Begangene Straftaten gegen „Flüchtlinge“: 88 % unblutige „Hass-Kommentare“

Hessenschau (Bild: Screenshot)
Hessenschau (Bild: Screenshot)

Hessen – 2017 gab es 50 Straftdaten gegen „Flüchtlinge“. So die Headline. Vergleicht man Delikt und Anzahl der Straftaten mit jenen, die durch „Flüchtlinge“ begangen werden, zeichnet sich ein erschreckendes Bild – auch in Hessen. 

Die hessischen Staatsanwaltschaften ermittelten im vergangenen Jahr 60 Mal wegen Straftaten gegen Asylanten. In zehn Fällen ließ sich der Verdacht einer Straftat nicht erhärten. Bei den verbleibenden 50 Fällen macht der größte Teil die sogenannte „Online-Hetze“ aus. Gegen „Flüchtlinge“ gerichtet gab es 2017 EINE Körperverletzung und EINE Brandstiftung, außerdem noch VIER Sachbeschädigungen, so die Hessenschau, die in einer „interaktiven Hessenkarte“ die genannten Fälle „dokumentiert“.

Interaktive Karte der Hessenschau (Bild: Screenshot Hessenschau)
Interaktive Karte der Hessenschau (Bild: Screenshot Hessenschau)

Das zugehörige Kontrastprogramm mit angeblichem Beruhigungsfaktor: „Mit den rückläufigen Zuwanderungszahlen haben auch die Straftaten in Hessen abgenommen, bei denen mindestens ein Asylsuchender als Tatverdächtiger ermittelt wurde. Insgesamt 41.146 derartige Fälle wurden nach der von Innenminister Peter Beuth (CDU) in Wiesbaden präsentierten Polizeilichen Kriminalstatistik im Jahr 2017 erfasst und damit 24.645 weniger im Jahresvergleich“, so die FAZ Ende Februar.

Die mehr als flüchtlingsfreundliche Hessenschau – explizit werden im Artikel die verbalen Straftaten wie „scheiß Kanacken“, „scheiß Neger“ und „dieses Dreckspack“, die in Facebook-Einträgen begangen wurden, aufgezählt –  freut sich über die geringe Anzahl der tätlichen Angriffe gegen „Flüchtlinge“. Dass Straftaten gegen das Leben, gegen die sexuelle Selbstbestimmung, Rohheitsdelikte oder Rauschgiftdelikte in erheblichem Maße durch „Flüchtling“ begangen werden, dieser Umstand dürfte auch dem öffentlich-rechtlichen Format, der Hessenschau bekannt sein. Trotzdem erblödet sich das mit Zwangsgebühren bezahlte Regionalmagazin nicht und stellt die mehr als scheinheilige Frage: „Woher kommt der Hass?“ (SB)

12 Kommentare

  1. Woher kommt der haß??? einmal daraus dass die migrantenhorden flüchtlinge genannt werden, sie sind keine echten asylsuchenden, Die deutschen die rechnen können sagen sich 930.-euro sozialhilfe x soundso viele migranten. wer bezahlt und erarbeitet das. solche gedanken können schon schulkinder haben. nun man kann eigentlich psychologisch nur den haßen, dem man vertraut und geliebt hat, der einen enttäuscht hat. Die migranten hat keiner vorher geliebt, also kann man sie auch nicht haßen. eigentlich haßen die teile der bevölkerung die politiker , die ihnen sowas wie die unkontrollierte einwanderung zumuten. Die politiker sind aber dickfellig und regieren nicht also entlädt sich der unmut auf die migranten. Das ist das heucheleispiel das die deutsche regierung und ihre höflinge nun schon jahrelang spielen. abwarten was dabei rauskommt.

  2. Wenn das mal alles in der Realität ankommt, dann wird das Gejammer groß sein. Doch es ist so gewollt und forciert. Auch die Hesse werden es erkennen und vielleicht sogar schmerzhaft…

  3. Die GEZ-Hetze kann man am besten dadurch bekämpfen, indem man die Zahlungen einstellt. Bevor es zur Zwangsvollstreckung kommt, kann man nachzahlen und die Mahngebühren pro Quartal sind mit 8€ übersichtlich. Wenn Millionen das machen – und das ist mein Kalkül – bricht das Inkasso für diese Propagandaverbrecher ein.

    Tod der GEZ, Reschke auf den Straßenstrich, Kleber zum Flaschensammeln

  4. Diese öffentlichen Fragwürdigkeiten leben doch von den deutschen GEZ- Gebühren und, dass nicht zu knapp. Also sollten die sich diese Gedanken, um ein Wohlergehen dieser Gebührenzahler machen und nicht um diese “ Umsiedler!“ Denn somit würde man auch nicht einen weiteren Hass dadurch erzeugen.

  5. Komisch das in den öffentlich rechtlichen Sendeanstalten immer nur von Straftaten berichtet wird die gegen Flüchtlinge bzw gegen Ausländer im allgemeinen gerichtet sind. Straftaten die von den sogenannten Flüchtlingen begangen wurden werden falls überhaupt nur am Rande erwähnt. Auch die sogenannten Hasskommentare sind mit äusserster Vorsicht zu genießen. Denn es wurde bis jetzt nicht genau definiert was als Hasskommentar gilt und was nicht. Heutzutage gilt schon der leiseste Ansatz von Kritik als Hasskommentar

  6. 88% der „Taten“ sind damit keine Straftaten, da Meinung nur in Diktaturen eine Straftat ist und eure BRD ist doch keine Diktatur (HAHAHA).

    • Wie wäre es damit den „Tatbestand“ „Haß“ aus der Justiz wieder zu tilgen?
      Er ist völlig unbestimmt und allein deshalb, hat das nichts in der Rechtsprechung verloren.
      Es ist eine Erfindung des linken Abschaums aus den USA, von vor 1,5 Jahrzehnten, die jetzt den Weg über den Atlantik gefunden hat.
      Es eine Waffe der Linken gegen jeden, der nicht ihrer Meinung ist und dies exklusiv.

      Da will ich nicht mehr Geld für mehr Wahnsinn, in der wirren Hoffnung es trifft endlich auch mal „die richtigen“, ich will den Wahnsinn abstellen.

      Das ist wie mit der AfD, die will das BRD-System retten, aus dem System heraus. Ich will den Wahnsinn beenden, also das System abschalten, dabei ist mir egal, ob die Scheiße mit blauer, schwarzer, gelber, roter oder grüner Farbe übermalt wurde, es bleibt immer die gleiche Grundsubstanz. Weg damit.

    • Ich will das noch ergänzen, da man uns ja die Korrekturfunktion genommen hat, als neuer Kommentar.

      Leute wie Sie merken es gar, aber Sie leben und erhalten das System, auch wenn Sie es vielleicht nicht mögen. Eben weil Sie solche Dinge wie „Haß-Verbrechen“ für normal erachten.

  7. Die PKS wird doch auch geschönt, indem „ausländerspezifische“ Delikte (illegale Einreise, Passvergehen u.s.w. gar nicht mehr in die Statistik aufgenommen werden. Wie wäre es denn, auch die Statiskik der gegen Ausländer begangenen Delikte genauso zu zu schönen, indm „inländer- spezifische“ Delikte wie eben „Hasskommentare“ aus der Statistik entfernt werden? Oder würde es sich dann gar nicht mehr lohnen, darüber Buch zuführen?

  8. Auch die Hessenschau wird noch zur Kenntnis nehmen müssen, dass es nicht die 40 Beschimpfungen und die 10 anderen Delikte zum nachteil der Geflüchteten sind, die der Bevölkerung schaden, sondern die Politik der Einwanderung für alle und um jeden Preis.

    Das wird noch etwas dauern, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
    Aber die angestrebte Quote von 50% Beschäftigung nach 5 Jahren wird sicher nicht erreicht, dafür wird beim Familiennachzug natürlich weit mehr als die geschätzte Zahl von einer Person pro Antragsteller auf der Matte stehen.

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