Chemiewaffen in Syrien aus britischer und deutscher Produktion?

 

Mainstreammedien ignorieren ChemiewaffenFunde in Ost-Ghouta

 Freie Übersetzung von Will Cook nach einem Bericht von  Jim W. Dean in VT-Veterans Today

Chlorgascontainer aus deutscher Fertigung

Nach einem Bericht des US-amerikanischen BLOGS Veterans Today (VT) wurde im vergangenen Monat in Syrien ein Vorrat von chemischen Waffen in Ost-Ghouta entdeckt. Bei dieser Munition handele es sich um Chemiewaffen, die teilweise offensichtlich in Deutschland produziert und von der in München beheimateten Firma Merck-Schuchardt[i] hergestellt und kommerziell vertrieben wurden.

VT hatte die syrische Regierung darum gebeten, Seriennummern und Nahaufnahmen der verwendeten chemischen Waffen zur Verfügung zu stellen, was von der syrischen Seite positiv beschieden worden war[ii].

Die syrische Armee hatte die Giftgasgranaten aus deutscher Fertigung bei ihrem Vorrücken in Ost-Ghouta sichergestellt.  Die Granaten sind nach Mitteilung der Syrer über die Ukraine und die Türkei nach Syrien gelangt und an die islamische Terrorgruppe Jaish al Islam mit einem US-CH53 Hubschrauber ausgeliefert worden.

Das Unternehmen Merck war bereits im 1. Weltkrieg Hauptlieferant von chemischen Waffen für die deutsche Seite. Es war George Merck, der in den USA den Research Service zusammen mit Frank Olson gründete und bereits 1944 die Kontrolle über Amerikas biologische und chemische Kriegswaffenproduktion in Zusammenarbeit mit gefangenen deutschen und japanischen Wissenschaftlern übernahm.

Die Herstellung wird bis heute in den Einrichtungen in Fort Meade, Maryland, und im Lugar Lab in Tbilisi, Georgien, in Partnerschaft mit der aktuellen Regierung der Ukraine fortgesetzt.

Russland und Syrien hatten die Sicherstellung von chemischen Waffenvorräten aus westlicher Fertigung in Ost-Ghouta offiziell verlautbart und dabei auch die Einnahme eines Gefechtstands für den Einsatz von chemischen Waffen zusammen mit der Gefangennahme von Militärpersonal bekanntgegeben.

Britische, amerikanische, israelische und saudische Geheimdienstoffiziere seien von der syrischen Armee in einem der stark befestigten Operationsräume während der Invasion der syrischen Armee und ihrer Verbündeten des östlichen Ghouta überrascht und gefangengenommen worden.

Die gemeinsame Erklärung von Russland und Syrien sei jedoch von der westlichen Presse ignoriert worden, ebenso wie die Mitteilung, dass die gefundenen chemischen Waffen aus deutscher und britischer Herstellung in Porton Down in Salisbury[iii] stammten.

Russische Quellen vermuten, dass der Anschlag auf den Exilrussen Sergej Skripal und seine Tochter Julia in Salisbury am 4. März 2018 in Zusammenhang mit dessen Aktivitäten als Waffenhändler stehen könnte.

Skripal habe für Porton Down als Waffenhändler mit chemischen Waffen gearbeitet und sei wegen seiner Kooperation mit einer ukrainischen Firma in Verdacht geraten. Aufgrund seiner Aktivitäten zur Unterstützung des Terrorismus in Syrien sei er von Russland zwar überwacht, aber keinesfalls angegriffen worden.

[i] Die Merck Schuchardt OHG, eine 100%ige Tochtergesellschaft der Merck KGaA, ist seit über 135 Jahren einer der führenden deutschen Hersteller und Lieferanten von organischen Zwischenprodukten, Feinchemikalien, Reagenzien und Lösungsmitteln für Labor, Technikum und Produktion.

[ii] Alle Abbildungen stammen aus Ost-Ghouta, Syrien.

[iii] Porton Down ist eine Forschungseinrichtung in der südenglischen Grafschaft Wiltshire, die vor allem als Zentrum der britischen Chemie- und Biowaffenforschung bekannt wurde (WIKIPEDIA).

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