Belgien: Gründer der Islam-Partei verliert seinen Job

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Reduane Ahrouch will den Islamischen Staat Belgien und verliert seinen Job (Foto: screenshot Facebook)

In Belgien ist einer der Gründer der Islam-Partei „Partij Islam“von seinem Arbeitgeber entlassen worden, nachdem er verkündet hatte, er wolle Belgien zu einem islamischen Staat machen.

Redouane Ahrouch, Stadtrat von Anderlecht und Schatzmeister von „Partij Islam“, hatte für das Brüsseler Transportunternehmen (STIB) gearbeitet, doch seine Ziele stünden „im Widerspruch zu den Werten der Firma“ begründet die Firma laut dem belgischen Radiosender RTL ihre Entscheidung.

„Unser Ziel ist ein hundertprozentig islamischer Staat,“ hatte letzten Monat Redouane Ahrouch eröffnet, nachdem bekannt wurde, dass die Partij Islam  bei den anstehenden Kommunalwahlen mit Kandidaten in 28 verschiedenen Gemeinden antreten wolle.

Auch der öffentliche Nahverkehr soll min Zukunft den Regeln des Islam unterworfen werden, wenn es nach der Islam-Partei geht. Geschlechtertrennung in Bahn und Bus, heißt das Motto (jouwatch berichtete). In seinem Facebook-Profil outet sich Redouane Ahrouch als Fan von Ajatollah Khomeini.

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Belgischer Islam-Politiker ist bekennender Fan von Khomeini (screenshot Facebook)

Die Entlassung folgte kurz nach einem Fernsehauftritt von Ahrouch, in dem er sich weigerte, Frauen die Hand zu geben oder ihnen in die Augen zu schauen.

„Gibt es ein Gesetz, das verlangt, dass jemand die Hand schüttelt? Das glaube ich nicht? Ich habe Respekt, aber das heißt nicht, dass ich jemanden anfassen muss „, war seine islamkorrekte Antwort auf die Frage, warum er einer Journalistin nicht die Hand reichen würde, berichtet Breitbart London.

Immer mehr islamische und auf Muslime ausgerichtete politische Parteien entstehen als Folge des muslimischen Bevölkerungswachstums  in den letzten Jahren in ganz Europa entstanden. In den Niederlanden hat die Islam-Partei Denk bei den nationalen Wahlen im vergangenen Jahr die ersten Sitze gewonnen.

Auch inSchweden gibt es Bestrebungen eine Islam-Partei namens „Jasin“ zu gründen, doch noch verweigern die Wahlbehörden die Genehmigung, nachdem Befürchtungen laut wurden, sie sei von radikal-islamischen Extremisten übernommen worden.

Auch die Muslime in Deutschland dürfen sich freuen: Die niederländische Islam-Partei „Denk“ will zu den Wahlen 2024 antreten. (MS)