Newsroom for nothing?

Foto: Collage
(Foto: Collage)

In der AfD basteln die Vollblut-Amateure gerade an einem kostspieligen und total überflüssigen „Newsroom“. Das Motiv, so etwas in die ausgetrocknete Medienlandschaft zu installieren, ist ja noch verständlich, da die Mehrzahl der deutschen Journalisten auf Anweisung von ganz oben und ideologisch ferngesteuert, negativ bis gar nicht über die AfD berichten und die vielen schlechten Quasselshows die neue Partei ignorieren müssen.

Von Thomas Böhm

Aber die AfD-Oberen scheinen sehr schnell vergessen zu haben, wer sie in den Bundestag geschmettert hat. Das waren nämlich die freien Medien, das war die Gegenöffentlichkeit, die immer mehr an Bedeutung in diesem Land gewonnen hat und mittlerweile mehrere Millionen Leser erreicht. Unvorstellbar, dass die AfD so viele Wähler hätte gewinnen können, wenn die Bürger lediglich die mediale Wahl zwischen Pest und Cholera gehabt hätten. Unverständlich auch, dass es bei der AfD immer noch Leute gibt, die dem medialen Feind in den pavianroten Hintern kriechen. Aber das mag der Eitelkeit geschuldet sein („schau mal, ich war gestern in der „Bild“. Die haben mich zwar als Nazi bezeichnet, aber das Foto war doch geil“)

Nun aber will die AfD ausgerechnet diejenigen schwächen, die für sie gekämpft haben. Vielleicht nicht mit Absicht, aber dann gewiss aus Kurzsichtigkeit, die gepaart mit verletzter Eitelkeit ziemlich üble Auswirkungen auf den politischen Widerstand haben wird.

Denn woher soll die AfD das Personal beziehen? Mit Sicherheit nicht aus dem Profi-Lager der linken Medien. Die meisten Journalisten in Deutschland würden einen Teufel tun und ins andere Lager wechseln. Sie wären für ihr Leben gezeichnet, könnten sich eigentlich gleich einen beruflichen Strick nehmen.

Es sei denn, die AfD würde jedem einzelnen jeden Monat und das für mindestens 10 Jahre einen Gehaltsscheck von 15.000 Euro ausstellen, dann wäre bestimmt der eine oder andere bereit, seine Ideologie zu verkaufen. Aber hat die AfD tatsächlich so viel Geld übrig für einen Newsroom, der als Verkündungsmedium die Blase nie verlassen wird und mit Sicherheit keinen einzigen neuen Wähler generieren würde?

Dieser Newsroom würde also automatisch die freien und gegenüber der AfD kritisch, aber auch solidarisch schreibenden Medien schwächen, weil die AfD dann von denen die guten Leute absaugen müsste. Getreu dem Motto: Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen. Bereits jetzt schon werden von Seiten der AfD immer wieder Versuche gestartet, die wenigen mutigen Profis, die für die freien Medien arbeiten, zugunsten der Parteiarbeit abzuziehen. Manchmal mit Erfolg.

Wer, außer den eingefleischten AfD-Fans würde sich für kontrollierte Nachrichten aus dem Dunstkreis der AfD interessieren? Statements von der heiligen Alice und Alexander dem Großen findet man auch ohne Newsroom schon zuhauf in den sozialen Netzen und in den freien Medien, dazu benötigt man kein kostspieliges Team, keine tolle Technik und große Newsrooms. Für die anderen Medien und für den politischen Gegner wird das, was der Newsroom dann absondert sowieso als Fakenews gekennzeichnet und Frau Kahane zur Prüfung vorgelegt.

Was soll also aus diesem Newsroom herauskommen, außer bessere Pressemitteilungen?

Bereits jetzt schon schmeißen die Redaktionssekretärinnen in den Mainstream-Medien fast alle AfD-Pressemitteilungen auf Anweisung ihrer Chefs ungelesen in den Papierkorb und das wird auch nicht besser werden, wenn diese aus dem AfD-Newsroom stammen.

Wenn Frau Weidel von einem durch die AfD gebastelten Breitbart „von außen“ träumt, dann soll sie weiter träumen, aber das bitte nicht öffentlich verbreiten. Denn Breitbart ist nur groß geworden, weil Bannon zwar Trump in den Amtssessel gehoben hat, aber auch, weil Trump nicht Besitzer und damit Kontrolleur von Breitbart war.

Warum verdrängt Frau Weidel die Tatsache, dass es in Deutschland bereits mehrere „Breitbärte“ gibt, die gut vernetzt sind, getrennt marschieren, aber auch gemeinsam zuschlagen können?

Will sie, wie die SPD, die Kontrolle über die Gegenöffentlichkeit übernehmen, um jegliche Kritik auszuschließen? Haben wir nicht alle gerade diese Vermischung von Politik und Medien bekämpft?

Nein, hier werden Energien verschwendet, die die AfD besser in die politische Arbeit investieren sollte. Die Medienarbeit aber sollte sie anderen überlassen.

Sonst wird das nichts mit der nächsten Wahl.

46 Kommentare

  1. Das ist der bisher unsinnigste und zickigste Artikel, den ich bei
    Jouwatch gelesen habe. Wie anmaßend kann man eigentlich
    sein? Die AfD eine BT-Fraktion von Jouwatchs Gnaden? Und
    dann den persönlichen Frust rauslassen und nun die einzige
    und vermutlich letzte Hoffnung für eine politische Umkehr
    einfach so wieder kaputtschreiben, weil die Partei die Jouwatch-
    Redaktion nicht um Genehmigung für ein neues Projekt gebeten
    hat? Sicher haben die freien Medien die AfD unterstüzt, worüber
    hätten sie denn sonst schreiben sollen? Aber jetzt trotzig auf
    einer jungen Pflanze herumtrampeln, die noch gar nicht so
    richtig Wurzeln gebildet hat. Irgendwie erinnert mich das jetzt
    an Petry und Pretzel, tut mir leid.

  2. Marktwirtschaft: Die AFD hat halt jetzt Geld und braucht Leute. Auch Autoren der „Freien Medien“ und dazu gehöre ich auch, müssen Rechnungen bezahlen. Nicht jeder ist Erbe oder bereits Rentner und kann es sich leisten, ewiglich zum Nulltarif oder für „kleines Geld“ zu arbeiten. Auch ich habe mich schon bei der AfD beworben, obwohl ich lieber weiter Journalist als Pressemann wäre.

  3. Ich finde einen sog. „Newsroom“ sehr gut! Einfach, um die parlamentarische Arbeit der AfD einem breiteren Publikum zu offerieren! (Man kann schließlich nicht ständig seinen Bundestagsabgeordneten fragen, welche Anträge o.ä. die AfD gerade macht!) Oder hat irgendein Kommentator hier schon gehört, dass die AfD schon vor vier Wochen eine Verfassungsklage gegen Merkel angestrengt hat? Aktenzeichen: 2 BvE 1/18
    Da die MSM vehement jede (für viele Bürger positiv empfundene Nachricht) über die AfD-Aktivitäten ignorieren und nicht veröffentlichen muss eine alternative Berichterstattung über die PARLAMENTARISCHE Tätigkeit der AfD her!

  4. Es geht bei dem newsroom um eine AFD-Pressestelle mit 20 Mitarbeitern, die Pressemitteilungen über aktuelle news und Arbeit der AFD-Bundestagsfraktion usw herausgeben sollen, ohne dass etablierte Medien die AFD dabei künftig ignorieren und negativ abwerten können.

    Ich meine, dass es nicht reicht, wenn AFD-nahe Medien berichten, was sich außerhalb der AFD negativ abspielt oder wie sich die sog. etablierten Parteien unfähig verhalten bzw., was sonst in der Republik und der Welt los ist oder wie die AFD negativ behandelt wird usw usw.

    Dringend erforderlich ist, dass die AFD alles, was sie in den Parlamenten tut (Anträge, Erfolge, Misserfolge, Meinungen, Interviews mit Videos, Zahlen und Fakten usw), seriös berichtet, damit nichts unter den Tisch fallen kann, was die AFD und auch andere gewählte Parteien in den Parlamenten zu verantworten haben.

    Falls auch dort nur Negatives über Andere berichtet wird und kaum was
    über die parlamentarische Arbeit der AFD nach außen dringt, wird m.E.
    alles erfolglos untergehen.

    Wenn es gut aufgezogen wird, wäre das eine zusätzliche unabhängige Pressestelle „pro AFD“, die es m.E. bisher nicht gibt und die auch keine unlautere Konkurrenz für andere alternative Medien wie z.B. jouwatch darstellt. Sowas ließe sich auch gut verlinken usw.

    Auch die Plattform „AFD kompakt“ als Online-Mitgliedermagazin berichtet bisher zu wenig über die parlamentarische Arbeit der AFD. Da wäre insgesamt noch Luft nach oben.

    Also erst mal abwarten, was sie liefern, bevor man schon von Anfang an alles ablehnt.
    Verbesserungsvorschläge sind später immer möglich.

  5. Genauso ist es. Es gibt mittlerweile genug freie Medien mit ausreichend Reichweite. Um die muss sich die AfD kümmern, dort sind die klugen Köpfe, die auch hin und wieder den ein oder anderen Verbesserungsvorschlag haben.
    Niemand hat was dagegen, wenn die AfD MSM Journalisten auslädt. Dann ladet aber bitte die freien Medien ein, damit die MSM sich die Infos dann bei freien Journalisten holen müssen.

  6. Auf YT hat die AfD auch eigene Kanäle, ich denke man kann da gelassen bleiben. Es gibt so viele Angebote sich gut zu informieren. Alles lesen zu wollen, wäre ohnehin eine „Vollzeit-Anstellung“.

  7. Nun ja, auch die AfD möchte halt gerne so spielen wie die anderen auch.
    Man möchte eben doch zu gerne Teil des Ganzen sein, leichter Leben, nicht immer nur Opposition spielen, denn das ist ermüdend.
    Denkt die AfD das offiziellen Infos mehr geglaubt wird…?
    Sind sie auf das Spiel der Altparteien hereingefallen die alternative Medien schlechtreden und möchten sich ein wenig davon distanzieren ?

    Viel effektiver wäre es aber, man würde für die Blogger, die im Wahlkampf die AfD unterstützt haben, einen direkten Zugang zu AfD Infos schaffen, einen direkten Draht legen.

    Natürlich ist es nicht ganz das selbe, denn die Blogger werden immer noch lesen, nachdenken und unterscheiden was man ihnen da vorsetzt. Schmarren und Propaganda kommen dann aber eben kaum zum Zug.
    Wer also mit Bloggern arbeiten möchte, muss Handfestes bringen und das ist eben unbequemer wie mit dem eigenen News-Room der alles verbreiten muss was die Partei möchte.
    Kaum jemand aus der Blog Lesergemeinde wird einen News-Room frequentieren, und das dürfte bei der AfD die grosse Mehrheit sein,.

  8. Auch wenn es hier alle anders sehen, kann ich Herrn Böhm sehr gut verstehen. Wie haben sich die Freien Medien für die AfD in Wahlkampf den Arsch aufgerissen. Jetzt wo die AfD im Bundestag sitzt und Zugang zu den großen Fleischtöpfen hat, fängt sie an so einen Quatsch zu veranstalten. Liebe AfD Ihr solltet euch lieber auf das wesentliche konzentrieren. Wenn man die letzten Bundestagsdebatten ansieht, haben die alteingesessenen Parteien euch in der letzten Zeit so einige Fehler vorgezeigt die aus nicht sehr gut ausgearbeiteten Änderungsanträgen bestand. Also Freunde nicht über Medien nachdenken, dass hat Zeit. Konzentriert Euch besser darauf weniger Fehler zu machen

    • Ich sehe es wie Sie, was ich in meinem Kommentar auch so geäußert habe. Der größte Teil heute, und da haben Sie recht, sieht es etwas naiver und ich habe manchmal den Eindruck, dass Kritik an der AfD unter Afdlern nicht erwünscht ist. Was wieder einmal blauäugig ist. Aber dies ist hier keine represäntative Umfrage. Vielleicht waren heute nicht so viele kritische Stimmen bei jouwatch unterwegs. Es gibt genügend, speziell bei YouTube , die die AfD extrem kritisch sehen. Ich im Übrigen auch und das ist gut und gesund. Alles andere treibt nur ins Elend, wie man bei Merkel sieht. Mein Motto ist deswegen: Bleiben Sie kritisch!

  9. Lieber Thomas Böhm, ein AFD-Newsroom stellt doch keine Konkurrenz zu Euch dar. Es ist vielmehr eine „weitere“ Informationsquelle. Auf der Jouwatch-Seite habt ihr ja auch eine neue Rubrik „Freie Medien“ wie ich gesehen habe. Finde ich sehr gut ! Darunter sind Seiten aufgelistet, die ich vorher noch gar nicht kannte. Jouwatch wird aber trotzalledem und weiterhin sehr gerne von mir gelesen.

    • Heide Kraut und ein Foto von Eberybodys Darling Alice Weidel….. Ich glaube nicht, dass Herr Böhm Konkurrenz wittert .Die AfD biedert sich dem Mainstream an und stösst die Alternativen Medien vor den Kopf. Und nun der Newsroom. Die AfD soll endlich Politik betreiben und in die Pötte kommen. Diese Spirenzchen und Affigkeiten , speziell von Weidel , sind echt schlimm. Diese Frau ist der Untergang der AfD. Hier ein Treffen mit Bannon, da ein affiger Urlaubsgruss aus der Schweiz. Die Frau hat weder den Ernst der Lage erkannt, noch den Schuss gehört. Für mich ist dieAfD bereits jetzt schon, eine der größten Enttäuschungen. Danke dafür Frau Weidel!

    • Nur weil EINE EINZIGE Frau eine „Enttäuschung“ für Sie ist, ist gleich die GANZE Partei eine „Enttäuschung“?
      Die AfD ist, wie jede andere Partei oder Verein auch, ein Querschnitt von verschiedenen Menschen, mit verschiedenen Charaktereigenschaften! Eine DEMOKRATISCHE Partei kann und wird so etwas aushalten!
      Wichtig ist doch nur, was uns alle eint: Die Ablehnung der rechtsbrecherischen linksgerichteten CDU/CSU/SPD/GRÜNEN-Merkel Einheitspartei, die dem deutschen Volk schaden will!

    • Habe ich gesagt, dass eine einzige Frau die Enttäuschung ist? Nein, die AfD ist enttäuschend. Ob Ihnen das nun gefällt oder nicht. Auch AfDler sollten langsam damit anfangen, Andersdenkende zu akzeptieren und deren Meinung zu ertragen. Danke für das Gespräch!

    • Warum gleich so giftig? 😉
      Sie schrieben:..“für mich ist die AfD eine Enttäuschung….danke dafür Frau Weidel..“
      So muss man doch annehmen, dass sie über die AfD als GANZES enttäuscht sind, weil sie mit Frau Weidel als EINZELPERSON nicht einverstanden sind!
      Sie sind also kein „AfD-ler“!?, noch waren Sie es je, da Sie ja behaupten, „…AfDler akzeptieren keine Andersdenkenden“

    • Ich habe die AfD gewählt. Ich merke aber immer wieder , und das sieht man ja auch an den Reaktionen auf die Kritik von Herrn Böhm, dass Andersdenkende , also kritische Menschen in der AfD und unter Anhängern unerwünscht sind. Dabei ist sie wichtig, damit es kein zweites Merkelfiasko gibt. Die AfD entfernt sich immer mehr vom Bürger. Kooperationsverbot mit Pegida, Demonstrationsverbot in Kandel, dämliche Complianceregeln, überflüssige Stiftungsideen, lächerlicher Newsroom. Politisch korrekte Interviews im ÖR Fernsehen, harmlose Auftritte von Reusch bei Hart aber Fair. Eine Slapstickrede zum Deutschhass von Jens Maier im Bundestag. Ein Grinsebärchen Boehringer im Morgenmagazin. Ein offener und anbiedernder Brief von Meuthen an die muslimische Community. Und eine Weidel die permanente
      Urlaubsgrüsse aus der Schweiz sendet. Wer hat da noch Angst vor der AfD? Niemand!

    • Die AfD wandert auf einem schmalen Grat! Einerseits muss sie aggressiv gegen die Regierung auftreten, andererseits muss sie aufpassen, dass eben jene sie nicht vollständig kaputtmacht! (Komplettes Ignorieren von Seiten der ÖR, sämtlicher MSM, Hetze als „brauner Dreck“ bis hin zur rechtswidrigen Durchsuchung vom Verfassungsschutz von privaten Wohnungen) Was hilft es, wenn die AfD keine Öffentlichkeit mehr bekommt und kein potentieller Wähler mehr erfährt, welche (gute) Politik die AfD macht?
      Außerdem ist diese Partei erst ein paar Jahre jung! Da sind ALLE noch in der „Lernphase“! Jetzt schon von ihnen zu verlangen, sich wie Vollprofis mit 30 jähriger Erfahrung aufzuführen, ist meiner Meinung nach, etwas zu viel verlangt!
      Sie können es ja besser machen! Werden Sie Mitglied und lassen sich für ein Amt aufstellen! Die AfD braucht immer gute Leute in den Vorständen usw.!

    • Glauben Sie eigentlich, dass die AfD erfolgreich sein könnte,
      wenn sie sich durchgehend als Krawall-Fraktion betätigen würde.
      Was erwarten Sie von einer jungen Partei, die mit gerade mal

      etwas über 90 Abgeordneten einer geschlossenen Linksfront
      von über 600 fanatischen Deutschland Abwicklern gegenüber
      sitzt, die den versammelten Mainstream hinter sich wissen?

    • Mit dem Glauben ist das so eine Sache….
      Ich möchte weiter eigenständig denken dürfen.Das sollten auch AfD ler endlich mal untereinander kapieren. Alles unkritisch hinzunehmen halte ich für einen Fehler, siehe Merkel und die CDU. Und deshalb bleibt mein Motto weiterhin: Bleiben Sie kritisch! Wenn es was zu loben gibt, tue ich das auch, z.B bei den exzellenten Reden von Curio. Er biedert sich nie an und spricht die Dinge an. Was man nicht von allen sagen kann. Denn dauerhaft wird eine angedachte Stiftung, ein affiger Newsroom, Complianceregeln, Kooperatipnsverbot mit Pediga, Demonstrationsverbot in Kandel und magere und harmlose Auftritte in Talkshows nicht ausreichen, um das Land aus den Dreck zu ziehen. Und da bleibe ich bei…Punkt.

  10. Lieber Herr Böhm, ich denke, man muß miteinander sprechen!
    Wenn sie sehen, woher sich die AfD Politiker selbst informieren, dann sind das gerade Medien wie jouwatch, PI, etc..
    Vielleicht ist das wirklich nur ein Missverständnis.

    Vielleicht führt so ein Artikel wie der hier dazu, daß man die Sache klärt.

  11. Finde den galligen Unterton des Artikels sachlich nicht gerechtfertigt. Ein AfD-Newsroom mit der Hauptaufgabe „Kontakt zu Mainstream-Medien“ wäre in der Tat vergebliche Liebesmüh. Glaube aber nicht, dass das so gedacht ist. Der Newsroom wird eher für die direkte Kommunikation mit dem Wähler oder den eigenen Mitgliedern konzipiert sein, als Alternativen halt zu den Mainstream-Multiplikatoren. Ich bin SPD-Mitglied geworden, nur um gegen die GroKo zu stimmen. Jetzt kriege ich von den Roten mindestens einmal Email am Tag mit Infos, Veranstaltungen etc. Zu sowas könnte der Newsroom auch gut sein. Die Konkurrenz zu den alternativen Medien sehe ich nicht. Ist eine Ergänzung. Dass Journalisten gelegentlich Redaktionen und Auftraggeber wechseln ist business-as-usual.

  12. Tja, brächte man das von Herrn Böhm Geschriebene auf seinen sachlichen Gehalt, lohnte es sich, darüber nachzudenken und es zu diskutieren. Man spürt aber den Schaum, der Herr Böhm vor dem Mund stand, als er dies schrieb. Wieso ist er so aufgebracht? Welche Aversionen, Konkurrenzen oder was auch immer ist da der Hintergrund?

  13. Ich finde, hier wird unter einem Vorwand etwas unnötig kritisiert. Als ob alle verfügbaren kritischen Journalisten und Blogger jetzt zum AFD-Newsroom wechseln würden …

  14. Also Recht hat er.
    Das ist unnütze Resourcen verschwendung. Für das Geld könnte man alle Alternativmedien sehr gut aufpäppeln. Der Rest ist leeres Geseiere.

  15. Breitbart ist noch ein anderes Kaliber.
    Zum Beispiel wurde heute der Beitrag „Donald Trump officaly opens U.S. Embassy in Jerusalem“
    7510 mal kommentiert.
    7537 mal kommentiert.
    Man kann da zuschauen wie der Zähler hochläuft.
    7548 mal.

  16. Missgünstig? Wieso sollte Herr Böhm das sein? Wir haben im Land weiss Gott andere Probleme als so einen beschissenen elitären Newsroom. Auf YouTube laufen massenweise Videos der AfD. Aber das ist der Frau Weidel ,dem Goldman und Sachs Häschen wahrscheinlich zu schnöde. Ich habe die gewählt , damit die das Land aus dem Sumpf holen, und nicht um Alices Weidels Eitelkeit zu befriedigen. Die Frau ist machtgeil ohne Ende. Und leider gibts auch unter den Anhängern Gutmenschen und Naive. Die AfD kann man vergessen….

  17. Stimme Herrn Böhm zu…
    Den Newsroom finde ich nicht gut, genauso wenig wie eine Stiftung. Dass die AfD die Freien Medien wie Dreck behandeln und sich andersherum den Mainstreammedien anbiedert, geht auf Alice Weidels Konto. Weidel ist Machtgeil ohne Ende, das hat bereits Thorsten Schulte, alias Silberjunge auf YouTube geschildert. Aus vielen gestandenen Männer wie Roman Reusch, Jens Maier oder Boehringer hat sie bereits Bettvorleger gemacht. Statt die Berichterstattung den Freien Medien zu überlassen und sie mit ins Boot zu holen, biedern sie sich dem Spiegel und co. an. Nun kocht die AfD ihr eigenes Süppchen, statt endlich anzufangen Politik zu betreiben. Denn was da zurzeit abgeliefert wird, ist eine Frechheit. Vielleicht ist die AfD zu schnell zu groß geworden, es scheint was so zu sein.

  18. Aber die AfD-Oberen scheinen sehr schnell vergessen zu haben, wer sie in
    den Bundestag geschmettert hat. Das waren nämlich die freien Medien,
    das war die Gegenöffentlichkeit, die immer mehr an Bedeutung in diesem
    Land gewonnen hat und mittlerweile mehrere Millionen Leser erreicht.
    Unvorstellbar, dass die AfD so viele Wähler hätte gewinnen können, wenn
    die Bürger lediglich die mediale Wahl zwischen Pest und Cholera gehabt
    hätten. Zitat ende.

    Sagen sie Herr Böhm sind sie so oder tun sie nur so. Ich hab mir ihre Vita angesehen und ich kann mich erinnern mit welcher Leidenschaft sie im Spiegel für die Linken warben. Kein Vergleich war ihnen zu kleinlich wenn es nur gegen die „Rechtspopulisten“ und AfD ganz im allgemeinen ging. Jetzt schmeckt ihnen der „Newsroom“ nicht? Sie schlucken und schlucken bekommen diese Kröte nicht runter? Woran mag das wohl liegen? Herr Böhm sie sind ein Heuchler vor dem Herrn und sollten sich auf das besinnen was sie können, einfach nur sinnfreie Kommentare verfassen, das kommt immer gut bei Welt, Zeit, FAZ, Spiegel. Für ihre berufliche Zukunft alles Gute obwhl ich denke so wird das nicts.

    • Sehr respektlos ihr Kommentar Herr Priess. Leider gibts unter den Anhängern der AfD auch zu viele die die rosarote Brille tragen und die AfD unkritisch sehen. Ein Newsroom , eine Stiftung…Was soll das? Ich will , dass die AfD endlich ihre Arbeit macht, ihre Wahlversprechen einlöst und in die Pötte kommt.

    • Ohne genug Wähler kann kein Wahlversprechen eingelöst werden. Das einzige was die AfD zur Zeit tun kann ist Missstände im BT anzuprangern. Und solange das das einzige ist was sie tun können kann man doch andere Bereiche ausbauen.

    • Sehe ich auch so, wer weis was die uns schon untergeschoben hätten ohne die AFD im BT.
      Bin nur gespannt was sie versuchen uns während der Fußball WM wieder unter zu jubeln, während der doofe deutsche vor der Glotze sitzt und sich den Söldner Migranten Sport reinzieht .

    • Respektlos? Ja natürlich ich will Respektlosigkeit. Herr Böhm ist genau das was ich nicht will. Oder anders gesagt: Sie wollen sich mit mir Intellektuell duelieren nur ich sehe sie kommen ohne Waffen! Ich sehe die AfDsehr kritisch und manchmal würde ich einigen mit den nacktem Arsch ins Gesicht springen. ABER, bei der AfD darf ich das sagen bei den anderen herrscht Fraktionszwang. Liebe Anke, ich habe mir ein Tshirt machen lassen, Logo der AfD oben darunter in rot: Vorsicht ich habe AfD! Machen sie sowas auch?

    • Man erkennt sie oder man erkennt Respektlosigkeit nicht. Ich will hier niemanden missionieren, ist nur mein Eindruck, gerade im zweiten Teil des Kommentars.

    • Haben die Deutschen verlernt, eine konkrete Frage mit eben so einer konkreten Antwort zu würdigen?
      Im Übrigen wie kann AfD mit 12% in die Pötte kommen?

    • Leider ist das nicht so einfach wie sie denken.
      12,6% gegen den Rest des ganzen Bundestages.
      Nennen sie mir bitte einen Gesetzes Entwurf den die AFD durchgebracht hat oder Antrag.
      Alles abgeschmetttert . Die Politik machen ist auch einfach da zu sein und den etablierten täglich die Stirn zu bieten und denen auf die Finger zu schauen.
      Kann man auch gut an den Reden merken die man alle auf Youtupe ansehen kann.

    • Das abschmettern der Anträge, liegt daran das die Altparteien sich bei der Abstimmung alle grundlos gegen die AfD zusammen tun. Allerdings werden in der Letzten Zeit ( wie ich oben schon beschrieb)
      auch sehr viele Nicht gut ausgearbeitete Anträge von der AfD vorgelegt. Dann werde sie natürlich von den Altparteien vorgeführt.

    • Ich bin selbst aus Zeitgründen kein Mitglied hab aber Kontakt zu vielen .
      Gab es in den letzten Wochen wenig, stimmt. Es waren Kommunalwahlen in einigen BL und die Europawahl kommt jetzt.
      Da sind selbst Meuten und Gauland viel unterwegs im Wahlkampf.
      In der AFD gibt es auch“ Grabenkämpfe“ wie in jeder Partei.
      Ich meine man sollte einer so jungen Partei auch mal Fehler zugestehen.
      Das sich nicht alles von heute auf morgen ändert war aber klar mit gut 90 Abgeordneten , wo im Gegensatz zu den Etablierten immer fast alle da sind.

  19. Ich finde den Weg der AfD gut, es kann nicht genug freie Medien geben. Wir sind gerade erst am Anfang des Kampfes da gehört ein Zickenkrieg irgendwie nicht hin.
    Und was das freundlich sein zu den feindlichen Medien angeht…Also ich denke solange die öffentlich rechtlichen noch soviel Macht haben ist es sinnvoll hier und da gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Genau weil die AfDler dort immer so ruhig bleiben gefallen mir dort ihre Auftritte. Ihr glaubt garnicht was da auf dauer bewirkt

  20. Das Problem ist weder die Konkurrenz noch das freie Medien geschwächt werden könnten. Das eigentliche Problem scheint wie immer zu sein das die Idee gut ist aber es am qualifizierten Personal fehlt.

    Bisher kam jedenfalls nichts von dem Newsroom das es in die breite Öffentlichkeit geschafft hätte und das war doch wohl das Ziel.

    Ich sehe in dem Newsroom eher die Möglichkeit die freien Medien auf breitere Füße zu stellen. Denn jeder abgeworbene macht einen Platz frei.

  21. Unter einem Newsroom kann ich mir noch nichts konktretes vorstellen. Aber die Erstellung eines Fernsehsenders mit eigenem Programm (das nicht rund um die Uhr laufen muss) und neutralen Nachrichten finde ich überlegenswert. Nicht alle verfügen über einen Internetanschluss, und auch da haben die Alternativmedien mit ihren zahlreichen Einzelkämpfern einen immer schwereren Stand gegen die noch zahlreicheren Denunzianten, sodass alle Naselang mal der komplette Kanal und mal hier und da ein (Geld-)Konto gesperrt wird.

  22. Tja, dann versorgen die Linken über ihre Kanäle einen Teil der Doofmichels mit ihrer Propaganda, die sog. Mitte, versorgt über ihre Kanäle den größten Teil der Doofmichels mit ihrer Sicht der Dinge und nun versorgen auch die sog. Rechten einen Teil der Doofmichels mit der „rechten“ Version von Fakten und Geschichte.
    Und die paar Deppen, die sich weiterhin weigern, Doofmichels zu sein und hartnäckig weiterhin die Wahrheit suchen, werden eben (weiterhin) auf verruchte Verschwörungstheoretiker-Seiten zurückgreifen müssen.

    Mir will der Gedanke einfach nicht verschwinden, dass die AfD letztlich nur einen weiteren Schauspieler im Theater darstellt (solange die wirklich kritischen Geister im wahrsten Sinne des Wortes an den Rand gedrängt werden)

    Ebenso wie vermeintlich „alternative Medien“ wie PI zum Beispiel auch nur sehr einseitig an der Oberfläche kratzen und per Leitmotto einen gründlichen Blick auf Hintergründe und Ursachen ausschließen.

  23. Wie wäre es mit „Deutsch“ als Sprache für eine patriotische Partei …… newsroom ist zum fremd schämen …..

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