Bosbach kritisiert Özil und Gündogan

Foto: Mesut Özil (Deutsche Nationalmannschaft) (Pressefoto Ulmer, über dts Nachrichtenagentur)
Foto: Mesut Özil (Deutsche Nationalmannschaft) (Pressefoto Ulmer, über dts Nachrichtenagentur)

Berlin  – Neues zum Thema „Gelungene Integration“, oder „Einmal Türke, immer Türke“: Der Innenpolitik-Experte Wolfgang Bosbach (CDU) kritisiert die Nationalspieler Özil und Gündogan nach ihrem Treffen mit dem türkischen Staatspräsidenten Erdogan. Bosbach sagte der „Heilbronner Stimme“ (Dienstag): „Niemand erwartet von unseren Nationalspielern mit Migrationshintergrund, dass sie ihre Herkunft verleugnen. Aber von denen, die für unser Land spielen, sollten wir schon erwarten, dass sie wissen, dass nicht Erdogan, sondern Steinmeier ihr Präsident ist.“

Bosbach fügte hinzu: „Es ist mehr als nur befremdlich, dass beide auf diese Weise einem antidemokratischen, autoritären Herrscher huldigen, und die moderate Reaktion des DFB lässt sich nur damit erklären, dass man dort alles unterlassen möchte, was Unruhe in die WM-Vorbereitung bringen könnte.“ (Quelle: dts)