Christen als Terroristen?

Bereitet sich hier ein Terrorist vor? Foto: Durch Creativa Images/Shutterstock

Immer dann, wenn der Islam mal wieder ein Stück weiter vorgerückt ist, kriecht irgendwo ein Relativierer hervor und behauptet, die Christen wären genau so gefährlich wie die Islamterroristen. Einer dieser verwirrten Experten heißt Andreas Zick und soll laut Neue Westfälische ein deutschlandweit anerkannter Konfliktforscher von der Uni Bielefeld sein. Sein Beleg für diese irre These klingt ziemlich dünn:

(Er, An.d.R.) sieht auch im Christentum ein Potenzial für Gewalt. So habe beispielsweise der rechtsterroristische, islamfeindliche norwegische Mörder Anders Behring Breivik auf biblische Passagen Bezug genommen, sagte Zick am Freitag in Münster beim Deutschen Katholikentag.

Auch die angeblichen Verteidiger eines christlichen Abendlandes beriefen sich unter anderem auf die Bibel.
Interessant: Christen seien Studien zufolge für Vorurteile gegenüber Fremden anfälliger als Religionslose, erklärte der Bielefelder Wissenschaftler. Das betreffe vor allem Menschen, die religiös seien, und zugleich ihre Meinung für die einzig richtige hielten. „Es gibt auch christlichen Fundamentalismus“, betonte Zick…

Da haben wir es: rechtsterroristisch und islamfeindlich, damit das schön in einen Topf geworfen werden kann, obwohl Zick wissen müsste, das Rechte im Prinzip islamfreundlich sind, wie die Geschichte auch immer wieder gezeigt hat. Zick weiß natürlich auch, dass selbst ein Donald Duck Sonderheft als Vorlage für einen terroristischen Anschlag dienen könnte. Was für ein Blödsinn also. Es ist mal wieder der billige Versuch, von den eigentlichen Problemen abzulenken und dazu wird dann EIN geistesgestörter Attentäter benutzt. Wir sind auf jeden Fall gespannt, wann dann der nächste Christ nach der Messe ins Auto steigt und in eine Menschenmenge fährt.

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