Angst vor Islam-Terror: Polen verlassen Großbritannien

Foto:Durch Tupungato/shutterstock
Keine Angst vor islamischem Terror - nächtliches Straßentreiben in Warschau ( Foto:Durch Tupungato/shutterstock)

Immer mehr Polen verlassen Großbritannien Richtung Heimat. Das Königreich ist ihnen zu unsicher geworden. Terrorangriffe, Anti-Weißer-Rassismus und die Neujustierung der Wirtschaft machen ihnen die Entscheidung leicht. 

von Marilla Slominski

Neben dem polnischen Wirtschaftswachstum, dem bevorstehenden Brexit geben einige Rückkehrer im polnischen Magazin wSieci  auch die Bedrohung durch islamische Terroranschläge als Grund an, wieder in die Heimat zurückzukehren. Im vergangenen Jahr war unter den acht Toten des Westminster-Anschlags auch ein Pole, beim Manchester Attentat hatten von 22 Ermordeten zwei Opfer die polnische Staatssbürgerschaft.

Für den Priester Mateusz Konopiński und Tomasz Kania, die beide seit mehr als zehn Jahren in London leben, ist klar, dass London schon lange keine sichere Stadt mehr ist: „Hier kann jederzeit schnell etwas passieren und wir sind nicht sicher, dass die Polizei in der Lage ist, geplante Terrorangriffe frühzeitig zu entdecken.“

„Erst als ich wieder in Polen war, habe ich verstanden, wie es ist, sich wirklich sicher zu fühlen“, erzählt Ewa Pastuła, die lange in der britischen Kleinstadt Milton Keynes in Buckinghamshire lebte und in ihre Heimat zurückging.

Polen, dass für offenen Grenzen innerhalb der EU ist und rund eine Million ukrainische Flüchtlinge aufgenommen hat, weigert sich beharrlich, die Masseneinwanderung von Muslimen zuzulassen. In Polen gab es so auch bisher nicht einen einzigen islamischen Terroranschlag, während das übrige Europa die islamische Einwanderung bereitwillig mit dutzenden Anschlägen und unzähligen Ermordeten hinnimmt. „Terroranschläge kann man nur wirksam verhindern, wenn man keine muslimischen Migranten ins Land läßt“, war die harte Schlussfolgerung des polnischen Politikers Ryszard Czarnecki nachdem drei Islam-Kämpfer am 3. Juni letzten Jahres mit einem Lieferwagen und Messern ein Blutbad mit fünf Toten und 48 Verletzten in London anrichteten.

Auch Rassismus spielt für die Polen eine immer größere Rolle. Besonders in Gegenden mit vielen schwarzen Bewohner, seien die weißen christlichen Polen und andere Osteuropäer nicht gerne gesehen, berichtet das Magazin wSieci.

In Großbritannien gab es in letzter Zeit vermehrt Attacken auf Polen, die rassistisch motiviert waren, berichtet Breitbart. So wurde letztes Jahr eine 34-jährige Polin in Birmingham von drei „Asiaten“ angegriffen, als sie mit ihrem Freund nachts unterwegs war. Die drei Männer brachen der Frau mit Faustschlägen Nase und Wangenknochen, bevor ihr Freund dazwischen ging und sie verteidigte.

 

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Der Freund der Frau (links) stellt sich mutig den drei Angreifern (screenshot birminghammail)

In einem anderen Überwachungsvideo, das die britische Polizei veröffentlichte, ist zu sehen, wie eine 12-köpfige Gruppe schwarzer Männer und Frauen einen Polen in einer Londoner U-Bahnstation attackiert. Der Mann wurde schwer verletzt und erlitt einen Schädelbruch und Hirnblutungen.

Ein weiteres starkes Rückkehr-Motiv für die Polen seien ihre Kinder. Sie sollen in einem stabilen Umfeld aufwachsen. So seien die Briten zwar „freundlich und kultiviert“, doch in den Schulklassen gäbe es nur noch wenige Kinder, deren Eltern verheiratet sind und noch weniger würden je eine Kirche besuchen.

„Wir haben beobachtet, dass die Schulfreunde unserer Kinder in einer völlig säkularen Welt aufwachsen und sich nur noch für ihr eigenes Vergnügen interessieren. Wir stellten uns daraufhin die Frage, ob das wirklich die Umgebung ist, in der unsere Kinder großwerden sollen“, so Ewa Pastuła.

 

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