140.000 Flüchtlinge nach türkischem Vorstoß in Nordsyrien

Symbolfoto: Durch Ehab Othman/Shutterstock
Symbolfoto: Durch Ehab Othman/Shutterstock

Ankara – Neue Menschen für Deutschland? Der türkische Vorstoß auf das nordsyrische Afrin hat fast 140.000 Menschen zu Flüchtlingen gemacht. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken hervor, über welche die „Rheinische Post“ (Montagsausgabe) berichtet. Derzeit verhinderten verschiedene Konfliktparteien, dass die Geflüchteten zurück nach Afrin gelangen oder nach Aleppo weiterziehen könnten.

In Afrin selbst hielten sich noch zwischen 50.000 und 70.000 Menschen auf; 20.000 von ihnen hätten mit Lebensmitteln versorgt werden können. Die türkischen Streitkräfte hatten im Januar mit der Militäraktion „Olivenzweig“ die mehrheitlich kurdisch besiedelte Region angegriffen. Die Linke spricht von einem „völkerrechtswidrigen Angriffskrieg“.

Die Bundesregierung schreibt, ihr seien Berichte über „mögliche Verletzungen des humanitären Völkerrechts im Zusammenhang mit den Kampfhandlungen in Afrin bekannt“, sie selbst verfüge jedoch nicht über eigene gesicherte Erkenntnisse. (Quelle: dts)

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