Ellwangen: Wie viel Schrift an der Wand braucht Deutschland noch?

Foto: Von Autor vermittelt
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„ …. und schrieb und schrieb an weißer Wand, Buchstaben von Feuer; und schrieb’s und verschwand“. (Aus der Ballade „Belsazar“ von Heinrich Heine)

Von Quo usque tandem

Geschätzter Leser,

was geschieht, wenn eine Nation, mittels fortdauernder, lautstarker „Refugies- welcome“-Hype, zugewanderten bildungsmäßig einfach gestrickten Menschen aus anderen Weltteilen (in deren heimatlichem gesellschaftlichem Úmfeld andererseits die Konflikt-Lösung mittels körperlicher Gewalt ein völlig normales Procedere ist) den Eindruck vermittelt, dass sie sehnsüchtig erwartet worden sind? Wenn diese Nation den Zuwanderern dieser Kategorie ferner mittels permanentem „Staubzucker-in den-Hintern-Blasens“ den Eindruck einer herausgehobenen gesellschaftlichen Stellung suggeriert? Und, wenn diese Nation schließlich mittels permissiven Verhaltens seiner Justiz, in Fällen von Gesetzesverstößen der Zuwanderer, diesen den Eindruck vermittelt, dass sie in dem Gastland absolute Narrenfreiheit genießen?

Antwort: Dann ergeben sich zwangsweise Entwicklungen, wie diese:

„In einer Flüchtlingsunterkunft [Anmerkung: Im baden-württembergischen Ellwangen] hat es innerhalb weniger Tage zwei Polizeieinsätze gegeben. In der Nacht zu Montag hatten etwa 150 Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft gewaltsam die Abschiebung eines Togolesen verhindert. Laut Angaben der Polizei saß der 23-Jährige gegen 2:30 Uhr bereits im Streifenwagen, als sich immer mehr Menschen versammelten und seine Freilassung forderten. Dabei wurde ein Streifenwagen durch Faustschläge beschädigt. Wegen des „aggressiven und gewaltbereiten“ Verhaltens wurde die Abschiebung schließlich abgebrochen – „auch um eine andernfalls befürchtete massive Eskalation der Situation zu vermeiden“, wie es in der Mitteilung der Polizei heißt.

 Am Donnerstagmorgen folgte ein weiterer Einsatz: Mehrere Hundert Polizisten waren mit Unterstützung von Spezialkräften vor Ort, sie nahmen mehrere Männer in Gewahrsam. Die Straßen rund um die Unterkunft waren weiträumig abgesperrt. Sanitäter und Notärzte waren ebenfalls dort. Mehrere Flüchtlinge wurden verletzt, als sie aus Fenstern sprangen. Auch drei Polizisten wurden verletzt.

Die Polizei geht davon aus, dass der Widerstand organisiert und nicht spontan war …..  Es habe wohl eine Informationskette über Handys gegeben, bei der gewarnt und mobilisiert worden sei [Hervorhebung stammt von mir] . … 17 andere Bewohner, die nach Polizeiangaben in der Vergangenheit wiederholt als Unruhestifter aufgefallen waren, sollen nun in andere Landeserstaufnahmeeinrichtungen verlegt werden. „

 Zitiert aus ZEIT ONLINE vom 03.05.18

Der aufmerksame Leser wird sich zunächst fragen, warum Personen, die den deutschen Staat, in der Person seiner Beamten, tätlich oder durch Planung angegriffen haben, lediglich „in andere Einrichtungen verlegt werden“ – statt einer sofortigen Beendigung ihre Asylverfahren, gefolgt von ihrer umgehenden Abschiebung.

Die bedeutend dringenderen Fragen, welche sich angesichts des Vorstehenden stellen sind jedoch:

Wann wird sich die erste Sammel-Unterkunft für Flüchtlinge/Asylsuchende zur autonomen Zone innerhalb der BRD, mit Recht auf Selbstverwaltung (aber unter Aufrechterhaltung der Unterhaltspflicht in Bezug auf die Bewohner seitens der bundesdeutschen Steuerzahlers) erklären?

Wann wird der erste, inzwischen weitgehend zum Habitat einer fremd-kulturellen Parallelgesellschaft gewordene Bezirk einer deutschen Stadt diesem Beispiel folgen?

Die Reihenfolge kann natürlich auch umgekehrt sein.

Wann werden die mit den Zuwanderern aus unterentwickelten Weltgegenden importierten ethnischen und/oder religiösen Differenzen in bewaffnete Konflikte münden, die auf dem Rücken der angestammten Bevölkerung ausgetragen und Deutschland als Kultur- und Wirtschaftsmacht in das frühe Mittelalter zurückwerfen werden?

Und – last-but-not-least – die dringendste aller Fragen: Wie lange gedenkt die politische „Elite“ Deutschlands noch mit der Zukunft derer zu zocken, die „schon immer hier waren“?

 

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