Linke-Politikerin: Hausbesetzungen sind „legitimes Mittel“

Katalin Gennburg (Bild: Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC-BY-SA 3.0)
Katalin Gennburg (Bild: Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC-BY-SA 3.0)

Katalin Gennburg, Abgeordnete der LINKE im Abgeordnetenhaus von Berlin, macht sich für eine ureigene sozialistische Idee stark: Hausbesetzungen zu entkriminalisieren und als „legitimes Mittel zum Zweck der Wohnraumbeschaffung“ einzustufen.

In den kommenden Wochen sollen in Berlin leerstehende Immobilien besetzt werden. Das teilte ein Sprecher einer „Initiative“ gegenüber dem defizitären ehemaligen Zentralorgan der SED, dem Neuen Deutschland (ND) mit.  In klassischer sozialistischer Dialektik verkündet der anonyme Enteigner: „Wir fordern dazu auf, sich mit den Aktiven und den Nachbar*innen zu solidarisieren und die Logik von Miete und Wohneigentum abzulehnen“.

Katalin Gennburg, stadtentwicklungspolitische Sprecherin der LINKEN im Abgeordnetenhaus, äußerte gegenüber ND grundsätzliches Verständnis für derartige Aktionen. Die ehemalige Studentin der „Historischen Urbanistik“ zeigt sich überzeugt: „Wenn so viel Wohnraum durch Spekulation enteignet und das Recht zu wohnen angegriffen wird, ist Besetzen ein legitimes Mittel“. Die ehemalige Sprecherin der Linksjugend Solid  forderte außerdem, Hausbesetzungen zu entkriminalisieren.

CDU-Politiker Stefan Evers, dessen Partei seit Jahren linksextremistische Umtriebe nicht nur duldet, sondern mit Steuergeld geradezu herangezüchtet hat, sieht Gennburgs Äußerung als Aufforderung zu einer Straftat an. „Ich erwarte, dass die Berliner Linkspartei klarstellt, wie sie zu dieser Haltung ihrer Abgeordneten und zu unserem Rechtsstaat steht“, so Evers in der Berliner Morgenpost. (SB)

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.