CDU-Innenministerium löscht Statistiken zu aufgeschlitzten LKW-Planen, um Kriminalitätsanstieg zu verschleiern

LKW (Bild: Shutterstock.com/Durch Vytautas Kielaitis)
LKW (Bild: Shutterstock.com/Durch Vytautas Kielaitis)

Sachsen – Offensichtlich soll so der exorbitante Anstieg der Kriminalität nach der Grenzöffnung 2007 im Zuge des Schengen-Abkommens verschleiert werden.

In den letzten beiden Jahren wurden 692 LKWs auf sächsischen Parkplätzen die Plane aufgeschlitzt und zum großen Teil ausgeraubt. Die Täter waren zu 90 Prozent Polen, Tschechen und Rumänen, ergab eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (Drs. 6/13033). Der Schaden betrug insgesamt 4,8 Millionen Euro.

Carsten Hütter, Anfragesteller und sicherheitspolitischer Sprecher, der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag erklärt:

„Die AfD-Fraktion hat immer wieder darauf hingewiesen, dass Sachsen und ganz Deutschland durch die sperrangelweit offenen Grenzen zunehmend ausgeplündert werden. Kriminelle Osteuropäer können ihr Diebesgut entspannt auf der Autobahn in die Nachbarländer transportieren. Mittlerweile werden große Traktoren und ganze Tierherden per Sattelschlepper geklaut.

Es ist sicher kein Zufall, dass das CDU-Innenministerium alle Statistiken zu aufgeschlitzten LKW-Planen vor 2016 gelöscht hat und hier auf unsere Anfrage nicht antworten konnte. Offensichtlich soll so der exorbitante Anstieg der Kriminalität nach der Grenzöffnung 2007 im Zuge des Schengen-Abkommens verschleiert werden. Auf dieses durchsichtige Manöver wird die AfD nicht hereinfallen und weiter auf die Wiedereinführung von stationären Grenzkontrollen bestehen.“ (SB)

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