Rente: AfD plant radikalen Systemwandel

Foto: Alter Mann und junge Frau (über dts Nachrichtenagentur)
Foto: Alter Mann und junge Frau (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin – Die AfD bereitet einen Bruch mit dem bisherigen System der Alterssicherung vor. Dies geht aus zwei konkurrierenden Rentenkonzepten hervor, über die das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochsausgaben) berichtet und über die beim AfD-Bundesparteitag Ende Juni in Augsburg entschieden werden soll. Das eine stammt vom ostdeutschen Sozialflügel, federführend ist der Thüringer Abgeordnete Jürgen Pohl.

Er will das Rentenniveau durch staatliche Zuschüsse deutlich anheben. Alle, also auch die jetzt befreiten Beamten und Selbständigen, müssten in die Rentenversicherung einzahlen. Es soll eine Garantierente nach 35 Beitragsjahren geben, die deutlich über dem Existenzminimum liegt.

Eltern bekommen Bonuszahlungen pro Kind. Pohl verteidigte die Forderung nach einem deutlich höheren Staatsanteil: „Die Rente ist, ebenso wie die medizinische Versorgung, eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, sagte er dem RND. „Wer das nicht begreift, hat das Wesen der solidarischen Demokratie nicht verstanden. Wenn wir nichts grundlegend ändern, droht den meisten Menschen ein Alter in Armut.“

Ein konkurrierendes Konzept stammt von Markus Frohnmaier, der Fraktionschefin Alice Weidel nahesteht und zum Wirtschaftsflügel gehört. Er will eine „Volksrente nach Schweizer Vorbild“, bei der auch alle einzahlen sollen, aber nur für eine Grundrente in Höhe des Existenzminimums. Flankiert werden soll diese von einer kapitalgedeckten Zwangsversicherung („Lebensrente“), dazu käme eine freiwillige kapitalgedeckte Zusatzversicherung.

Anders als das Pohl-Papier will der Frohnmaier-Entwurf ausländische Beitragszahler anders behandeln: Sie sollen erst nach zehn Jahren Einzahlung Ansprüche erwerben. Ein Kinderbonus bei der Grundrente würde zudem nur deutschen Staatsbürgern gewährt. Parteichef Jörg Meuthen will die Sozialpolitik der AfD zu einem Schwerpunkt des Bundesparteitags in Augsburg machen. Er werde das Thema in seiner Eröffnungsrede ansprechen, sagte Meuthen dem RND. (Quelle: dts)

83 Kommentare

  1. Da freut sich doch die Finanzmafia, wenn das Goldman-Sachs-Modell den Zuschlag bekommt:

    Garantiert bekommt der Rentner nur Hartz4 (auf welchem Niveau das in Zukunft auch immer sein wird…) und garantiert bekommt die Finanzmafia auf jeden Fall den ZWANGSVersicherungsbeitrag und sehr wahrscheinlich auch noch den „freiwilligen“ Anteil.

    Sieht das Allianz Weidel Konzept denn auch einen Mindestlohn wie in der Schweiz vor?

    Also 20 CHF, das sind knapp 16,50 EURO ?

    Nein? Dachte ich mir.

    ———————————————————————–
    Dabei ist es so einfach, bzw könnte so einfach sein:
    ———————————————————————–
    1) Existenzminimum, steuerfinanziert, also H4 Niveau für jeden Renter als Untergrenze

    2) Wer mehr will, muss selbst vorsorgen – OHNE jeden ZWANG

    ODER

    Beibehaltung der Umlage-Rente, allerdings unter Einbeziehung ALLER Bürger. Jeder zahlt ein, Jeder bekommt etwas raus.

    Rechenbeispiel: In D gibt es ca. 17,51 Mio Menschen über 65 und 51,55 Mio Menschen zwischen 18 und 65 Jahren

    Bekämen diese 17,51 Mio Senioren pro Monat 1231,45 Euro (=Durchschnittsrente West) Rente, müssten die 18-65 jährigen lediglich 418 EUR/Monat einzahlen.

    Guckt mal auf eure Gehaltsabrechnung, da steht deutlich mehr bei den RV-Abzügen – AG-Anteil + AN-Anteil = RV-Beitrag!

    Bei einer Rente von 2000 EUR (im Durchschnitt) wäre der monatliche Betrag (im Durchschnitt) 679 EUR für jeden.

    679 entspricht den Abzügen, die jemand hat, der 3650 EUR verdient ! (18,6% von 3650 EUR)

    Bei diesem Modell würde die Einkunftsart keine Rolle spielen. Jeder müsste einzahlen, egal ob er Einkünfte aus selbständiger oder nicht-selbständiger Arbeit hat, egal ob aus Vermietung oder Kapital.

    • Herr Helsenberg,
      Ihre Rechnung finde ich sehr interessant. Dem ist nichts hinzuzufügen. In Österreich liegen die gesetzlichen Renten deutlich sehr viel höher wie in Deutschland. Auch die Mindestlöhne sind EUweit deutlich höher wie in Deutschland. In Luxenburg beträgt dieser so um die 12,00€. Die Frage die sich mir stellt, weshalb ist so etwas nicht auch in Deutschland möglich? Wie es in der Schweiz zugeht entzieht sich meiner Kenntnis, werde mich aber auch darin ausführlich informieren. Vielen Dank aber, für Ihren interessanten Kommentar.

  2. Das Merkwürdige ist doch, dass für die Beamten und Politiker in Pension das Geld einfach aus den Staatshaushalten genommen wird, obwohl diese KEINERLEI BEITRÄGE zahlen.

    Trotzdem erhalten diese Pensionäre 74 % ihres letzten Einkommens, während man die Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft mit maximal 48% abspeisen will, obwohl diese Beiträge zahlen !!

    Die Arbeitnehmer der freien Wirtschaft erarbeiten das BRUTTOSOZIALPRODUKT…die Beamten / Politiker sind UNPRODUKTIV (Politiker zumeist kontraproduktiv).

    Die sogenannte Riester-Rente ist doch schon lange tot !!!

    • Der Grund für die hohe Pension war mal, dass Beamte während ihrer Dienstzeit sehr viel weniger verdienten (ich meine das monetäre, nicht das moralische 🙂 ) als der Arbeiter oder der Angestellte.
      Dafür mussten sie auch absolut loyal sein und durften nicht streiken.
      Heute ist es so, dass Beamte mehr verdienen als in der Wirtschaft und trotzdem höhere Altersbezüge erhalten. Dazu eine hervorragende Krankenversorgung. Auch sonstige Versicherungen z.B. Unfall, KFZ,…) sind um einiges günstiger zu bekommen)

    • Wobei der sogenannte Beamtenrabatt eine vollkommen freiwillige Leistung vieler Versicherungen ist. Schlechtenfalls sind das verkappte Werbeausgaben der Versicherer, bestenfalls beruhen die Rabatte auf versicherungsmathematisch belegte bessere Risikoprofile.

      Viele Versicherungen bieten dieselben oder ähnliche Rabatte heute schon für alle beim Staat Beschäftigte an, nicht nur Beamte. Und je nach Versicherung sind diese Rabatte auch nicht selten eher bescheiden.

      Also es gibt sehr gute Argumente gegen zu viele Beamte, aber Versicherungsrabatte sind nun wirklich ganz am Ende der Liste.

  3. Die sinnvollste Altersvorsoge ist eine kapitalgedeckte Altersvorsorge.

    Beispielgebend könnte das Rentensystem sein, welches in Chile 1980 eingeführt wurde. Jeder Bürger kann ein Konto bei einem entsprechenden Anbieter eröffnen, und zahlt dort 10% seines Einkommens ein. Man kann auch während der Ansparphase den Anbieter unter gewissen Voraussetzungen abschlagsfrei wechseln. Was auf dem Rentenkonto ist, ist Eigentum des Einzahlers, es ist kein kollektives System, es wird dort nichts umverteilt. Positiv auch, dass es damit auch keine politischen Debatten mehr um das Renteneintrittsalter gibt, man kann sehr flexibel in Rente gehen.

    Die Renten sind seit dem dramatisch gestiegen, der Rentner erhält rund 80 % von dem was er in den letzten 10 Jahren verdient hat. Also ein ganz beachtliches Wohlstandsniveau, das erreicht werden kann. Ein Vermögen von über Hundert Milliarden wurde so in diesem Land aufgebaut, was natürlich in diesem Land arbeiten kann, so dass sich das Wirtschaftswachstum in Chile verdoppelt hat. Also ein gutes Beispiel auch für Deutschland.

    Und Ja, 2008 kam es in diesem System tatsächlich zu einem spektakulären Absturz. Im Mittel lagen die Verluste bei fast 20%, Fonds der höchsten Risikostufe verloren gar ganze 40% ihres Wertes. Kritiker, wie der keynesianische Ökonom Paul Krugman, jubelten bereits über das “Scheitern” des ungeliebten Systems.

    Doch 2009 verzeichneten die Vermögenswerte der Rentensparer einen ebenso spektakulären Wiederaufstieg, der sich 2010 fortsetzte. Inzwischen ist das Vorkrisenniveau wieder erreicht bzw. übertroffen. Chiles kapitalgedecktes Rentensystem hat die Krise eindrucksvoll gemeistert.

    Wer bereits Rente bezieht, also nicht mehr einzahlen kann, solle eine Rente aus Steuermittel erhalten. Diese sollte so bemessen sein, dass sie sich an der Höhe der Beamtenpensionen orientiert. Also bei rund 70% des Bruttogehalts liegen.

    • Die sinnvollste Altersvorsoge für die Finanzmafiabrut ist eine kapitalgedeckte Altersvorsorge.

      So stimmt’s!

      Nur so ein Hinweis: Die Zinsen müssten IMMER höher sein als die Inflation. Das ist schon lange nicht mehr der Fall.

      Wer heute von kapitalgedeckter Altersvorsorge schwafelt, dem sollte sofort und ohne Umschweife ein ausreichend hoher Baum mit einem entsprechend starken Ast in geeigneter Höhe ausgesucht werden.

    • wir bei uns nicht kommen! Denn der Staat will eine günstige Geldquelle nicht aufgeben!
      Selbst wenn das chil. Modell 100% abgesichert wäre.

  4. BEVOR FREMDE IN UNSER LAND KOMMEN MUSS ERST EINMAL FÜR DAS WOHL DER EIGENEN BÜRGER GESORGT WERDEN.

    SCHÖN; DASS ES DIE AfD GIBT !!!….die regierenden ALT-Parteien können niemals Freunde des deutschen Volkes sein !!

    Dies ist das Bestreben von NORMALEN Politikern in einem NORMALEN Land, das es sich eigentlich nicht leisten über 30 Milliarden pro Jahr für Migranten verballern. !!!

    MINIMALPROGRAMM

    1) Die Kinderarmut komplett bekämpfen.

    2) Die Minilöhne die zur Familienarmut führen abschaffen.

    3) Die Pflege von Menschen kostenlos gestalten.

    4) Wie in Österreich….gleiche Renten für Arbeitnehmer wie bei den Beamten…also Altersarmut abstellen.

    5) Austritt aus der US-SKLAVEN-ORGANISATION NATO….da können Milliarden gespart werden und vor allem dann wird es weniger US-Kriege und Flüchtlinge geben.

    6) Abschaffung der Besteuerung der Renten, da die Beiträge bereits aus versteuertem Einkommen stammen.

    Wenn all diese Bedingungen erfüllt sind kann man über die Aufnahme von Fremden nachdenken, wenn diese per Ausbildung und Arbeitsmöglichkeit zu uns passen…..ABER NUR DANN !!!!

  5. Jaa, das Schweizer Modell gefällt mir eigentlich. Die Frage ist, was ist mit den bisherigen Rentner -Ubergangslösungen? Dürfte teuer werden, da wir gesch. 20 Millionen Rentner haben.
    Letztlich ist es die Generation, die ihr Arbeitsleben schon hinter sich hat, und die sich ihre alten Tage verdient hat. Meist wenig vorgesorgt hat, weil es kaum noch Möglichkeiten gab.Bzw schon eine reale Rentenkürzung hinnehmen mußte.

    • teuer? Wir können es uns leisten, den Millionenfachen Abschaum aus der Dritten Welt durchzufüttern.
      Alleine die 600.000 illegalen, deren Asylantrag abgelehnt wurde aber immer noch hier leben (und durchgefüttert werden) dürften locker bei 1000 EUR/Monat, 7,2 Milliarden EURO p.a.
      Dazu noch sämtliche Migrantenharzer (knapp 50%) – also etwa 2.100.000, die ebenfalls locker mit 1000 EUR/Monat angesetzt werden können = 25 Milliarden
      Da sind wir schon bei deutlich über 30 Milliarden p.a. – ohne mindestens noch mal so viel für sämtliche Infrastruktur und Personal, das diese Schmarotzer auch überwachen, kontrollieren und betreuen soll.
      Die Armutseinwanderung kostet uns MINDESTENS 100 Milliarden EUR pro Jahr.

      Bei 17,51 Mio Senioren (rechnen wir die Migrantensenioren und Pensionäre u.ä. einfach mal mit) wären das immerhin 5711 EUR pro Jahr bzw 475 EUR/Monat mehr, die wir den Rentnern geben könnten.

      Geld ist sicher das kleinste Problem. Davon ist mehr als genug vorhanden.

      Man muss es nur besser – und vorrangig für uns selbst ausgeben, statt zu versuchen, die Welt damit durchzufüttern!

    • Liebe Kathrin Mehlitz,

      was bitte verstehen Sie mit wenig vorgesorgt haben? Doch nicht etwa den einfachen Arbeiter, der sein Leben lang vom Unternehmertum schamlos ausgebeutet worden ist und keine fairen Löhne zahlen wollte? Tja, nun kommen Sie mir blos nicht mit mangelnder Bildung. Mein Sohn und ich sind gelernte Fachinformatiker. Da sollte man doch davon ausgehen, dass in diesem Berufzweig anständige Löhne trotz guter Qualifikation gezahlt werden. Mein Sohn bezieht aber ausgleichende Hartz IV Leistungen, damit es für seine 4köpfige Familie zum Leben reicht. Ich kenne sehr viele hochqualifizierte Menschen, die auf Aufstockungen angewiesen sind. Was sagen Sie nun? Mein Sohn und viele andere Menschen sind doch gar nicht in der Lage für ihre Rente in Eigenleistung vorzusorgen. Und nicht zuletzt, empfinde ich das Riester/Rührup-Modell als Betrugsmodell so wie auch die Betriebsrenten wo auch nur der Versicherungsunternehmer sich ne goldene Nase verdient, zumal unser Goldmann-Sachs-Experte Draghi alle Sparzinsguthaben und das Zinsniveau auf Null heruntergesetzt hat, wodurch dieser Kreis der Menschen auch noch enteignet wird. Auf Ihre Antwort dürfte ich gespannt sein.

    • Ich verstehe ja, was Sie sagen wollen, aber alles lesen.Ich habe ja gesagt, die wenig vorgesorgt haben und das betrifft die heutigen Rentner. Die nächste Generation Rentner ebenfalls. Dafür muß es Übergangslösungen geben.
      Frühestens bei denjenigen, die heute anfangen zu arbeiten kann man die geplanten Rentenveränderungen ansezen in voller Höhe.
      und ja, die Schweizer verdienen sehr viel mehr als der deutsche arbeitnehmer. allerdings sind auch die Lebenshaltungskosten höher.Die Frage ist, was ich nicht abschätzen kann, wenn wirklich alle in eine Rente der Grundsicherung einzahlen-auch Beamte, wieviel dann in dem großen Topf bleibt. Ich verstehe was sie sagen wollen und ja, der Durchschnittslohn muß kräftig steigen, um das so re zu finanzieren, das man Geld für eine zusätzliche Altersversorgung hat- über aktien, Eigentum, Versicherung, was auch immer.
      Grundsätzlich könnne nämlich nicht immer weniger Arbeitnehmer die Masse der rentner tragen als Solidarprinzip, zumal wir in Milliardenhöhe noch irgendwelche zusätzlich auf Dauer durchfüttern.
      Das Modell ist im Sinne Kapitalismus machbar und ja, es wird auch da Verlierer geben. Nur bekommen sie als Deutsche dann wenigstens bei anspruch eine Grundrente.Grundsätzlich ist das ein Modell, man muß es anpassen auf hiesige Verhältnisse, aber den sozialismus mit alle haben nichst und wir verschenken alles möchte ich auch nicht haben.

  6. Schneeballspiele sind in Deutschland verboten und damit gehört auch das Umlagesystem der Rentenversicherung auf den Müll. Das ist schon einmal richtig. Richtig und notwendig ist ebenfalls, die Rente aus Steuermitteln zu finanzieren, damit alle einzahlen. Auch richtig ist, dass die hier einmarschierten und noch einmarschierenden vermeintlich „‚Schutzsuchenden“ grundsätzlich nicht mehr mit Steuergeldern lebenslang alimentiert werden. Abgeschafft werden muss der Beamtenstand und natürlich die vollkommen unangemessenen Altersversorgungen dieser Beamtenpolitiker. Die AFD ist auf dem richtigen Weg. Bravo!

    • Eine Rente aus Steuermitteln (in die alle Einbezahlen, außer jenen, die sich vor der Steuer erfolgreich drücken können) läuft auf exakt das gleiche heraus wie eine Umlagerente, in die alle einbezahlen.
      Nur dass in dem einen Falle die Beiträge eben xyz-Steuer heißen und in dem anderen Fall Versicherungsbeiträge.

      Daher ist eine Umlagerente auch eben nicht per se falsch. Sie darf aber nicht nur von der immer kleiner werdenden Gruppe der Arbeitnehmer alleine finanziert werden!

    • In den NL wird die Altersrente aus Steuermittel der Luxus- und MW-Steuer finanziert. Alle bekommen eine Altersrente in gleicher Höher vom Staat. So ist es auch in Lichtenstein. Das Deutsche Modell ist am Ende. Auffällig ist doch, dass sich die Politikbeamten selbst großzügig an den Zwangsabgaben der sozialen Kassen und an den Steuermitteln bedienen. Da muss zunächst mal ein Riegel vorgeschoben werden.
      „Zehn mal mehr als normale RentnerRentenversicherungs-Boss geht mit 8600 Euro in Pension.“ Focus, 2014
      Inzwischen ist eine Informationssperre verhängt…
      Und hier:
      „Pensionsverpflichtungen Berlins sind unbekannt?“
      https://chrisamar.wordpress.com/2018/01/13/pensionsverpflichtungen-berlins-sind-unbekannt/
      Mit freundlichem Gruß!

  7. Schlimmer kann es nimmer werden 💙 ich habe diese junge, unerfahrene Partei gewählt, weil es keine Alternative gab. Ich beobachte das Wachstum dieser Pflanze und muss sagen, sie gedeiht prächtig. Bin stolz auf die Tochter meiner Mutter, dass sie richtig gewählt hat. Das mit der Rente bekommen die auch noch hin. Gut Ding braucht Weile.

  8. Schlimmer kann es nimmer werden 💙 ich habe diese junge, unerfahrene Partei gewählt, weil es keine Alternative gab. Ich beobachte das Wachstum dieser Pflanze und muss sagen, sie gedeiht prächtig. Bin stolz auf die Tochter meiner Mutter, dass sie richtig gewählt hat. Das mit der Rente bekommen die auch noch hin. Gut Ding braucht Weile.

    • Sie wissen aber, daß alle Wahlen seit 1956 illegal sind.(Bundesverfassungsgerichts-Urteile) Alle Parteien sind Firmen/Vereine. Sie geben ihrer Stimme alle 4 Jahre einer Firma, ansonsten ist ihre Meinung nicht mehr gefragt.

    • Das ist alles blanke Theorie, die zwar sachlich richtig sein wird, aber für unser heutiges Dasein ohne Bedeutung ist. Mit solchen Dingen müssen wir uns nicht auch noch rumschlagen.

    • Abreaumer Wenn man weiter in der Matrix leben möchte, weiter Fernsehen schauen. Anscheinend ist die Wahrheit für unser heutiges Dasein nicht mehr wichtig.

  9. Die Rentenversicherung dazu, dass die künftigen Rentner verarmen, denn große Rücklagen können nicht gebildet werden, da wir uns Mitesser her holten, die wahrscheinlich mehrheitlich nie ihren eigenen Lebensunterhalt verdienen werden.

  10. Die Rentenversicherung dazu, dass die künftigen Rentner verarmen, denn große Rücklagen können nicht gebildet werden, da wir uns Mitesser her holten, die wahrscheinlich mehrheitlich nie ihren eigenen Lebensunterhalt verdienen werden.

  11. Übliches Laborieren am Symptomen und mit Systemwandel hat es auch nichts zu tun. Systemwandel läuft auf einer anderen Ebene ab, die unter anderem darin mündet, dass es unter anderem keiner politischen Institutionen mehr bedarf.

  12. Übliches Laborieren am Symptomen und mit Systemwandel hat es auch nichts zu tun. Systemwandel läuft auf einer anderen Ebene ab, die unter anderem darin mündet, dass es unter anderem keiner politischen Institutionen mehr bedarf.

  13. Das Modell von Pohl ist das eindeutig bessere – es berücksichtigt nämlich, dass nicht alle Menschen im Lande Besserverdiener sind, sondern dass die meisten Normalverdiener und Geringverdiener sind. Diese würden bei dem Konzept von Frohnmaier im Alter in Armut leben, denn angesichts astronomischer Mietpreise bleibt denen kein Cent übrig, um für eine private Altersvorsorge noch zusätzlich etwas einzuzahlen.

    Man erkennt an obigem Thema sehr leicht, wes Geistes Kind Weidel ist – Sie steht ganz auf der Seite des Kapitals und schert sich einen Dreck darum, wie es den ausgebeuteten Menschen geht. Deren Unterschrift auf den Antrag für den Ausschluss von Höcke aus der Partei passt ebenso gut zu diesem Verhalten. Weidel sollte genauso aus der AfD verschwinden wie Petry – beide sind der AfD nicht würdig!

    • Lieber Freidenker, genau aus diesen Gründen ist die AfD für mich persönlich nicht die 1. Wahl, weil es auch da nicht so genau mit der sozialen Gerechtigkeit genommen wird. Was Frau Weidel angeht, so halte ich diese Dame durchaus im Gegensatz zu Ihrer Meinung, für eine sehr intelligente Frau, auch dann, wenn Sie hie und da auf der Seite des Kapitals stehen mag. Aus dieser Frau, da kann zumindest in ökonomischer und volkswirtschaftlicher Hinsicht etwas werden. Ist meine Meinung, niemand muss sie mit mir teilen.

    • Lieber Heribert Neumann – ich habe nicht behauptet, dass Frau Weidel dumm ist. Ich teile sogar Ihre Meinung, dass sie sehr intelligent ist. Der Haken ist nur, dass deren ethische Reife weit hinter der Intelligenz zurückbleibt – und das ist nun einmal schlecht, wenn so jemand Politiker ist, denn wie unsozial so jemand dann agiert, sieht man nun am Beispiel Weidel.
      Ökonomischer Sachverstand ist nicht alles – wenn n u r er praktiziert wird, läuft das auf schamlose Ausbeutung hinaus. Ein Politiker muss auch über ein großes ethisches Potential verfügen. Wenn dieses fehlt, ist er ein Lügner, ein Betrüger – oder so jemand wie Weidel, die Konkurrenten wie Höcke skrupellos aus dem Weg räumen wollte und durch Asozialität gegenüber Normal-und Geringverdienern glänzt.

    • Lieber Freidenker,
      Genau aus diesen von Ihnen dargestellten Gründen ist die AfD für nicht die erste Wahl. Ich glaubte, es genügend beschrieben zu haben. Ich habe keine Ahnung, was Sie mit ethischer Reife meinen, komme aber zu dem Schluss, dass eine funktionierende Opposition genau das Richtige ist um den derzeit regierenden Politbanausen mal ordentlich Paroli zu bieten. Persönlich wünsche ich mir die AfD auch nicht, als Regierungspartei. Vielleicht später einmal, wenn diese nicht mehr in den Kinderschuhen stecken und meinen Vorstellungen entsprechen sollte. Aber noch ist es nicht so weit. Deren Politiker haben in der Tat noch nicht die politische Reife dafür. Allerdings was dieses alles mit Ethik zu tun haben soll, erschliesst sich mir nicht. Große deutsche Politiker wie Willy Brand, Herbert Wehner oder Helmut Schmidt haben wir leider nicht mehr. In diesem Fall gebe ich Frau Weidel Recht, wenn sie behauptet, Deutschland wird nur noch von Vollidioten regiert. Was Deutschland wirklich dringend braucht ist Raus aus der Nato, raus aus dem US-Vasallentum, Wiedereinführung von sozialer Gerechtigkeit, der Wille zum Frieden und Verbot von Waffenlieferungen in Krisengebieten. Noch besser keine Waffen exportieren, die eines Tages gegen uns selbst gerichtet werden können. Weitere Vorstellungen die ich habe, sind raus mit den sogenannten „Flüchtlingen“ die sich hier bei uns ein Leben zum Nulltarif erhoffen sich aber nicht an unsere heimischen Gesetze halten wollen und sich hier im Lande nicht benehmen können. Damit sind nicht die echten Kriegsflüchtlinhge gemeint, dessen Leben in ihren Heimatländer gefährdet sind. Allerdings, ist Frieden eingekehrt, sollte man sie zurück schicken um ihr Heimatland von den Kriegsfolgen wieder neu aufzubauen. Raus mit Messerstecher, Gefährder. Eine ehrliche Berichterstattung der Medien ist erwünscht und keine gleichgeschaltete Propaganda und Justiz. Echte Demokratie sollte eingeführt werden und keine Scheindemokratie, die letztendlich auch nur eine postmoderne Parteiendiktatur darstellt. Raus aus dem Euro, den dieser ist marode, brüchig und gescheitert. Wiedereinführung eines wirksamen Grenzschutzes, der unsere aber auch die Grenzen der EU effizient überwacht. Weg mit den Luschen in der EU und weg von der EU-Bürokratie. Mir ist es Wumpe, ob die Gurke nach DIN gekrümmt ist oder nicht. Weg mit den Besoffskis in der Regierung und in der EU und weg mit den Goldmann Sach-Mafiosie Draghi, der die Menschen die sparen enteignet. Ich könnte ein Buch darüber schreiben. Ich wiederhole nochmal, Deutschland braucht dringend fähige und kluge Köpfe in der Politik und keine Schwachmaten und Dilletanten, die wir derzeit haben. Und wenn nur ein kleiner Teil von dem, was ich erhoffe und fordere, dann wäre das Leben in Deutschland schon um einiges schöner und lebenswerter und muss dann auch nicht mehr Ängste austehen, erstochen zu werden oder in den finanziellen Ruin durch die verbrecherischen Hartzgesetze getrieben zu werden.

    • Allianz Weidel hat nicht umsonst bei Alice Global Investors Europe gearbeitet. Außer ihrer Zeit bei den größten Verbrechern überhaupt: Goldman Sucks.

      Wie eine Person mit einer solchen Vita sich als „Alternative“ zum derzeit alles beherrschenden Finanzmafiasystem präsentiert werden kann, ist mir sowieso ein großes Rätsel.

      Es mag ja sein, dass innerhalb „der Rechten“ ein natürlicher Zwist zwischen absolut freiheitlicher Ausrichtung und eher … sagenwirmal … partriotisch-sozialstaatlicher Ausrichtung inhärent sein sollte.

      Dann erwarte ich aber von der „liberalen“ Seite nicht wieder ein anderes Zwangssystem – vor allem keines, dass nur die Finanzmafia jubeln lässt, siehe Riester – sondern die Abschaffung jeglichen Zwanges. Freiheit eben. Also die Freiheit, den Bürger FREI entscheiden zu lassen, ob, auf welche Weise und wie viel er für seine Rente vorsorgen möchte.

  14. ……eine ausgewogene Kombination von beiden Vorschlägen…. fände ich sinnvoll und umsetzbar.

  15. Auf diese Ideen lässt sich aufbauen. Auch Politiker sollen einzahlen. Mal schauen wie lange wir dann noch die Grünen in der Politik sehen…

    • „dts“? Nichts einfacher als das: „Deutscher Titten Sender“ – passt doch glänzend zu deinem Avatar! 😉

    • wenn du nichts Geistvolleres zu sagen hast, ist es mit dem DENKEN aber nicht so gut bestellt als „Frei denker“

      Nicht mal bei der AfD weiß man was davon. https://www.afd.de/
      Da wird doch die Frage nach der vermeintlichen Quelle erlaubt sein.

    • @Sabine,

      ist das Ihr persönliches Foto, was ich sehe? Wenn ja, daifi,daifi, das sieht man als Rentner auch mal gern.

    • Bei mir ist es schon gut bestellt mit dem Denken – aber ganz offensichtlich bei dir nicht! Da du leider über so wenig Intelligenz verfügst, dass du keinen Humor begreifen kannst – nicht einmal, wenn jemand noch einen Smiley setzt – kannst du mit deinem zurückgebliebenen Geist erst recht nicht erkennen, wer geistvoll ist und denken kann. Genau so, wie ein Schimpansen-Weibchen keinen Menschen überblicken kann – aber ein Mensch dafür ein Schimpansen-Weibchen, so verhält es sich auch bei uns.
      Und wenn du meine Antwort dazu noch so absurd falsch interpretierst, als ob ich deiner Frage die Berechtigung abgesprochen hätte, spricht das nur für Titten und Neurosen, die du zum Vorzeigen hast – aber dafür nur ganz wenig Verstand.
      Sei mir bitte nicht böse, wenn ich dein Profil nun gesperrt habe – aber ich mag mich nicht weiter mit Menschen wie dir auseinandersetzen, welche die einfachsten Dinge nicht kapieren und sich somit unnötig Reibung ergibt.
      Nun erreichen mich also keine Kommentare mehr von dir…

    • wenn du nichts Geistvolleres zu sagen hast, ist es mit dem DENKEN aber nicht so gut bestellt als „Frei denker“

      Nicht mal bei der AfD weiß man was davon. https://www.afd.de/
      Da wird doch die Frage nach der vermeintlichen Quelle erlaubt sein.

    • „dts“? Nichts einfacher als das: „Deutscher Titten Sender“ – passt doch glänzend zu deinem Avatar! 😉

  16. Vor allem müsste die AfD noch eins klären Ich habe wiederholt das Gerücht gehört das Asylbewerber sobald Sie sich nur lange genug in Deutschland aufhalten auch einen Rentenanspruch erwerben. Ansonsten plädiere Ich für den Vorschlag von Herrn Pohl eine Rente in die alle egal ob Beamter Arbeiter oder Angestellte einzahlen.

  17. Nichts wird passieren. Denn die Idee ist schon Jahre alt und jeder Politiker, der sich mal mit dieser Idee rausgewagt hat, hat schnell wieder den Kopf eingezogen. Viele unterschiedliche Interessen und Lobbyarbeit lassen keine Änderungen zu. Ein über viele Jahrzehnte gewachsenes und akzeptiertes System kann nicht in einer Wahlperiode einfach völlig umgekrempelt werden. Sowas gibts ja auch nicht kostenneutral.
    Weniger Einzahler juckt die Politiker nicht, sie werden zum Ausgleich keine Steuern verwenden. Für diese Schmarotzer sind eben zukünftige Rentner arme Leute, die am Hungertuch nagen. Das ist wahrscheinlich wünschenswert für den Umbau der Bevölkerung.

    • Inzwischen hat sich herausgestellt, dass Alte Leute (als Rentner, Beamte) je mehr sie haben um so mehr ausgeben. Also wieder das Steuersäckel auffüllen.
      Es rentiert sich Alte leben zu lassen.
      Klar, für die Disko geben die nichts aus. Aber für hochwertige und teure Waren. Dazu kommt, dass Omas und Opas gerne ihren Enkeln was zustecken. Und was macht der Kleine? Er kauft sofort was fürs Iphone, Computer….

    • Liebe/er Causa,
      auch Sie werden einmal, wenn es das Schiksal so will Renterin/Rentern. Bis dato aber gesetzt den Fall, dass man Sie vorher nicht erschlagen haben sollte, fliesst noch viel Wasser durch den Rhein. Ach ja, als Rentner stecke ich meinen Enkelkinder gelegentlich auch einiges zu. Allerdings für mobile Abhör und Lausch-Wanzen (IPhone usw.) ist mir mein Rentnergeld viel zu schade. Und mal ehrlich, es ist doch sehr schön, wenn man sich nach einem harten Arbeitsleben, als Rentner gerne mal sich was gönnen kann. Also auch hochwertige und teure Ware. Wenn Sie einmal Rentner werden sollten und ich es noch erlebe, so geben Sie mir Nachricht, für den Fall das sich Ihre abstruse Ansicht doch noch geändert haben sollte. Das würde mich hoch erfreuen.

  18. Mein Mann und ich sind Pensionäre, also Beamte in Ruhe und wären begeistert, wenn wir endlich so etwas wie eine Bürgerversicherung hätten. Momentan sind wir hier in Spanien freiwillig krankenversichert und haben außerdem noch die Beihilfe, die uns max.. 70% (meistens deutlich weniger) der Medikamentenkosten erstattet. Bei der Schwere der Erkrankung meines Mannes sind die monatlich zu leistenden Vorauszahlungen ganz schön happig. Die spanische Sozialversicherung zahlt für freiwillig Versicherte nur noch die Behandlungskosten im Krankenhaus und in den Gesundheitszentren. Mit einer Bürgerversicherung würden wir besser fahren und uns den lästigen Papierkram ersparen.

    • Eben! Als Beamte müssen die doch privat versichert gewesen sein! Ich kann mir nur vorstellen, dass sie bei einer Beitragsanpassung so verärgert waren, dass sie gekündigt haben.
      Dabei gibt es bei Beitragsanpassungen einige Möglichkeiten weniger zu zahlen! Bei AN wie bei Beamten.
      So wie ich mich erinnern kann ist es der § 204 (oder 214??) des VVG.

    • Meine Frau hat vergangenes Jahr einen Prozess gegen die R+V gewonnen, die meiner Frau die Leistung zur Zusatzkrankengeldtagesversicherung auf Grund ihres Hüftleidens verweigert hat. Die R+V, wollte nicht mehr anerkennen, dass es die üblichen Krankmeldungen waren, sondern schrieb sie einfach mal Berufsunfähig um der Zahlung von Krankentagegeld zu entgehen. Der Amtsrichter machte diesem Versicherungsunternehmen einen Strich durch die Rechnung und mussten letztendlich doch zahlen. Soviel nur von privaten Versicherungen im Gesundheits- und Altersversorgungsbereich.

    • So etwas wirst Du auch bei der GKV erleben.
      Das hat mit der Privaten nichts zu tun. Es gibt auch genau festgelegte Bestimmungen was eine BU, eine EU .. ist. Und… wer damit nicht einverstanden ist, der darf in DE sich wehren.
      Im Falle Deiner Frau kann ich nichts sagen: ich kenne den Fall ja nicht … und warum die R+V das gemacht hat.

    • @Abreaumer,
      finde ich auch. Wäre aber erfreulich wenn Sie sich an solcher Diskussion auch beteiligen würden.

    • @Causa,

      damit wollte ich nur nur einmal darstellen, wie Versicherungen ticken. Ob nun privat oder nicht, ist mir hierbei völlig Wumpe. Den Fall meiner Frau können Sie auch nicht kennen. Fest steht aber, dass bei einer Krankentagegeldversicherung trotz reguläre Krankschreibung der Fachärzte die Versicherung selbstherrlich meine Frau Berufsunfähig geschrieben hat um kein Tagegeld zahlen zu müssen. Dieses ist zwar laut Satzung des Versicherungsunternehmen möglich und hat in diesem Sinne auch nichts mit der gesetzlichen Regelung der Berufsunfähigkeit zu tun. Der Fall aber war für dem Antwalt meiner Frau völlig klar, zumal 4 Fachärzte und ein amtlich bestellter Gutachter dem Versicherungsunternehmen das Gegenteil ihrer Behauptung bewiesen hatte. Ohne Rechtsschutz, hätte meine Frau wahrscheinlich spätestens nach der ersten verlorenen Instanz aufgeben müssen. Hier griff unsere Rechtsschutzversicherung und kann nur jedem empfehlen, sich in dieser Hinsicht versichern zu lassen.

    • Nein, müssen Beamte nicht. Für die gesundheitliche Versorgung reicht die Heilsfürsorge im Beamtentum aus. Wer mehr will, sollte sich privat versichern. Ein muss, steckt da meines Wissens nicht dahinter.

    • Das ist Augenwischerei. Die freie Heilfürsorge reicht eben nicht! Und wer meint, die Beiträge für die Versicherung sparen zu können, der ist selber schuld. Dann im Alter nach dem Staat zu schreien ist ….

    • @Causa,

      Dem Rentner aber muss sie reichen, weshalb bei Ihnen nicht? Als Rentner zahlen wir ja auch für jeden kleinen Pups. Nur mal zu Ihrer Information: Ich leide unter einer chronischen Herzerkrankung und habe zwei Herzinfarkte hinter mir. Das ist aber noch nicht alles, ich leide auch noch unter hochgradigem Asthma und muss zu meiner Beatmung zeitweise einen Sauerstoffkonzentrator nutzen. Das bekommt man aber als gesetzlich Krankenversicherter nicht zum Nulltarif. Menschen mit freier Heilsfürsorge werden nicht anders behandelt. Die müssen diverse Leistungen wie Rezepte oder Dienstleistiungen im Krankenhaus zwar auch bezahlen, dafür sind diese aber freigestellt, was Krankenkassenbeiträge anbetrifft. Auf Ihre Antwort bin ich doch sehr gespannt. Soll ich Ihnen noch mehr Vorteile benennen, die ein Beamter in seinen Dienstjahren im Vergleich zu einem Arbeiter und zum Altersruhestand hat? Mir geht es nicht um Sozialneid, sondern um Gerechtigkeit. Diese Zweiklassengesellschaft stammt noch aus Bismarckszeiten und sollte in unserer modernen Zeit mal endlich geändert werden. Und noch etwas, ich bin persönlich mit meiner Rente und den Leistungen der Krankenkasse noch recht zufrieden.

    • Rentenanpassungen, die jedes Jahr kommen sind mir wohlbekannt. Von einer Pensionenanpassung, habe ich noch nie etwas gehört. Fakt ist aber, dass sich Pensionäre in der Regel deutlich besser stehen, als einfache Rentner.

    • bitte genau lesen, was ich schreibe.
      Ich schrieb nichts von einer Pensionsanpassung! Ich schrieb Beitragsanpassung!

    • @Causa,

      dieses gehört aber im Kontext dazu. Beides Anpassung der Pension-und Beitragsanpassung gehören zusammen. Davon wird aber so gut wie nie berichtet, was Pensionäre so angepasst bekommen. Können Sie mir erklären, weshalb das so ist? Oder kennen Sie Quellen, die über so etwas berichten? Ich kenne viele Pensionäre und stelle immer wieder fest, das genau dieser Kreis von Altersruheständler, nie Flaschen sammeln mussten um ihr Einkommen aufzubessern, so wie es viele Rentner tun müssen, die ihr Lebenlang buckeln und knechten mussten und trotz ihrer Arbeitsjahre- und Leistung eine armselige Rente bekommen, die noch nicht mal zum kacken reicht.

    • @Tessa Lonicher,

      gehen Sie zurück in das Land der sozialen Gerechtigkeit nach Deutschland, da wird auch ganz sicher dem Beamtentum geholfen. (Satire Ende). Als Beamter in Deutschland geniesst man eine Menge beruflicher Vorteile. Vielfach geniesst man freie Heilsfürsorge, geht sehr viel früher in den Ruhestand. Und die Pensionen sind im Vergleich zum einfachen Arbeiter, viel höher als beim Rentner. Es sollte auch nicht unterschlagen werden, dass man als Beamter wohl kaum bis 67 Jahre buckeln und knechten muss, bevor man seine Rente geniessen kann. Sie möchten gerne wissen, woher ich dieses alles weiß? Ganz einfach, die Spatzen pfeifen es von den Dächern und als ehemaliger Bundesbeamter beim ehemaligen Bundesgrenzschutz in den Jahren zwischen 1978 bis 1982, weiss ich sehr viel darüber. Hat sich da vielleicht nicht vieles geändert, werden Sie fragen? Meine Antwort: Leider nein. Da müsste mir wohl viel entgangen sein. Ihrem Mann wünsche ich gute Besserung und das er möglichst schnell genesen wird.

    • die brauche doch gar nicht zurück nach DE! Auch Beamte sind in der EU genauso gut versorgt wie in DE.
      Also: KV ist die gleiche wie in DE, Pension die gleiche wie in DE.
      Es gibt extrem wenig Beamte in Pension, die zu den Altersarmen zählen.

    • @Causa,
      schön zu wissen. Dann dürfte es doch jedem pensioniertem Beamten klar sein, was ich der Frau Tessa Lonicher im letzen Kommentar geschrieben habe.

  19. Es klingt ja alles gut und schön und wenn es noch so vorteilhaft und schlüssig ist,wird es von den Blockparteien abgeschmettert.Es kann ja nicht richtig sein,weil es von der AfD kommt. Monate später versucht man dann die geklauten Ideen als seine eigenen zu verkaufen,wie man immer wieder sieht,es wird alles bei der AfD abgekupfert.Der Schlimmste war Lindner zur BTW und jetzt macht es die CSU.Schäbig kann ich dazu nur sagen !

  20. Soll das heißen der Parteitag hat die Wahl zwischen zwei fertigen Konzepten ohne Gestaltungsmöglichkeit? Oder geht der dann in einen offiziellen Ausschuss?

    Welches Konzept das Beste ist, mag ich nicht sagen… beide haben Vor- und Nachteile. Ich denke, eine Mischung aus dem Besten von beiden Konzepten wäre gut

    • Ich finde es gut, dass es zwei ausgearbeitete Konzepte gibt. Das klingt, nach „Nägel mit Köpfen“ gemacht. Allen kann man es nicht recht machen. Wenn zu viele Personen mitbasteln, wird das nichts.

  21. Beide Modelle haben ihren Reiz. Eine Mischung wäre ideal.
    1. jeder muss für seine Rente einzahlen. Dass das die ausgebeuteten Selbstständigen (z.B. Boten) nicht zahlen können ist klar. Doch dann muss der Auftraggeber mehr blechen.
    2. Grundrente könnte höher liegen als die Sozialhilfe. Man müsste verhindern, dass der Staat sich aus dem Topf bedient (so wie er es bisher gemacht hat).
    3. Rentenanspruch erst nach 10 Jahren (bei AN wie Beamten und Politikern). Ausnahme: Erwerbsminderung.
    4. Illegale Ausländer nach längstens 3 Monaten abschieben (ohne Rückkehrmöglichkeit)
    5. Keine Gelder für Anverwandte, die sich im Ausland aufhalten.
    5. Keine KVabsicherung für Verwandte im Ausland
    6. Kriminelle Immigranten sofort, ohne Karenzzeit, abschieben
    7. Für Flüchtlinge nur Sachleistungen und Taschengeld leisten.
    Gäbe noch einiges um Geld einzusparen und der Bevölkerung zukommen zu lassen. Doch diese 7 würden schon reichen alles zu finanzieren.

    • Ganz einfach:
      1. für die Altersrenten (Oma und Opa würden genug Geld haben um vernünftig leben zu können) Und keine Sorge: „überflüssige“ Renten gehen mit Sicherheit in die Wirtschaft. Entweder dadurch, dass die Rentner mehr ausgeben, oder sie stecken es den Kindern zu. Und was machen die damit? Ausgeben!
      2. hätte das auch die Folge, dass viele sich mehrere Kinder wünschen würden. Doch wie soll man heutzutage sich Kinder zulegen, wenn man nicht weiß, wie die überleben sollen?
      3. würden weniger Illegale zu uns kommen, wie wären nicht mehr das Schlaraffenland Afrikas und des Orients = weniger Straftaten.

    • Sachlich gebe ich Ihnen ja Recht.
      Aber sollte sich die AfD nicht erst einmal mit der Erhaltung der autochtonen Bürger
      und deren Sicherheit und dem Schutz der Grenzen kümmern?
      Denn ohne diesen Schritt helfen neue Rentengesetze nichts.
      Und solange die betriebliche Altersvorsorge unter den 0-Zinsen leiden und die
      Versicherten nur rund 80 % davon auf dem Konto haben, weil der Rest in voller Höhe
      für GKV, Pflege und Zusatzbeitrag abgezogen wird, ist auch diese Säule inakzeptabel. 🙂

  22. Im aktuellen Umlagesystem erhalten die aktuellen Rentner immer das was die aktuellen Erwerbstätigen einzahlen. Das funktioniert solange die Jahrgänge zunehmen, oder stagnieren. Die Hauptherausforderung des Rentensystems ist die Geburtenverweigerung der deutschen Bevölkerung seit gut 50 Jahren in Folge der radikalfeministischen Ideologie. Das AfD Konzept ähnelt dem der marxistischen Parteien und vergrössert das Desaster indem es noch mehr Menschen die bislang ausserhalb des Systems bleiben konnten in das Desaster mit hineinzieht. Sinnvoll wäre es möglichst viele Menschen von dem System unabhängig zu machen um den Schaden zu begrenzen.

    • Dann muss man es konsequenterweise ganz abschaffen und jeder sorgt für sich selbst vor, entweder, indem er seine Rentenzahler selber zeugt und zu wertvollen Menschen erzieht oder indem er sich rechtzeitig genug vom Mund abspart fürs Alter.

    • @Starost,

      das wird nicht funktionieren, weil es in unserem „Sozialstaat“ immer noch zu viele arme und zu viele reiche Menschen gibt. Den armen Menschen fehlt die Knete um sich ihre „Rente“ ansparen zu können weil es der Reiche durch Ausbeutung in seinem Unternehmen fehlt. Alle Menschen unter einem gleichen Level zu bringen, so dass es weder arm und reich gibt, ist eine Illusion. Diese scheitert allein schon an der Hab- und Raffgier der Reichen und Superreichen.

      Kapito?

    • Alle Menschen auf ein Level zu bringen, so dass es weder arm noch reich gibt, scheitert nicht an „Raffgier“, sondern daran, dass die Menschen zu unterschiedliche Voraussetzungen haben und sich nicht über einen Kamm scheren lassen. Versucht man es doch, werden diejenigen, von denen man sich mehr Leistung als Konsum – und somit die Alimentierung der Unfähigen – verspricht, das Weite suchen. Schon die DDR stand vor dem Problem und musste ihre Leistungsträger irgendwann einmauern, um das Sozialismus-Experiment zumindest noch eine Weile weiterbetreiben zu können. Kapito?

    • @Starost,

      nein nix mit Kapito. Ja, es bestehen unterschiedliche Voraussetzungen. Nicht jeder Mensch ist zum Akademiker, Doktor oder Professor oder auch zum Unternehmer berufen. Aber dieses reicht mir nicht. fest steht für mich, dass Deutschland keinen sozialen Arbeitsmarkt hat sondern einen prekären Arbeitsmarkt unterhält. Wenn Sie mit „Unfähigen“ deutsche Arbeitsnehmer meinen, so stimmt Ihre Ausführung nicht. Es ist eher umgekehrt, dass sich die Fähigen eher in das Ausland absetzen beziehungsweise auswandern um besser Arbeitsbedingungen und faire Löhne zu erzielen. Über unregistrierte oder zur Abschiebung bestimmte Migranten, die alimentiert werden, will ich gar nicht erst sprechen, falls Sie diese mit „Unfähig“ gemeint haben sollten. Das ist für mich ein anderes Kapitel. Eine Mauer benötigen wir als Bundesbürger nicht, die existiert noch in den Köpfe. In der DDR herrschte Mangelwirtschaft durch die Reparationsleistungen an die ehemalige Sowjetunion. Auch fehlte es an konkurrenzfähiger Industrie. Und das heutige Gebiet der ehemaligen DDR, leidet noch heute in gewissen Regionen unter einem Bevölkerungsstrukturmangel. Ich hoffe aber nicht, dass eine aus Stein gebaute Mauer mit Selbschussanlagen eingerichtet werden muss, wenn die „deutsche Elite“ aus den selben Gründen in das Ausland auswandern muss wie in der ehemaligen DDR. Noch ist Deutschland nicht soweit, dass es zu so etwas kommen muss.

    • Das ist ja gerade das Problem, dass die Fähigen massenhaft abwandern und die Unfähigen zurücklassen und somit anreichern, gleich ob sie nun Deutsche sind oder Ausländer. Und die Fähigen wandern ab, weil sie sich ausgesaugt fühlen von einem Staat mit sehr hoher Staatsquote und einer vergleichsweise wenig wahrnehmbaren Gegenleistung. Den Prozess kann man durch die Einführung von NOCH MEHR Umverteilung nicht verhindern, nur beschleunigen – oder man mauert die Leistungsträger eben ein. Vielleicht sollte man mal unseren ausufernden Staatsapparat fragen, wieso von dem vielen abgeknöpften Geld so wenig an der richtigen Stelle ankommt? Ich bin übrigens nicht der Meinung, dass alles, was nicht Akademiker ist, automatisch „unfähig“ ist. Deutschland unterscheidet sich nicht so sehr in seinen akademischen Berufen vom weniger wettbewerbsfähigen Ausland als vielmehr in seiner qualifizierten gewerblichen Berufsausbildung. Und für die Wirtschaft unbrauchbare akademische Grade gibt es mittlerweile auch genug.

    • Würde das Beamtentum, genauso ihre Beiträge in die Rentenversicherung leisten wie es normale Arbeiter tun, wäre die halbe Miete schon bezahlt. Würde man die Riesterbeiträge auf die normale gesetzliche Rente beilegen und den Riesterbetrug endlich abschaffen, wäre schon dreiviertel der Miete schon gezahlt. Würden die Renteneinlagen, nicht für andere Dinge zweckentfremdet, würde unser Rentensystem, trotz der Geburtenverweigerung noch gut funktionieren. Und was verstehen Sie Herr Narrog unter marxistischen Parteien? Ich sehe die Grünen, ganz anders wie die Linken, ich sehe die Linken wiederherum ganz anders wie die SPD. Keine dieser drei Parteien, sehe ich mit dem Marxismus hofieren. Allerdings, habe ich etwas gegen soziale Ungerechtigkeit in unserem Land. Und da kommt mir die Linke schon ganz recht, egal, ob diese Linke nun gegen eine Invasion von Fremden ist oder auch nicht. Karl Marx ist ein deutscher Philosoph. Nicht alle seiner Ideen sind auf heutige Zeit noch gültig. Ich denke aber doch, dass es in einem so „reichen Sozialstaat“ wie es Deutschland sein will, doch an sozialer Gerechtigkeit fehlt und sich lohnt dafür einzutreten und es mir nicht notwendig erscheint, dass es in Deutschland Suppenküchen, Tafeln, arme Kinder und arme flaschensuchende Rentner geben muss.

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