Rattenplage in Berlin, sind die „Flüchtlinge“ daran schuld?

Ratten (Bild: shutterstock.com/Durch Chanawat Phadwichit)
Ratten (Bild: shutterstock.com/Durch Chanawat Phadwichit)

Berlin – Eine Studie der Berliner Wasserbetriebe von 2015 schätzte die  Zahl der Ratten in der Hauptstadt auf 2,4 Millionen. Seither soll sich ihre Zahl nochmals stark vermehrt haben.

Aus Reinickendorf und Mitte haben sich bereits Bewohner und Bezirkspolitiker gemeldet und berichten von  ausgeprägten Höhlensystemen der Tiere, die in einigen Fällen schon dazu geführt hätten, dass Gehwege eingestürzt sind. Eine Hochhaussiedlung beim Tegeler See ist von Ratten befallen und es scheint kaum ein Mittel dagegen zu geben. Die Ratten an der Neheimer Straße haben den Müllkäfig vor einem Hochhaus so extrem untergraben, dass der Steinboden schon absackte und erneuert werden musste, berichtet die BZ.  Der Rattenplage Herr zu werden, scheint fast aussichtslos – Rattengift allein helfe nicht mehr, heißt es dazu weiter. Man müsse wohl die Systeme fluten oder mit Gas arbeiten.

Um die Überleitung zu einer weiteren, möglichen Ursachenbeschreibung möglichst politische korrekt hinzubekommen, zitiert die BZ Heinrich Heines Gedicht „Die Wanderratte“, das ein Gleichnis für arme Leute sei, die in reiche Länder ziehe und den dortigen Bürgern „Angst machen“:  „Die Wanderratten, o wehe! / Sie sind schon in der Nähe / Sie rücken heran, ich höre schon Ihr Pfeifen – die Zahl ist Legion / O wehe! wir sind verloren / Sie sind schon vor den Toren! Der Bürgermeister und Senat, Sie schütteln die Köpfe, und keiner weiß Rat“ .

Weiter wird betont, dass immer schon in der Menschheitsgeschichte Minderheiten für den Ausbruch von Plagen verantwortlich gemacht worden seien um dann mit einer weiteren Wahrheit heraus zu rücken: Viele der Anwohner, die man befragt habe, seit wann die Rattenplage besonders schlimm sei, hätten erst herum gedrucksten und dann von Flüchtlingen, die in der Nähe in einem Containerdorf leben, geredet. „Die Flüchtlinge schmeißen ihre Essensreste in die Büsche, seitdem gibt es immer mehr Ratten“, so ein deutscher Rentner. Ein in der ehemaligen Sowjetunion geborener Aussiedler, der – so die explizite  Hervorhebung der BZ „selbst in Deutschland aufgenommen wurde“, erklärt: „Die liebe Frau Merkel sagte, wir sollen die Flüchtlinge akzeptieren und integrieren. Jetzt haben wir die Ratten“.

Paris hat mit just demselben Problem zu kämpfen. Wie Jouwatch berichtete, leidet die französische Hauptstadt unter einer riesenhaften Rattenplage. (SB)

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