Erika Steinbach zu Spiegel-Meldung: „Totaler Schwachsinn“

Erika Steinbach (Bild: Pressefoto Erika Steinbach)
Erika Steinbach (Bild: Pressefoto Erika Steinbach)

„Steinbach steigt aus“. So die Überschrift des Spiegels zum angeblichen Rücktritt von Erika Steinbach von der Spitze der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung. Als Grund gibt das  Blatt eine „Schlappe“, die Steinbach am Sonntag vor dem Konvent der AfD erlitten haben soll, an.

Auf ihrem Facebook-Account kommentiert Steinbach das Geschreibsel des Spiegels mit zwei Worten: „Totaler Schwachsinn!“

Auf die Nachfrage, ob die Spiegel-Meldung nun stimme oder nicht, gibt Steinbach zur Antwort: „Falschmeldung!!!“.

Steinbach wurde am 4. März einstimmig zur neuen Vorsitzenden der Desiderius-Erasmus-Stiftung gewählt. Steinbach übernahm damit den Vorsitz des zurückgetretenen Peter Boehringer (AfD), der durch seine Ernennung als Vorsitzender des Haushaltsausschusses im Deutschen Bundestag einen möglichen Interessenskonflikt vermeiden wollte.

Am Sonntag wurde auf dem benannten Konvent keine Entscheidung zur Stiftungsfrage gefällt. Es gilt als wahrscheinlich, dass dies am 30. Juni auf dem Bundesparteitag in Augsburg geschehen wird.

Noch gestern Nacht musste die Autorin des Spiegels, Melanie Amann, gestehen:

„Ich bin leider falschen Informationen meiner Quellen aufgesessen: Erika Steinbach tritt NICHT vom Vorsitz der geplanten AfD-Stiftung zurück,versicherte sie mir gerade. Ich entschuldige mich bei ihr. Bitte unsere Meldung auf Spiegel-Online und Spiegel-Politik nicht weiter verbreiten“. 

Wie David Berger von PP zum Thema berichtet, ist bei der Spiegel-Autorin Melanie Amann aber das Verbreiten von Fakenews nichts Neues. Max Otte hatte vor einigen Tagen getwittert:


(SB)

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