Neue VDK-Chefin will Bündnis gegen AfD

Verena Bentele (Bild: Cducsu, Steven Rösler; CC BY-SA 3.0)

Mit Verena Bentele, der blinden ehemaligen deutschen Biathletin und Paralympics-Siegerin, hat der VDK sich eine waschechte Sozialistin und AfD-Hasserin als Chefin in den angeblich gemeinnützigen Verein geholt. Neben asozialistischen Segnungen für die Allgemeinheit fordert Bentele für sich selbst – nach bester Sozialistenmanier – einen „angemessenen“ Teil des Kuchens. 

Verena Bentele ist nicht nur SPD-Mitglied sondern auch die designierte Präsidentin des als gemeinnützig eingetragenen Vereins „Sozialverband VdK Deutschland e. V. „. Der VdK ist  bundesweit die größte Interessenvertretung von älteren Menschen, chronisch Kranken und Menschen mit Behinderung und zählt nach eigenen Angaben rund 1,8 Millionen Mitglieder.

Bentele ruft andere Sozialverbände zu einem Bündnis gegen die AfD auf

Bentele, die am vergangenen Mittwoch an die VdK-Spitze gewählt wurde, hält ein ganzes Bündel an asozialistischen Forderungen in der Hand. So fordert sie, dass Deutschland „gerechter werden müsse“ und macht sich für einen Mindestlohn von mindestens zwölf Euro stark. Die Managergehälter will sie auf das etwa Zehnfache des Durchschnittslohns der betreffenden Belegschaft einfrieren.

Die AfD hat die ehemalige Behindertenbeauftragte der Bundesregierung ganz besonders im Visier. Denn die Partei stellt in ihren blinden Augen eine Gefahr für das deutsche Gesellschaftssystem dar. Wahrheitswidrig behauptet die 36-Jährige, dass die AfD „viele menschenrechtliche und soziale Standards in Deutschland in Frage stelle“ und die Partei sich pauschal gegen die Inklusion in Schulen stelle. Da seien die Sozialverbände gefragt, die AfD und ihre „unsozialen Positionen zu entlarven“, so die Ansage der Berufslinken. Wie das funktioniert – oder eben auch nicht – wurde am Beispiel des, auch durch den VdK, inszenierten Bohei rund um die AfD-Bundestagsanfrage zu Schwerbehinderungen in Deutschland klar (Jouwatch berichtete).

Bentele will angeblich kräftig Kohle für ihr VdK-Engagement sehen

Dass Bentele das glänzendes Beispiel einer Vollblut-Sozialistin abgibt, machte der baden-württembergische Chef des Sozialverbands VdK, Roland Sing, wohl eher unfreiwillig, deutlich. Sing hatte sich gegen die Wahl von Bentele an die Spitze des Bundesverbandes ausgesprochen. Denn: Frau Bentele will Kohle sehen für ihr angeblich soziales Engagement. Genauer gesagt möchte sie dieses mit 100.000 Euro pro Jahr versilbert wissen, so zumindest Sing, der argumentierte: „Wenn an der Spitze Geld bezahlt wird, dann wird die ganze ehrenamtliche Struktur des Verbandes infrage gestellt“.

Bentele bestritt laut dem SWR die von Sing genannte Summe. Sie verlange doch kein Gehalt, sondern eine „angemessene Entschädigung für ihre Tätigkeit“. Sie sei erst 36 Jahre alt und brauche diese, um nicht später in die Altersarmut abzurutschen. Und um nach Herzenslust gegen die AfD anzukämpfen. (SB)

 

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