigenden Zahl von „Gemesserten“ und mit dem Seelenheil belästigter und vergewaltigter Frauen bezahlt werden muss, scheint die Preisverleiher nicht zu stören. Viel eher hätten die Opfer der Merkelpolitik diesen Preis verdient, weil sie trotz aller Schikanen immer noch „Freiden“ bewahren.

Die Parlamente und Regierungsviertel sind über die Jahre zu einer Art Tempelbezirk geworden, in dem wir Alle als Opfer für ein höheres Ziel dargebracht werden. Die dort ihr Unwesen treibenden Partei-Priester, allen voran die Hohe Priesterin Angela, werden auch in Zukunft bereitwillig jedes geforderte Opfer bringen, um endlich in die lang ersehnte neue Weltordnung überzugehen.

Wandere aus, solange es noch geht!
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