“Tatort Frankfurt”: War es Raubmord?

Foto: Durch Rainer Fuhrmann/Shutterstock
Polizisten gerieten zwischen die Fronten. Foto: Durch Rainer Fuhrmann/Shutterstock

Wieder sorgt ein Park in Frankfurt für traurige Schlagzeilen. Seit heute früh sind weitere Details des furchtbaren Verbrechens, dass sich gestern im Niddapark ereignet hat, ans Tageslicht gekommen: Die Frau, die vermutlich, wie die FAZ bereits gestern berichtete, einer Messerattacke zum Opfer gefallen ist, konnte identifiziert werden. Auch ihr Auto wurde gefunden. So steht es heute im Frankfurter Polizeibericht, der gleichzeitig ein Zeugenaufruf ist:

Von Klaus Lelek

„Frankfurt (ots) – (ka) Wie bereits berichtet, wurde am Mittwochmorgen eine zunächst unbekannte tote Frau im Niddapark aufgefunden.

Die Identität der Toten konnte mittlerweile festgestellt werden. Es handelt sich um eine 29-jährige Frau aus Frankfurt. Die gestrige Obduktion bestätigte, dass es sich um ein Tötungsdelikt handelt. Zu der Art der Gewalteinwirkung wird aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angabe gemacht.

Die Polizei bittet weiterhin um Hinweise aus der Bevölkerung. Das Auto der 29-Jährigen, ein weißer Mercedes SUV (GLE 350 d) mit dem amtlichen Kennzeichen F-IR 88, wurde in der Nähe des Leichenfundortes auf einem Parkplatz festgestellt. Wer hat das Auto am Dienstag gesehen oder kann weitere Hinweise zu diesem geben? Außerdem fehlt die gelbe Handtasche der 29-Jährigen.

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 069/755-53110 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Aktuell können keine Angaben zu der möglichen Motivlage gemacht werden. Die Ermittlungen diesbezüglich laufen.“

Erst vor wenigen Monaten hat eine Parkanlage in der Nähe des Uni-Campus für Schlagzeilen gesorgt, als eine „südländische Fachkraft“ mit starkem Akzent Frauen ins Gebüsch zerrte, ehe sie von einem Lockvogel der Polizei „dingfest“ gemacht werden konnte. Der mutmaßliche Überfall im Niddapark, in dem besonders viele junge Mütter mit kleinen Kindern unterwegs sind, aber auch Joggerinnen, stellt die Sicherheitslage in Frankfurt erneut in Frage. Der Park, der aus naturbelassenen Baumgruppen und dichten Hainen besteht, ist sehr groß und unübersichtlich. Auf die „Ermittlungsergebnisse“ darf man, wie im Fall des von Nafris ins Koma geprügelten Nachtschwärmer in Sachsenhausen, gespannt sein.

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