Ellwanger Afrikaner organisieren jetzt auch noch eine Demo

Asylanten (Symbolbild: shutterstock.com/Durch Eugenio Marongiu)
Asylanten (Symbolbild: shutterstock.com/Durch Eugenio Marongiu)

Ellwangen – Sie fühlen sich missverstanden und zu Unrecht an den Pranger gestellt. Die afrikanischen „Flüchtlinge“ aus der Ellwanger LEA wollen am Mittwoch demonstrieren und ihre Sicht darstellen. Denn sie haben die Polizei nicht angegriffen. Die afrikanische Wahrheit lautete: Das Vorgehen der Polizei sei „bürgerkriegsähnlich“, inszeniert und politisch motiviert“ gewesen. Die Medien haben skandalisiert. 

„Wir haben keine Polizisten angegriffen“, beteuert Hassan Alassa aus Kamerun, der dort nach eigenen Angaben im Bereich Marketing tätig gewesen sein will. Er will nun durch eine Demonstration für die Afrikaner in der Unterkunft Öffentlichkeitsarbeit machen und „unsere Seite“ darstellen. Er und andere afrikanische Asylanten haben eine Erklärung verfasst, „aber dahinter stehen alle Afrikaner hier“, so der 28-Jährige, der im Vorfeld der Demo auch gleich noch eine Pressekonferenz geben will. „300 Leute werden bei der Demo sein“, so die Schätzung des umtriebigen Alassa. „Alle aus dem Camp und einige Unterstützer.“

Einer dieser willigen Unterstützer ist die Gruppe „Aktion Bleiberecht Freiburg„, die aktiv zur Verhinderung von Abschiebungen aufrufen. „Wir rufen alle demokratisch gesinnten Menschen auf, sich an der Demonstration zu beteiligen und diese zu beschützen“, so der Aufruf der Gruppierung, die mit Sprüchen wie „Der gerechte und mutige Protest in Ellwangen, der ’starke Staat‘ der keinen Protest erlaubt und der Rassismus in seiner ganzen Breite“, die Tatsachen wahrheitswidrig in die linksextremistische Ecke biegt.

Das Vorgehen der Polizei sei „bürgerkriegsähnlich“ , inszeniert und politisch motiviert“ gewesen, so die Behauptung des Kameruner.  Denn man habe die Polizei nicht attackiert. „Wir waren friedlich. Wir haben die Autos nicht umkreist“, so die afrikanische Beteuerung, die bereitwillig auf dem Nachrichtenportal von T-Online wiedergegeben wird. Zudem habe die Presse alles einfach so übernommen. „Die bundesweite Berichterstattung und Diskussionen über eine nächtliche spontane, friedliche und politische Aktion, zeigt, wie stark dieses Land mit fremdenfeindlichen Ressentiments aufgeladen ist“, so der Unterstützertext von „Aktion Bleiberecht Freiburg“.

Außerdem habe man den Afrikanern nicht erklärt , was in Deutschland erlaubt ist und was nicht. Zudem haben die meisten Angst, nach Italien zurück geschoben zu werden. Sie wollen deshalb auch erzählen, wie es ist für „Flüchtlinge“ in Italien. „Italien gibt dir keine Chance. Ich brauche das nicht, auf der Straße zu schlafen“, so Alassa, der in der tiefen Gewissheit lebt, dass Deutschlands Steuerzahler für sein neues zu sorgen haben.  (SB)

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