Tatort Frankfurt: Ermordete war Erfinderin von Sexmob-Lüge!

Foto: Durch Hieronymus Ukkel/Shutterstock
Foto: Durch Hieronymus Ukkel/Shutterstock

Jetzt ist es amtlich: Die brutal zugerichtete Frau, deren Leiche ein Spaziergänger am frühen Mittwoch- Morgen im Nidda-Park gefunden hatte ist die Angeklagte im sogenannten Sexmob-Lügen-Skandal. Irina A. hatte zusammen mit dem Gastronomen des renommierten Lokals „First“ in der Fressgasse Jan M.  behauptet, im Ausgehviertel von Frankfurt hätten sich Silvester 2016/17 ähnliche Szene ereignet wie in Köln. Wie sich später heraus stellte waren die Anschuldigungen frei erfunden. Zudem weilte Irina A. nicht in Frankfurt, sondern in Belgrad. Beide waren deswegen von der Staatsanwaltschaft wegen „Vortäuschung einer Straftat“ angeklagt worden. Laut hessenschau hatte die Frau behauptet, man hätte ihr an die Brüste und in die Scham gegriffen. Auch von Schlägereien und Diebstählen war die Rede.

Von Klaus Lelek

Wie die FAZ berichtet war die Tote in einer von Jan M. Bars als Kellnerin beschäftigt und soll ein unstetes Leben geführt haben:

„Die junge Mutter war vor allem im Nachtleben unterwegs und hatte „viele zwielichtige Bekannte“, Auch von „diversen Nebentätigkeiten“ ist die Rede.

„Welcher Art diese genau waren, dazu gibt es nur Spekulationen, es soll aber auch um Immobiliengeschäfte gegangen sein. Die junge Frau soll damit viel Geld verdient haben. Ein Hinweis darauf ist auch ihr Auto: Den weißen Mercedes SUV fand die Polizei in der Nähe des Tatorts.“

Weiter Details gibt die Zeitung zum Tathergang, der Stoff für einen Krimi hergibt. So soll sich die Frau mit jemand im Park verabredet haben. Der Mord selbst wurde mit äußerster Brutalität durchgeführt:

„Für die Ermittler schwer einzuordnen ist die massive Gewalt, mit der sie schließlich getötet wurde. Die Polizei hält sich auffällig bedeckt bei den Angaben zum Verletzungsbild. Dem Vernehmen nach wies der Körper jedoch schwerste Hieb- und Stichverletzungen auf.“

In diesem Zusammenhang hat die Tat beinah etwas Makaberes. Vorbeikommende Besucher des Parks, die aus der Ferne die Bergung der Leiche beobachteten, glaubten zuerst dort würde ein Krimi gedreht. Die Kulisse von Frankfurts „Central Park“ bietet sich gerade zu an.

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