Erbärmlich: Union will „Wertekunde-Unterricht“ für Flüchtlingskinder

Symbolfoto: Tolga Sezgin/ Shutterstock
Der Anteil der Schulkinder, die kein Deutsch sprechen, steigt. Foto: Tolga Sezgin/Shutterstock)

Was sagt das über ein Land aus, dass seinen „neuen Mitbürgern“ die Werte im Unterricht in den Schädel prügeln muss? Was sagt das über die Siedler aus, die sich in einem anderen Land niederlassen? Die dts-Nachrichtenagentur vermeldet:

Die Chefs der Unionsfraktionen von Bund und Ländern wollen für Kinder von Flüchtlingen „Rechtsstaatsklassen“ beziehungsweise einen „Wertekunde-Unterricht“ bundesweit an Schulen einführen. Das berichtet die „Rheinische Post“ (Montagsausgabe) unter Berufung auf einen Beschlussentwurf, der auf der Konferenz der Unionsfraktionschefs in Frankfurt am Main verabschiedet werden soll. „Die Integration derer, die in Deutschland bleiben können, hat – nicht zuletzt zur Wahrung des gesellschaftlichen Friedens – Priorität. Dazu gehört über den notwendigen Willen zum Spracherwerb hinaus auch die bundesweite Einführung von Rechtsstaatsklassen bzw. Wertekundeunterricht, um Flüchtlingen die Werte und Grundregeln unseres Rechtsstaates zu vermitteln“, heißt es in dem Papier der Fraktionschefs. „Sprach- und Wertevermittlung soll der Regelbeschulung vorgeschaltet sein und sind unabdingbare Voraussetzung für gelingende Integration“, zitiert die Zeitung aus dem Papier. „Ziel dieses Unterrichts soll sein, dass Flüchtlinge sich in unserem Werte-/Rechtsstaatssystem besser zurechtfinden können und ihnen gleichzeitig die Grenzen und Verpflichtungen unseres Rechtsstaates vermittelt werden.“

Konstitutionelle Normen des Grundgesetzes wie die Achtung der Menschenwürde, die freiheitlich-demokratische Grundordnung, die Gewährleistung der Presse- und Meinungsfreiheit, die Gleichberechtigung von Mann und Frau und das Gewaltmonopol des Staates „stehen als unverzichtbare Werte über kulturell oder religiös abweichenden Auffassungen“. Die Fraktionschefs von Bund und Ländern schließen sich damit Plänen von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) an.

Das alles kostet nur Geld, bringt aber nichts. Weil die „Flüchtlingskinder“ nach Schulschluss wieder in die muslimischen Parallelgesellschaften abtauchen werden und ihnen dort die „richtigen Werte“ in den Moscheen und Koranschulen eingeimpft werden. Da hilft auch kein deutscher Lehrer, der ihnen etwas über Frauenrechte und Religionsfreiheit erklären will. Vor allen Dingen dann nicht, wenn das schulische Versagen keine Konsequenzen für den Schüler hat.

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...