Türkei will spätestens in fünf Jahren EU-Mitglied sein

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Recip Erdogan(Foto: Durch kafeinkolik/shutterstock)

 Ankara  – Die Türkei will spätestens in fünf Jahren EU-Mitglied sein. „Es ist das klare Ziel der Türkei, bis zum Jahr 2023 der Europäischen Union beizutreten“, sagte der stellvertretende türkische Ministerpräsident Recep Akdağ der „Welt“ (Mittwochsausgabe). Dies sei ein „symbolisches Datum“, weil das Land im Jahr 2023 den hundertsten Geburtstag der türkischen Republik feiert.

„Wir sind seit 1959 auf dem Weg zu einer Mitgliedschaft und es ist Zeit, der Union beizutreten. Das wäre für beide Seiten, EU und Türkei, in politischer, sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht ein Gewinn“, erklärte Akdağ weiter. Eine Wiederaufnahme der wegen der Verhaftungswelle in der Türkei eingefrorenen Beitrittsverhandlungen würde zu „wichtigen neuen Impulsen und Entwicklungen“ in der Türkei führen.

„Der Ball liegt jetzt im Spielfeld der Europäer“, erklärte der türkische Spitzenpolitiker. Er forderte die Bundesregierung in Berlin auf, sich „für einen Fortgang der Beitrittsgespräche stark zu machen“. Mit Blick auf die geplante Aufnahme von Ländern des Westbalkans in die EU sagte Akdağ einen Tag vor dem sogenannten Westbalkan-Gipfel in Sofia, an dem auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) teilnehmen wird: „Ich denke, die Europäische Union verhält sich in dieser Frage komplett unfair. Die Türkei hat es verdient, der EU früher beizutreten als alle anderen Beitrittskandidaten. Aber politische Gründe verhindern das.“ Derzeit sind neben der Türkei (seit 2005) auch Serbien, Mazedonien, Albanien und Montenegro EU-Beitrittslandidaten.

Die EU-Kommission hatte Serbien und Montenegro in einem Bericht im Februar eine Mitgliedschaft möglicherweise schon ab 2025 in Aussicht gestellt. Akdağ äußerte sich auch zum Syrien-Konflikt. Nach seinen Worten muss der syrische Machthaber Baschar al-Assad sein Präsidentenamt aufgeben: „Ich denke, Syrien hat mit Assad keine Zukunft. Ein freies und demokratisches Syrien kann nur aufgebaut werden ohne Assad.“ Er habe viele Mitbürger umbringen lassen und dem Land zugefügt. Darum sei es auch „unvorstellbar“, dass Ankara die besetzte nordsyrische Region Afrin an eine von Assad geführte Regierung zurückgebe. „Wir wollen uns in Afrin nicht langfristig festsetzen. Unser einziges Ziel ist, im Kampf gegen terroristische kurdische Gruppen wie die YPG die Sicherheit der Türkei zu verteidigen und das Gebiet schnellstmöglich dem syrischen Volk zurückzugeben.“ Der Plan Ankaras sei, Afrin der „lokalen Bevölkerung“ zurückzugeben, die dort selbst bestimmen solle.

An.d.R.: Es wird auch so kommen, denn Erdogan erpresst die EU und vor allen Dingen Deutschland mit den so genannten Flüchtlingen. Merkel hat sich mit ihrem Deal erpressbar gemacht. Was für eine miserable Kanzlerin. Die Islamisierung Europas schreitet weiter voran.

14 Kommentare

  1. Dieser kleine Türkenhitler wird eine Stelle bei seinem Chef, dem Erfinder des gleichnamigen Brötchens, Moha-Mett antreten. In Stücken zwar ,aber er wird sie antreten. Hofiert von Tausenden türkischen ,ehemaligen Gastarbeitern …

  2. In zehn Jahren gehört dem „Sultan“ die EU, denn dann gibt es in Europa mehr Türken als auf dem Bosporus!!!!!

  3. Genauer gesagt wird die dann ehemalige EU „Osmanisches Mitglied“ werden / sein.
    Die Infrastruktur dafür wird durch die DITIB, Mili Görüs, Graue Wölfe, Osmanen Germania und eine Islampartei aufgebaut.

    Die Zustimmung dazu steigt, wie man bei jedem Besuch türkischer Abgeordneter in der neo-osmanischen Provinz feststellen kann – rote Fahnen , der Traum aller Linken – allerdings mit einem oder drei Halbmonden.

    Kleiner Trost für die „Altbürger“ – wenigstens sind die Fahnen bloß rot und nicht grün oder gar schwarz.

    Demokratie und Demographie – alles nur eine Frage der „Neuen Mehrheit“, die eigene Vorstellungen hat.

  4. „Der Ball liegt jetzt im Spielfeld der Europäer“

    Zum Glück! so haben wir wenigstens die Möglichkeit „Nein“ zu sagen.

    • Ach apropos Ball, noch bevor Erdogan die EU übernimmt, wird er die bundesdeutsche Fußballmannschaft übernehmen!!!

  5. Ob sich der Erdowahn da nicht verrechnet? ich halte es eher für wahrscheinlicher, dass es in 5 Jahren nichts mehr gibt dem der Möchtegern-Sultan beitreten könnte!

    • Gut, dass es bis dahin keine Merkel mehr gibt. Denn die würde sogar DE als Provinz der Türkei angliedern. Aber Du könntest Recht haben: es könnte sein, dass es die EU bis dahin nicht mehr gibt.

  6. und wenn ankara bis 2023 kein eu mitglied wird, was dann? wird die tuerkei wieder in europa einfallen, wie deren vorgaenger, das osmanische reich es schon mehrmals versucht hat? moeglich, dass sie diesmal erfolgreich sind bei dem desolaten zustand der nato truppen. aber einen zweiten sobiewski wird es nicht geben.

    • @Causa, Aber dann würde die Türkei mit Eintritt Nettozahler, keine attraktive Vorstellung.
      Allerdings, sollte die Westtürkei dann dem osmanischen Mutterland beitreten, könnte man die Target 2 Salden mit orientalischem Charme eintreiben.
      „Eh, ütalienische Fünanzmünüste, isch weiß, wo Dein Haus wohnt…“
      Das würde eine Weile vorhalten.

  7. Ich verstehe nicht,daß der lupenreine Demokrat Erdogan unbedingt Mitglied der EU werden will,die doch seiner Meinung nach überwiegend aus Nazis besteht. Wir haben ja schon die Merkel in Uniform in der türkischen Presse bewundern dürfen.Die Türkei darf NIEMALS der EU beitreten. Das bedeutet Selbstmord. Aber daran arbeiten die in Brüssel ja schon fleißig seit Jahren

  8. Bis dahin hat sich das Thema EU- Erweiterung genau so erledigt wie der „Klimaschutz“ und das Regime Erdogan.

  9. wem interessiert was die Türkei will.Ich hoffe bis dahin hat sich das Thema EU endlich erledigt und die Grenzen sind so dicht wie nie zuvor.

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