London: Eisiges Medienschweigen über Tausende „DayForFreedom“ Demonstranten

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DayForFreedom (screenshot Facebook)

Bei strahlendem Sonnenschein folgten gestern Nachmittag tausende Briten in London dem Aufruf von Aktivist Tommy Robinson zum #DayForFreedom. Bei den Mainstream-Median herrscht angesichts des Erfolgs eisiges Schweigen. Als einzige Zeitung wagt sich der britische Evening Standard hervor und berichtet von kleineren „Raufereien“ mit der Antifa am Rande der „rechten Demonstration“.

Begrüßt mit „Oh, Tommy, Tommy! Tommy, Tommy, Tommy, Tommy Robin-son „-Gesängen trat Robinson vor das Mikro: “ Seit mehr als zwanzig Jahren werden die Leute mit dem Wort „rassistisch“ zum Schweigen gebracht. Das Establishment erkennt nun langsam, dass dieses Etikett tot ist. Niemand kümmert sich mehr darum, als „Rassist“ bezeichnet zu werden. Jetzt haben sie einen neuen Begriff eingeführt und der heißt „Hassrede“. Was soll das sein?“, fragte Robinson, nach dessen eigenen Angaben mehr als 10.000 Menschen gekommen waren, um drei Stunden lang bei heißem Wetter den Reden zum Thema Meinungsfreiheit und Zensur zu lauschen.

Robinson berichtete von dem Fall eines 16-jährigen Jungen, der in Speakers ‚Corner, einer berühmten britischen Oase für die  Redefreiheit, den muslimischen Straßenprediger Ali Daweh zur Rede stellte.

„Er sprach über Tatsachen im Islam und dem Koran und bekam daraufhin in der letzten Woche Besuch von Anti-Terror-Beamten“, so Robinson.

„Seine Mutter war außer sich: sie weinte, war verängstigt, und besorgt. Die Polizei gab als Grund für ihren Besuch an, sie möge seine Meinung über den Islam nicht.“

Robinson warnte, dass diese „Panikmache“ dazu führe, dass andere Menschen, angesichts dessen, dass ein 16-Jähriger wegen Islam-Kritik Besuch  von Anti-Terroreinheiten bekommt, verstummen.

Laut Tommy Robinson sind inzwischen mehr als 10.000 Twitter-Accounts wegen „Hass-Rede“ gesperrt worden, während nur 140 wegen Terrorismus gelöscht wurden.  Hamas, Hisbollah und andere verbotene radikal-islamische Terrorgruppen, deren Ziel es sei Menschen wie ihn zum Schweigen zu bringen, würden sich hingegen immer noch auf Twitter tummeln.

„Das ist eine Einmischung der Regierung in private Unternehmen, um die Ansichten bestimmter Menschen zu beseitigen, das nennt man auch Faschismus“, sagte er.

„Ich werde Twitter vor Gericht bringen“, erklärte er.“Ich werde meinen Twitter-Account nicht zurückbekommen, aber was wir beweisen können – was bewiesen werden muss – ist, dass ‚Fakten‘ jetzt als ‚Hass‘ angesehen werden und die Regierung ihre Agenda zusammen mit privaten Unternehmen vorantreibt.“

Neben Tommy Robinson sprachen u.a. Gavin Mcinness, Milo Yiannopoulos, Raheem Kassam, Count Dankula und die kanadische Aktivistin Lauren Southern, die wegen ihres lebenslangen Einreiseverbots ihre Rede per Video-Botschaft hielt. Auf Twitter und Co hingegen ist unter dem Hashtag DayForFreedom so gut wie nichts zu finden. Anscheinend haben die Zensoren bei ihrer Extra-Sonntagsschicht ganze Arbeit geleistet. (MS)

Noch am Abend bedankte sich Tommy Robinson in einer Facebook-Botschaft bei seinen Unterstützern und Helfern: „Was für ein Tag! Der Moment als ich von der Bühne guckte  und die ganzen britischen Fahnen sah! Der Anblick wird mich für immer begleiten! Unglaublich!“