Kurse für Ausbilder: Wie spreche ich mit schwarze Mann aus Kongo?

Symbolfoto: Durch Frank Gaertner/Shutterstock
Integrationskurs (Symbolfoto: Durch Frank Gaertner/Shutterstock)

Die Refugees Welcome-Universität Bonn hat sich etwas Feines für Ausbilder und Fachlehrer ausgedacht, die sich, ob sie nun wollen oder nicht, mit Zugewanderten aus Entwicklungsländern beschäftigen müssen, die gekommen sind, um zu bleiben und um für uns unfähige Deutsche ein zweites Wirtschaftswunder zu schaffen.

Veronica Vössing ist Koordinatorin des Programms „Perspektive Integration – Sprachsensibles Lehren und Ausbilden für den Beruf (PIB)“ an der Uni Bonn. Diese Seminare, die von der Abteilung „Interkulturelle Kommunikation und Mehrsprachigkeitsforschung mit SLZ (Sprachlernzentrum) am Institut für Sprach-, Medien- und Kulturwissenschaft angeboten werden, richten sich im Gegensatz zu gängigen „Deutsch als Fremdsprache“-Programmen (DaF) weniger an Lehrer als vielmehr an Handwerksmeister und andere Ausbilder, die versuchen, die neuen Immigranten in das Berufsleben zu integrieren, da unsere Zukunft Ali und Mohammed heißt.

Von Verena B.

„Im vergangenen Jahr waren rund 300 (!!!) Flüchtlinge der Region in einer Ausbildung, Tendenz steigend“, sagt Cornelia Böhm, Gesamtkoordinatorin für die weiterbildenden Studienangebote am Institut. „Dabei gibt es immer wieder dieselben Probleme: Neben kulturellen Unterschieden (welchen nochmal?) und den Traumata, unter denen viele Flüchtlinge leiden (die größtenteils aus sicheren Herkunftsländern abgehauen sind, um hier ein schöneres Leben führen zu können und die nun endlich in das von Flüchtlingsmutti Merkel versprochene Haus einziehen wollen), sorgen vor allem falsch oder gar nicht verstandene  Arbeitsanweisungen für Differenzen. Dabei lässt sich vor allem Letzteres mit ein bisschen „Sprachsensibilität“ beheben.

Wie funktioniert diese sensible Sprache?

Ganz einfach: Statt des üblichen, höflichen: „Würden Sie mir bitte mal den Hammer geben“, sagt man zu dem „Flüchtling“: „Gib mir den Hammer!“ Das klingt zwar harsch, aber das versteht der „Flüchtling“ besser.

Wenn er nicht weiß, was ein Hammer, verschiedene Zangen (Rohrzange, Kneifzange, Seitenschneider usw.) ist, dann fertigt man eine entsprechende Zeichnung an, die auch die Verwendung angibt (Hammer sind bei Flüchtlingen besonders beliebt und können auch außerhalb des Betriebs bei Diskriminierungen wirkungsvoll eingesetzt werden, wenn nicht gerade ein Messer, ein Baseballschläger oder eine Machete zur Hand ist).

Unsensible Ausbilder auf die Schulbank

In den PIB-Kursen mit insgesamt 60 Unterrichtsstunden an acht Samstagen wollen Vössing und ihre Kollegen von der Asylmafia der Uni den Ausbildern derartige Methoden nahebringen.

Vössing stellt fest, dass die Ausbilder häufig viel zu viel reden und Anweisungen doppelt und dreifach geben, was die Flüchtlinge nur verwirre. Dass die Ausbilder vieles drei Mal sagen müssen, weil es der traumatisierte Schutzsuchende partout nicht versteht, kapiert die unsensible Frau Vössing nicht, die keine Ahnung vom wahren Leben und wahrscheinlich keinen Schutzsuchenden bei sich aufgenommen und eine Patenschaft übernommen hat.

Außerdem offeriert die universitäre Asylmafia noch ein weiteres Qualifizierungsangebot, das sich gezielt an Lehrkräfte für Seiteneinsteigerklassen an weiterführenden (wohin führen die? Zu Fack ju Göhte?) Schulen richtet. „In der Regel werden dafür ja Deutschlehrer eingesetzt, die aber oft mit der Situation überfordert sind. „Wer sonst Kinder unterrichtet, die mit der deutschen Sprache aufgewachsen sind, und auf einmal auf „Flüchtlinge“ trifft, die zum Teil noch nicht einmal in ihrer eigene Sprache lesen und schreiben können, muss sich ziemlich umstellen. Dem wollen wir mit unserer Fortbildung Rechnung tragen.“ Beide Programme werden durch das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW gefördert und sind für die Teilnehmenden gebührenfrei.

Wenn sich die Ausbilder nur richtig anstrengen, dann klappt es schon mit mit der Integration von illegalen „Flüchtlingen“, die zu legalen gemacht werden sollen. Allerdings müssen noch Hunderte solcher Seminare durchgeführt werden, da ja noch Millionen illegale Schatzsuchende kommen werden.

 

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