Tunesien: Noch ein Land an den radikalen Islam verloren?

Foto: Durch vladm/Shutterstock
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Was haben unsere blinden Journalisten nicht alle gejubelt. In Tunesien wäre der arabische Frühling ausgebrochen, der den Ländern jenseits des Mittelmeeres Freiheit und Wohlstand bringen würde. Doch sie wurden alle enttäuscht, denn auch in Tunesien schreitet nun die radikale Islamisierung voran. „n-tv“ vermeldet, dass bei den ersten Kommunalwahlen in Tunesien nach der Revolution 2011 Umfragen die islamisch-konservative Partei Ennahda (Wiedergeburt) vorn sehen . Die Partei von Philosoph und Prediger Rached Ghannouchi soll in den Umfragen landesweit 27,5 Prozent der Stimmen bekommen haben. Alle anderen Parteien liegen dahinter.

Angeblich soll es bei der Wahl zu gravierenden Unregelmäßigkeiten gekommen sein – wenig überraschend. Doch egal, wie dieses Ergebnis zustande gekommen ist, es zeigt uns, dass auf der ganzen Welt der radikale Islam wieder auf dem Vormarsch ist – und in Deutschland bejubeln unsere Politiker jede neue Moschee!