Polizei soll „taktisch klug tanken“

Tanken (Symbolbild: shtutterstock.com/Durch zeljkodan)
Tanken (Symbolbild: shtutterstock.com/Durch zeljkodan)

Baden-Württemberg/Heidelberg/Mannheim – Polizeigewerkschafter Thomas Mohr erhebt den Vorwurf, dass auf Kosten der Sicherheit gespart werde. Im Bereich des Polizeipräsidiums Mannheim, das Heidelberg und den Rhein-Neckar-Kreis umfasst, seien die Beamten aufgefordert worden, ihre Ausgaben zu senken. Eine der super Ideen des Polizeipräsidenten: Weniger Streifenfahrten und „taktisch klug tanken“.

In Zeiten massiv ansteigender Gewalttaten klingt der von Polizeipräsident Thomas Köber verordneten Sparkurses wie ein Witz. Um die angespannte Bugetlage zu „entspannen“  – laut Berechnung fehlen rund 500.00 Euro – sollen die Beamten des Polizeipräsidiums Mannheim, das auch für Heidelberg und den Rhein-Neckar-Kreis umfasst, ihre Ausgaben zu senken. Körbers Vorschlag: Weniger Streifenfahren und „taktisch klug tanken“ – sprich – den Tank dann voll machen, wenn der Benzinpreis niedrig ist.

Hier fragt sich der Mainstreamkonsument, wie dies zur Jubelmeldung über noch mehr Steuereinnahmen passt: Der „deutsche Staat“ kann einem Medienbericht zufolge in den kommenden Jahren damit planen, deutlich mehr Steuern einzunehmen. Das berichtet das „Handelsblatt“ und beruft sich auf eine Prognose der Steuerschätzer, die am Mittwoch veröffentlicht werden soll. Darin heben die Experten demnach ihre Prognose aus dem vergangenen November um 60 Milliarden Euro an. Der deutsche Steuerzahler wird anstatt 675 Milliarden Euro wie im Jahr 2017 satte 900 Milliarden Euro seines erarbeiteten Geldes den politisch Verantwortlichen hinterher werfen. (SB)

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