Was läuft bei der roten Jelpke im Kopf eigentlich schief?

Ulla Jelpke (Die Linke) (Foto: Imago)
Ulla Jelpke (Die Linke) (Foto: Imago)

Ulla Jelpke (Die Linke) sorgte in der Vergangenheit immer wieder für Empörung, indem sie unter anderem den ehemaligen Agenten der Stasi der DDR für ihren „mutigen Einsatz für den Frieden“ dankte. Auch damals beging die tiefrote Jelpke Whitewashing der schlimmsten Sorte. Ohne „rot“ zu werden, sprach die knittrige 66-jährige Ex-Grüne von einer „Dämonisierung“ der Stasi“. Aktuell und im Windschatten der Ellwanger Ereignisse fordert Jelpke:  „Schluss mit der Kriminalisierung von Geflüchteten“. Was stimmt da nicht in diesem roten Kopf?

Auf der Ulla-Jelpke-Homepage veröffentlicht die rote Ulla folgende, tief verstörende Worthülsen:

Mit martialischen Großeinsätzen der Polizei werden nicht nur Schutzsuchende in Angst und Schrecken versetzt, sondern gezielt Bilder von angeblich kriminellen und gewalttätigen Flüchtlingen produziert. Das ist unverantwortlich“, kommentiert die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. Ulla Jelpke die Debatte über die gescheiterte Abschiebung eines Togolesen nach Italien und den heutigen Polizeieinsatz in der Erstaufnahmeeinrichtung in Ellwangen. Die Politikerin weiter:

„Dass der Betroffene nicht nach Italien zurückkehren möchte, ist nachvollziehbar, denn dort müssen viele Flüchtlinge auf der Straße leben. Dass weitere Bewohner der Unterkunft sich mit ihm solidarisierten und seine Abschiebung verhinderten, indem sie die Streifenwagen der Polizei umringten, ist angesichts gravierender Mängel im italienischen Asylsystem nur allzu verständlich. Offenbar verfolgte der heutige Polizeieinsatz auch das Ziel, Flüchtlinge, die solidarisch zusammenstehen und sich gegen Abschiebungen organisieren, einzuschüchtern.

Es ist unerträglich, wenn der Bundesinnenminister nun behauptet, diese Menschen würden eine Bedrohung für die Sicherheit der Bevölkerung darstellen. Mit dieser flüchtlingsfeindlichen Politik und Hetze muss endlich Schluss sein. Anstatt den Druck auf Geflüchtete immer weiter zu erhöhen, brauchen wir endlich eine wirksame Bleiberechtsregelung!“

Ursula „Ulla“ Jelpke, gelernte Friseurin, Kontoristin und Buchhändlerin erwarb auf dem zweiten Bildungsweg den Abschluss als Diplom-Soziologin und Volkswirtin. Sie engagierte sich seit 1968 in der „autonomen Frauenpolitik“, außerdem in der „Umwelt- und Friedensbewegung“. Im Jahr 1971 gehörte sie zu den Mitbegründern des „Kommunistischen Bundes (KB)“, dessen Leitungsgremium sie 1982 angehörte. Jelpke gehörte in den 1980ern der Hamburger Grün-Alternativen Liste (GAL) an, für die sie sich in der Hamburger Bürgerschaft engagierte. Danach trat sie aus der Partei aus und kandidierte bei der Bundestagswahl 1990 auf der Liste der PDS. Sie war Mitglied des Bundestages von 1990 bis 2002 und seit 2005 innenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke.

Zudem geht Jelpke folgenden Aktivitäten nach:

 

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